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Ausgabe: 17. November 2017

Gernot Gsellmann

Der Start zum Schlussfurioso

Trotz aller Respektsbekundungen darf heute Wacker Innsbruck nicht über den FAC stolpern ? Denn bis zur Winterpause soll noch das Punkte-Maximum (9) die Schwarz-Grünen ganz nach vorne „spülen“

Sie haben Wiener Neustadt auswärts geschlagen, haben Ried an den Rande einer Niederlage gebracht. Und nicht zuletzt gegen uns 1:1 gespielt.“ Richtig – aber der FAC darf am Tivoli nicht das fünfte Spiel ungeschlagen bleiben. Außerdem: Karl Daxbacher weist die beste Statistik aller Trainer gegen die Floridsdorfer (6 Siege, 2 Remis) auf!

Die muss auch ausgebaut werden. Als einer der zwei Aufstiegskandidaten (neben Ried) darf das Schlusslicht nicht zum Stolperstein werden – auch wenn es mit Ugandas Teamstürmer Edrisha Lubega und dem Brasilianer Flavio Dos Santos über zwei unkonventionelle wie brandgefährliche Offensivkräfte verfügt. „Aber wir haben uns als Team auch gefunden“, glaubt Außenverteidiger Michael Schimpelsberger, „wissen, wenn wir pressen oder verschieben dürfen oder nicht.“

Die neun Zähler, die (optimistisch) eingeplant sind, müssen erst eingefahren werden. Auch wenn drei der vier Nachzügler auf dem schwarz-grünen Rest-Programm 2017 stehen. Denn neben dem Remis in Wien wurde auch gegen Kapfenberg nicht gewonnen, in Linz ebenfalls nur ein Punkt geholt. „So schnell kann’s eben gehen. Die Liga ist eng“, warnt Daxbacher seine Truppe vor einer möglichen Überheblichkeit. Einen erneuten Dämpfer kann niemand brauchen ...