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Ausgabe: 17. November 2017

Wolfgang Müller

Kein Gastgeschenk in der Festung Tivoli

Zum Abschluss des zweiten Saison-Quartals erwartet der FC Wacker heute Tabellen-Schlusslicht FAC.

Innsbruck – „So weitermachen, wie man vor der Länderspielpause aufgehört hat“, lautet das Motto beim FC Wacker für das heutige Erste-Liga-Heimspiel (ab 18.30 Uhr, live auf Sky) gegen den Floridsdorfer AC. Nach dem 1:0-Auswärtssieg beim Tabellenführer muss das zweite Saison-Quartal wohl mit einem „Pflicht-Dreier“ gegen den Tabellenletzten abgeschlossen werden. Schließlich sollte sich der Rückstand auf das Führungsduo Wr. Neustadt und Ried eher verringern als noch mehr anwachsen.

„Die drei Punkte in Wr. Neustadt waren sehr wichtig, jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen und vor der Pause noch näher an die Spitze rücken“, weiß FCW-Coach Karl Daxbacher, dass heute nur ein Sieg zählt, man sich den aber erst erkämpfen muss: „Von wegen leichte Aufgabe: Der FAC hat sich in den letzten Wochen gefestigt. Das wird ein Spiel wie jedes andere in dieser Liga auch – wenn man nicht aufpasst, kann man schnell eine böse Überraschung erleben.“

Fakt ist, dass der FC Wacker als einziges Team in Heimspielen noch ungeschlagen ist und heute das auswärtsschwächste Team im Tivoli gastiert. Siebenmal bezogen die Floridsdorfer in der Fremde bereits Prügel, nur einmal – ausgerechnet bei Tabellenführer Wr. Neustadt – gelang ein Sieg. „Mit Flavio und Lubega haben sie offensivstarke Typen im Team, auch bei Standards sind sie gefährlich“, erwartet Daxbacher eine Gästemannschaft, die ihren Spielplan nicht nur auf Defensive anlegt.

Ähnlich wie sein Trainer versprüht der wieder voll genesene Michael Schimpelsberger eine gesunde Portion Selbstvertrauen mit einer Prise Vorsicht: „Wir sind gefestigt, können jeden schlagen, wissen, wie wir wann, wo und wie lange anpressen müssen. Aber aufgepasst – der FAC hat zuletzt frei aufgespielt und agiert nicht wie ein typisches Schlusslicht.“

Beim FC Wacker fallen heute Lukas Hupfauf, Dimitry Imbongo und Okan Yilmaz aus, sonst kann Daxbacher personell aus dem Vollen schöpfen.