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Ausgabe: 13. November 2017

JM

Ein mühsamer Herbst für die Tiroler

Nach 19 Runden ist die Herbstsaison in der Westliga endlich beendet. Und für die Tiroler Klubs war’s keine einfache Zeit. Schwaz überwintert zwar als guter Vierter, hatte aber einen Trainerwechsel zu verkraften und verzichtet freiwillig auf den Aufstieg. Die Wacker Amateure, Wörgl, Kitzbühel und Kufstein hatten mit schweren Auf und Abs zu kämpfen.

Schwaz: Die Silberstädter verzichten von sich aus auf den möglichen Aufstieg. Das versetzte den Ex-Profis wie Ronny Gercaliu und Thomas Pichlmann sicher einen Dämpfer. Ein anderer war der Abschied von Trainer Stefan Höller. Für ihn übernahm Bernhard Lampl – und der blieb in allen elf Westliga-Spielen seither ungeschlagen. Die Pause nützt er jetzt für einen Abstecher in die USA. „Ich besuche Stefan Faistenauer, dem ich einen College-Platz in Fort Lauderdale vermittelt habe“, sagte er.

Wacker Amateure: Die jungen Innsbrucker waren eine Wundertüte. Sechs Remis und sieben Niederlagen waren noch nicht das Gelbe vom Ei. Trainer Thomas Grumser haderte ein ums andere Mal mit der Chancenverwertung.

Wörgl: Das Ende war schmerzhaft. „Den ganzen Herbst keinen Verletzten – und dann sowas“, stöhnte Trainer Denis Husic. Dejan Kostadinovic fällt mit einem Patellasehnenriss lange aus, Goalie Peter Hajda (Bänderriss im Knöchel) kam glimpflicher davon. Ansonsten haben sich die Wörgler ganz gut verkauft.

Kitzbühel:
Der Aufsteiger ist der Remis-König. Und das Team von Alex Markl hat gegen die Top-4 kein einziges Spiel verloren.

Kufstein:
Markus Duftner übernahm kurz vor Saisonstart als Trainer. Die Festungsstädter taten sich schwer. Aber im Winter kommen Verstärkungen. Schönauer (Wörgl) und Knezevic (Kirchbichl) sind schon so gut wie fix.