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Ausgabe: 12. Oktober 2017

W. Müller, T. Waidhofer

WSG hat fast alle Mann an Bord

Innsbruck – „Alles ist gut.“ In Sachen Personalsituation ist WSG-Wattens-Trainer Thomas Silberberger vor dem morgigen Tiroler Derby beim FC Wacker (20.30 Uhr, live ORF Sport Plus) guter Dinge. Bis auf den am Knie verletzten Stefano Pellizzari, der sich aktuell in der Turiner Heimat behandeln lässt, hat die WSG alle Mann an Bord. „Endlich hab’ ich wieder die Qual der Wahl“, freute sich „Silbi“.

Wie immer war die Vorbereitung auf den Lokalrivalen eine akribische. Die einzige Unbekannte sei ein möglicher Einsatz vom Dimitry Imbongo. Dass die neue Wacker-Offensivkraft im Derby zum 18-Mann-Kader gehören wird, bestätigte Wacker-Trainer Karl Daxbacher bereits gestern. „Er ist sicher dabei. Dimitry ist irrsinnig engagiert und hochmotiviert.“

Gewarnt hat WSG-Trainer Silberberger seine Schützlinge sicher auch vor Wacker-Speerspitze Zlatko Dedic, der mit seinem Dreierpack gegen Austria Lustenau vor der Länderspielpause ordentlich Blut geleckt hat. „Das wirkt auch im Training so. Er hat viel Selbstvertrauen und ist mit noch mehr Freude bei der Sache“, erzählt Daxbacher. Aber: Die Wahrheit liege nun einmal auf dem Platz. Auch das Phrasenschwein darf vor so einem Derby nicht fehlen.

Personell gibt’s beim FC Wacker nicht viel Neues: Kapitän Christoph Freitag trainierte gestern am Tivoli-Nebenplatz zumindest individuell. Thema für morgen ist er aber sicher keines. Bis gestern Nachmittag gingen über 3500 Tickets über den Ladentisch. Der Vorverkauf wird empfohlen.