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Ausgabe: 02. Dezember 2017

Gernot Gsellmann

Die Serie fror im Tivoli ein

Es sollte der vierte Sieg in Folge für Wacker werden – doch die Truppe von Karl Daxbacher kann gegen Kapfenberg einfach nicht gewinnen: 1:1 im Eiskasten Tivoli, weil zu viele Chancen liegen gelassen wurden

Minus überall. Die Temperaturen waren im Keller, der Andrang so gering wie noch nie in dieser Saison. Dazu startete Wacker praktisch mit einem Minus auf der Anzeigetafel – denn Kapfenbergs Sencar traf von der Strafraum-Grenze via Innenpfosten zur schnellen Gäste-Führung (7.).

Doch von allen Widrigkeiten zeigte sich Schwarz-Grün nicht beeindruckt. Und kam mit der dritten Chance zum Ausgleich: Ecke Gabriele, Matthias Maak stieg am Fünfer am höchsten, traf per Kopf ins Eck (1:1/16.). Und nur 110 Sekunden später hätte Zlatko Dedic das Spiel drehen müssen – doch der Slowene brachte das Kunststück zustande, nach idealer Vorarbeit von Jamnig aus fünf Metern über das steirische Gehäuse zu schießen ...

... und nach einer langen ereignislosen Zeit hatte Dedic erneut seinen neunten Treffer am Fuß. Sein Volley klatschte aber von der Querlatte zurück ins Feld (65.). Zu diesem Zeitpunkt hätte jedoch auch Kapfenberg erneut führen können. Der Brasilianer Rangel zögerte völlig freistehend, Pichler konnte dessen Schuss gerade noch abblocken (56.).

Im Finish warf die Daxbacher-Elf nochmals alles in die Offensiv-Schlacht. Aber Kapitän Freitag traf das Leder freistehend am Fünfer per Kopf nicht (88.), Gabrieles Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben, Harrer wurde ein Elfer verwehrt (91.).