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Ausgabe: 14. November 2017

Manuel Lutz

Der Herbst der Akademie Tirol lässt Luft nach oben

Schwaz – Die Herbstsaison ist geschlagen, die hungrigen Nachwuchskicker der Akademie verabschieden sich in die Winterpause. Die TT zieht Bilanz über die Hinrunde und verteilt ein Zwischenzeugnis:

U18: Das Team von Andreas Spielmann konnte sich als einzige der drei Mannschaften auch ein paarmal mit Punkten belohnen und ist tabellarisch gesehen der Lichtblick der Nachwuchsteams. „Wir haben 13 Punkte und uns fehlt ein Nachtragsspiel, wir sind voll im Plansoll. Wir machen mehr Ausgleichstraining und Athletiktraining. Man sieht, dass die Jungs nun 95 Minuten Vollgas geben können“, ist Spielmann zufrieden, merkt jedoch gleich an, dass man immer etwas besser machen kann. Die Entdeckung der Saison sei Rene Hellermann (führt mit neun Toren die Torjägerliste an), der zum Mittelstürmer umfunktioniert wurde: „Der ist eine absolute Granate, unsere Aufgabe ist nun, den Jungen am Boden zu halten. Er ist unser Juwel. Die anderen sind bei Thommy Grumser bei Wacker.“

U16: Wenn es eng wurde, fehlte der Landauer-Elf oft die nötige Ruhe und man stand am Ende mit leeren Händen da. Sechs Punkte sind zu wenig, auch wenn man gegen Teams wie Salzburg voll mitspielte: „Keine Frage, wir können mit dem Ergebnisfußball nicht zufrieden sein. Wir haben tolle Leistungen geboten, in den entscheidenden Momenten aber eher Tore bekommen, als welche geschossen. Leider haben wir oft knapp verloren.“ Für die Rückrunde konnte der Übungsleiter aber im letzten Spiel Hoffnung schöpfen und glaubt an den nächsten Schritt: „Das war von allen Teams Werbung für den Akademie-Fußball. Von der Entwicklung in meinem Team bin ich begeistert.“

U15: Anfangs hui, am Ende pfui beschreibt die bisherigen Spiele der Jüngsten wohl am besten. Nach tollen Leistungen vor der Pause folgte meist der Einbruch nach Seitenwechsel, viele Ergebnisse spiegelten nicht den Spielverlauf. Samuel Glatz bekam dabei die ein oder andere Sorgenfalte: „Mit dem Herbst kann man nicht zufrieden sein. Aber wenn man weiß, wo wir vor vier Monaten waren, erkennt man eindeutige Schritte. Ich hoffe, dass man im Frühjahr die Steigerung sieht und wir Ergebnisse holen.“