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Ausgabe: 03. November 2017

Georg Fraisl

Es müssen Tore her

Vielleicht weil Weltspartag war ... Jedenfalls geizten beide Tiroler Erste-Liga-Teams am Wochenbeginn mit Toren. Weder Wacker bei Liefering noch Wattens gegen Wr. Neustadt trafen. Das MUSS sich heute Abend ändern.

Dieser Schnitt ist für eine Spitzenmannschaft zu wenig. 1,5 Treffer pro Partie – damit ist Wacker Innsbruck in der Rangliste der geschossene Tore nur die Nummer 6 (!) der Ersten Liga. Am Montag bei Liefering traf Schwarzgrün zum dritten Mal in der Saison nicht ins Schwarze (0:1).
„Ohne einen Treffer zu schießen, gewinnt man halt nichts“, bemühte Karl Daxbacher eine Binsenweisheit des Ballesterer-Sports.

Heute in Wiener Neustadt sollten seine Burschen beides, treffen und gewinnen. Oder zumindest nicht verlieren. Sonst würde der Rückstand auf die Truppe von Roman Mählich auf zehn Punkte anwachsen. Das wäre ein dickes Ei ...

Der Trainer nimmt’s gelassen: „Es kommt nicht unerwartet, dass wir für unser großes Ziel schwer kämpfen müssen“, sagt der 64-Jährige entspannt. Irgendwie ja kein Wunder: Wer Trainer bei Austria Wien und LASK war, den kann die Aufregung rund ums Tivoli kaum erschüttern. „Bei der Austria war alles ... gut, hoch zehn ist vielleicht übertrieben, aber es war fast so.“

Wenn Daxbachers Ruhe heute auf die Mannschaft abfärbt, ist alles im grünen Bereich. Beim Toreschießen in der Offensive – und beim Toreverhindern in der Abwehr. Auf die wartet mit Hamdi Salihi nämlich der Führende der Torschützenliste. „Ein Mann mit enormer Qualität“, weiß Matthias Maak. Auch wenn der Albaner oft lange auf Tauchstation ist – im entscheidenden Moment ist er da. Maak: „Beim Heimspiel hatten wir ihn in Griff. So soll es bleiben.“