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Ausgabe: 30. Oktober 2017

Wolfgang Müller

Kompromisslos punkten gegen die Jungbullen

Innsbruck – „Im Pokal überwintern“, lautete ein Ziel des FC Wacker. Hat sich nach der Pleite in Klagenfurt schon erledigt. „Den Herbst so abschließen, dass wir beim Frühjahrsstart im Aufstiegskampf noch voll mitmischen“, heißt die Vorgabe für die nächsten Wochen. Vier Punkte liegen die Schwarzgrünen hinter dem Führungsduo Ried und Wr. Neustadt. Heißt im Klartext, dass heute in Grödig Punkten dringend angesagt ist. „Wir wissen, dass wir was gutzumachen haben“, verspricht Flo Jamnig eine Reaktion auf die ärgerliche Cup-Pleite.

„Kompromisslos und körperbetont müssen wir auftreten. Die Mitte zumachen und schnell umschalten“, fordert FCW-Coach Karl Daxbacher, der sich erst gar nicht lang mit der Aufstellung der Lieferinger beschäftigt. „Weil sie mit ihrem Riesenkader personell ohnehin immer anders auftreten. Was gleich bleibt, ist ihre Klasse im Direktspiel.“ Weil Lukas Hupfauf wegen einer Knöchelverletzung ausfällt, muss die Wacker-Abwehr umgebaut werden. Albert Vallci verteidigt rechts, Simon Pirkl soll links dichtmachen. Michael Schimpelsberger ist wieder im Kader.

Weil die Jungbullen am Mittwoch in der UEFA Youth League bei Sparta Prag gastieren, kommt es bei Liefering zu einigen Änderungen. „Wir stellen dennoch in beiden Bewerben Mannschaften mit Qualität“, betont Trainer Gerhar­d Struber, der gleich eine Kampfansage abliefert: „Wir wissen über ihre Schwachstellen Bescheid und glauben an unsere Chance.“