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Ausgabe: 01. Oktober 2017

Wolfgang Müller

So heizt man ein Derby richtig an

Innsbruck –„Es ist uns ziemlich viel aufgegangen. Vor allem das Umschaltspiel war zeitweise hervorragend“, war Karl Daxbacher nach dem 4:0-Sieg in Lustenau natürlich zufrieden. Wenn dem FCW-Coach in der 13. Runde etwas nicht so recht passte, dann die Sieg­e von Wr.?Neustadt und Ried: „Ein Remis in Hartberg wäre mir lieber gewesen, aber das können wir nicht beeinflussen. Wichtig war, dass wir unsere Aufgabe erledigt haben und vorne dranbleiben. Jetzt nützen wir die Länderspiel­pause, dann gasen wir gegen Wattens voll an.“

D wie Dedic: Nach seinem Triplepack im Reichshofstadion genoss der Wacker-Torjäger gestern das freie Wochen­ende bei seiner Familie in Frankfurt. „Wichtig ist nicht, wie oft ich treffe, sondern dass wir Erfolg haben“, stellt sich der 32-jährige Slowake voll in den Dienst der Mannschaft. Eher untypisch für einen Torjäger. Aber diese Worte sind für Dedic kein Lippenbekenntnis, das meint er ernst. „Ich gebe auch keine Prognose ab, wie viele Treffer ich erzielen werde. Wir müssen unser Ziel erreichen. Das ist genau das, was wirklich zählt.“ Was die nähere Zukunft betrifft, hat nichts mit dem Ausrufezeichen in Lustenau zu tun: „Ruhig bleiben, in der Pause hart arbeiten, um bereit für das Duell gegen Wattens zu sein.“

V wie Verletzte: Das Wacker-Lazarett erhält nach dem Westderby keinen Zuwachs. Das ist die gute Nachricht. Aber Martin Harrer, Michael, Schimpelsberger Okan Yilmaz und Christoph Freitag werden auch nach der Pause nicht zur Verfügung stehen. Lediglich Harald Pichler meldet sich Anfang der Woche nach auskurierter Krankheit wieder im Mannschaftstraining zurück.

T wie Taferner: 16 Jahre und schon die ersten Minuten in der Sky Go Erste Liga hinter sich – Matthäus Taferner durfte im Reichshofstadion ab der 85. Minute im schwarzgrünen Dress mitmischen. Beim Heimspiel gegen BW Linz stand der junge Mittelfeldspieler auch schon im FCW-Kader. „Das war ein Zuckerl für ihn“, erklärte Karl Daxbacher. Schließlich pfeifen die Spatzen schon länger vom Tivoli-Dach, dass Taferners Talent auch schon in Deutschland (Freiburg) aufgefallen ist.