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Ausgabe: 12. November 2017

Alex Gruber

Tirol-Trio im Gleichklang 2:2

Zum Herbstfinale gab’s dreimal das gleiche Ergebnis. Wörgl verteidigte gegen Grödig ein 2:2, Kitzbühel drehte einen 0:2-Rückstand und auch Wacker holte einen Punkt.

Wörgl: Geld spielt nicht immer Fußball. Das wurde gestern im Wörgler Sportzentrum untermauert, wo die Wörgler Amateure gegen das „Profi“-Team aus Grödig mit 2:0 führten, um am Ende in Unterzahl ein 2:2 über die Runden zu bringen. Was war passiert? Nach der schweren Verletzung von Goalie Peter Hajda (Verdacht auf Knöchelbruch) hatte Wörgl-Coach Denis Husic nach der Pause schon dreimal gewechselt, ehe auch Dejan Kostadinovic (Verdacht auf Kreuzbandriss) frühzeitig vom Feld musste. „Wie die Jungs wieder gekämpft haben – Hut ab vor der Mannschaft“, verneigte sich Husic vor seinem Team, das durch Silvano Brandl sogar noch einen Matchball hatte.

Altach: Der FC Kitzbühel entpuppte sich gestern trotz eines 0:2-Rückstandes erneut als Favoritenschreck. Nach Anif (1:0-Auswärtssieg) und Grödig (0:0 zuhause) knöpften die Gamsstädter auch dem Vorarlberger Spitzenteam dank einer Aufholjagd und zwei Treffern von Kapitän Thomas Hartl ein 2:2-Remis ab. „Wir waren zweite Halbzeit das klar bessere Team. Die Jungs waren seit Jänner extrem fleißig. Jetzt wird gefeiert und ein Partybus darf zurück nach Kitzbühel rollen“, lachte Kitzbühel-Coach Alexander Markl das Herz. Zumal mit Martin Boakye gestern auch der etatmäßige Stürmer fehlte.

Dornbirn: Die Wacker-Fohlen hatten gestern auf der Birkenwiese wie angekündigt mit Dimitri Imbongo (musste bereits nach 16 Minuten mit einer Zerrung raus), Martin Harrer, Lukas Hupfauf oder Jeffrey Egbe genügend Verstärkungen aus der Profiabteilung mit an Bord. Am Ende stand ein 2:2-Remis. „Und mit dem können wir leben. Zweite Halbzeit waren wir viel aggressiver und es war ein richtig gutes Spiel. Wir haben jetzt aus den vier vorgezogenen Frühjahrsrunden acht Punkte geholt“, stieg Wacker-Coach Thommy Grumser durchaus mit einem zufriedenen Gesicht in den Mannschaftsbus. Eine Woche gibt’s jetzt frei.