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Ausgabe: 26. November 2017

Wolfgang Müller

Dreifachbestrafung für nichts

Innsbruck – Michael Schimpelsberger und die Wacker-Trainerbank trauten in der Schlussphase auf der Linzer Gugl ihren Ohren nicht. Da pfiff Schiedsrichter Dominik Ouschan doch glatt Elfmeter, als den Wacker-Verteidiger ein Schuss am Arm traf. „Eine Gemeinheit. Ich hab’ mich abgedreht und die Arme extra angelegt. Ich kann mich ja nicht in Luft auflösen“, ärgerte sich Schimpelsberger und Trainer Karl Daxbacher war ebenfalls aufgebracht: „Das war so wie beim WM-Play-off Schweiz gegen Nordirland. Sicher kein Handspiel für einen Elfer.“

Fakt ist, dass die Schiedsrichter mit der Regel „Handspiel im Strafraum“ völlig überfordert sind und sich mittlerweile niemand mehr so richtig auskennt. Aber es kann doch nicht sein, dass man – Fall Schimpelsberger in Linz – für nichts gleich drei saftige Strafen ausfasst: Elfmeter, Gelb-Rot und damit im nächsten Spiel auch noch gesperrt. Das kann’s doch wirklich nicht sein!