Impressum

Ausgabe: 05. Dezember 2017

Gernot Gsellmann

Druck-Pegel ist völlig verschieden

Tief durchschnaufen. Zudem etwas Abstand gewinnen. Einen ganzen Monat lang. Allerdings ist der Urlaub wie immer mit einem feinen Heimprogramm untermalt ...

Sowohl die Kicker von Wacker Innsbruck als auch der WSG Wattens werden sich erst wieder Anfang Jänner zu sehen bekommen. Die Schwarz-Grünen ab dem vierten (in den ersten beiden Tagen die Leistungstests), die Grün-Weißen ab dem zweiten des ersten Monats 2018. Und beide werden die sehr lange (siebenwöchige) Winter-Vorbereitung auf die Rückrunde der zweithöchsten Fußball-Klasse Österreichs auch benötigen. Wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Die Truppe von Karl Daxbacher muss sich für den zu erwartenden harten Aufstiegskampf fit machen. Unter anderem auch auf den Kanaren, beim Gratis-Camp auf Teneriffa (vom Reiseveranstalter FTI). Noch ein Jahr in der Erste-Liga kann sich Wacker schlichtweg nicht leisten. Sportlich, aber vor allem wirtschaftlich. Denn die Reform ging vor allem auf Kosten der zweithöchsten Stufe, die an fehlender Attraktivität und fehlender finanzieller Unterstützung kaum zu überbieten sein wird. Das weiß auch Manager Alfred Hörtnagl: „Wir kennen unser Ziel!“ Dafür – auch wenn es im Angriff durchaus Sinn machen würde – soll es in der Transferzeit keine Neuzugänge in Innsbruck geben. Wenn sich „nichts Außergewöhnliches auftut“ (Hörtnagl).

Und Wattens darf sich in aller Ruhe und ohne Druck (auch zehn Tage in Murcia) aufs Frühjahr vorbereiten. Für eine klare Leistungssteigerung – nicht mehr. Denn den Abstiegskampf gibt es nach dem Aufstiegsverzicht vieler Regionalligisten wohl nur am Papier ...