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Ausgabe: 13. November 2017

Gernot Gsellmann

Kopf frei, der Muskel zu

Ohne die günstige Vorteils-Card der österreichischen Bahn geht’s kaum. Das ganze Jahr über, besonders aber in diesen Tagen.
Am vergangenen Freitag nützte Karl Daxbacher die kleine Trainingspause vor den drei Schluss-Akkorden der Erste-Liga (FAC, BW Linz und Kapfenberg) für einen kurzen Heimtrip nach St. Pölten. Heute geht’s retour nach Innsbruck, am Abend nach Wien, am Mittwoch Morgen zurück in die Tiroler Landeshauptstadt – da das Trainer-Seminar des ÖFB für alle Bundesliga- und Erste-Liga-Coaches (auch für seinen Wattener Berufskollegen Thomas Silberberger) verpflichtend ist.

„Sir Karl“ wird wahrlich nicht fad. Weil zudem auch noch an seinem freien Wochenende seine Tochter eine unterstützende Hand bei ihrem Wohnungsumzug benötigte ...

... fad wird ihm auch mit Dimitry Boele Imbongo nicht werden. Der Mann, der nach der schweren Verletzung von Okan Yilmaz Anfang Oktober als Dedic-Backup verpflichtet wurde, muss möglicherweise für die Freitag-Partie gegen das Schlusslicht aus Floridsdorf w.o. geben. Eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel (Zerrung?) macht ihm seit längerem Probleme. „Obwohl es zuvor schon leicht zu spüren war – ich wollte aber unbedingt noch etwas Spielpraxis sammeln.“ Heute wird nach einem MRI entschieden, ob dem 27-jährigen Stürmer eine Zwangspause verordnet wird.

Imbongo kämpft aber auch noch gegen seine Linzer Vergangenheit (LASK) an – er soll dort bei seinem ehemaligen Vermieter in der Kreide stehen. Dieser Causa und dem Papierkram hat sich nun Wackers Manager Alfred Hörtnagl angenommen, damit der Mann aus der Demokratischen Republik Kongo den Kopf einzig für den Kampf um die Spitzenplätze frei hat.