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Ausgabe: 03. November 2017

Wolfgang Müller

Salihi entschärfen und selbst treffen

Sieben Punkte liegt der FC Wacker bereits hinter dem Tabellenführer. Nach dem heutigen Duell in Wr.?Neustadt soll der Rückstand zumindest nicht noch größer werden.

Innsbruck – Nach der Niederlage beim FC Liefering steht der FC Wacker im heutigen Schlager ab 18.30 Uhr in Wr.?Neustadt – eigentlich so wie immer – unter Zugzwang. Sieben Punkte liegen die Schwarzgrünen bereits hinter dem Tabellenführer, zumindest größer sollte der Abstand auf die bisher so erfolgreiche Mannschaft von Trainer Roman Mählich mit den beiden Tirolern Stefan Hager und Alex Gründler nicht werden. Wie man die Niederösterreicher schlagen kann, bewies der FC Wacker im Heimspiel eindrucksvoll. „Souverän 3:0 gewonnen und die Serie von Wr.?Neustadt beendet – das haben wir heute wieder vor“, so Karl Daxbacher vor der gestrigen Abfahrt Richtung Osten. Dem FCW-Coach ist natürlich sehr wohl bewusst, dass der Tabellenführer auch die Lehren aus der Tivoli-­Pleite ziehen wird.

„Salihi entschärfen und selbst treffen“, lautet das Rezept. Klingt einfacher, als es ist. Sonst wäre Wr.?Neustadt nicht Tabellenführer. „Wie es geht, Salihi aus dem Spiel zu nehmen, haben wir beim 3:0 im Tivoli gezeigt“, weiß Wacker-Verteidiger Matthias Maak, worauf es ankommt: „Verdammt wachsam sein, man darf ihn nicht aus den Augen lassen.“ 14-mal traf der 33-Jährige in den bisherigen 16 Runden. Zuletzt erzielte er in Wattens mit seiner einzigen Chance den 1:0-Siegestreffer. Der Albaner ist ein Knipser, der seine Möglichkeiten eiskalt nützt. Im Grunde genau jene Personalie, die dem FC Wacker, so wie den meisten anderen Klubs auch, in dieser Saison fehlt.

Stichwort Auswärtsschwäche – nur zwei Siege in der Fremde bei acht Versuchen sind für einen Aufstiegs­kandidaten zu wenig. Bis auf den gesperrten Albert Vallc­i und die verletzten Okan Yilmaz und Jeffrey Egbe hat Daxbacher bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Die zuletzt angeschlagenen Michael Schimpelsberger, Martin Harrer und Lukas Hupfauf meldeten sich fit zurück.