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Ausgabe: 04. Oktober 2017

Gernot Gsellmann

Imbongo zeigte, was man von ihm bekommt

Bewegungstherapie ohne echtes Zweikampfverhalten – das war der gestrige Test von Wacker Innsbruck in Axams gegen eine Mittelgebirgs-Auswahl. Im Fokus stand dabei ein Mann: Dimitry Imbongo Boele. Der Gastspieler zeigte dabei gute Ansätze, wird heute einen Vertrag bis Sommer 2018 vorgelegt bekommen.

Es war nett anzuschauen – auch wenn die Partie gegen die Unterhaus-Kicker aus Axams, Götzens, Grinzens und Natters keine Aussagekraft haben konnte. „Aber man hat schon gesehen, was Dimitry kann.“ Mehr musste Wackers Coach Karl Daxbacher auch nicht sehen – denn der 27-jährige Offensivmann (in der ersten Hälfte Mittelstürmer, nach der Pause auf der Seite neben Dedic) ist auf Österreichs Erste-Liga-Plätzen ja kein Unbekannter (Kapfenberg, LASK). Technisch versiert, schnell, mit Auge für den Nebenspieler. Wichtig war jedoch vor allem zu sehen, dass sein physischer Zustand nach viermonatiger Vereinslosigkeit okay ist.

Der Kongo-Franzose benötigte gestern auch nur knapp vier Minuten, um sich mit einem Treffer vorzustellen. Einen Jamnig-Stanglpass musste Imbongo nur mehr eindrücken. Bereits etwas „schwerer“ war sein Treffer Nummer zwei, als er per Kopf erfolgreich war.
Heute wird Imbongo unterschreiben, dann die Anmeldung ins Angriff genommen. Damit er fürs Derby gegen Wattens spielberechtigt ist.

Mittelgebirgsauswahl – Wacker Innsbruck 2:9 (2:6). Tore: . Wacker spielte mit: Pointner (46. Eckmayer); Hupfauf (46. Vallci), Kerschbaum (46. Auböck), Pichler, Pirkl; Jamnig (46. Riegler), Hamzic, Egbe, Rakowitz (46. Rieder); Gabriele (46. Dedic); Imbongo. Tore: Bucher (7., 41.); Gabriele (2.), Imbongo (6., 14.), Rakowitz (12.), Jamnig (38.), Egbe (45.), Dedic (49.), Rieder (52.), Riegler (90.).