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Ausgabe: 18. November 2017

Georg Fraisl

Nur Rang vier: Wacker taumelte in eine Krise

Wacker Innsbruck braucht zum Gruseln heute kein Halloween! Fünf Tage nach dem blamablen 2:4-Aus im ÖFB-Cup bei Austria Klagenfurt mussten die Schwarzgrünen gestern bei Liefering eine weitere Niederlage einstecken. Und schufen damit eine Tabellen-Situation zum Fürchten: Denn sie rutschten auf Platz vier ab – so wird das nix werden mit dem Aufstieg!

Was brauchst nach einer 2:4-Pleite gegen einen Regionalliga-Klub just gegen eine junge Truppe wie Liefering wie einen schweren Schnupfen? Dass die jungen Buam in Führung gehen ...

Wacker war der Schock darüber nach der 24. Minute deutlich anzumerken. Simon Pirkl hatte in seinem ersten Startmatch seit der ersten Runde den Ball nicht unter Kontrolle gebracht, Samuel Tetteh nahm das Geschenk dankend an – und nagelte die Kugel gekonnt zur Führung ins Kreuzeck.

Das gab der Teenager-Truppe mit dem Bullen-Emblem naturgemäß Kraft, die Tiroler konnten kaum Offensivkraft entwickeln. Das änderte sich erst, als Lieferings dritter Wechselspieler Hautzinger verletzt wieder hinaus musste – und Schwarzgrün so zu einer zahlenmäßigen Überlegenheit kam. Über 20 Minuten mit einem Mann mehr – doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Obwohl der Ball einmal im Netz zappelte, doch Schiedsrichter Spurny entschied auf Abseits. Was das TV als Fehler entlarvte: Schütze Imbongo war beim Abspiel auf gleicher Höhe gewesen. Und weil auch Vallcis Granate nur im Außennetz einschlug (83.), rutschte Wacker mit der vierten Saisonniederlage auf den vierten Platz ab.