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Ausgabe: 01. Februar 2018

Gernot Gsellmann

Option – wohl nur auf dem Papier

Gestern, zur frühen Morgenstund’, durfte er ihn in Empfang nehmen. „Ilyes ist eine Bereicherung für unseren Kader“, ließ Karl Daxbacher keinen Zweifel über die Qualitäten seines Neuzuganges offen, „eine echte Alternative im Angriff.“
Und der Franzose Chaibi fühlte sich auf dem warmen Teneriffa auch gleich wohler als im kalten Innsbruck. Bei 17 Grad Plus stieg der 21-Jährige ins Training bei den Schwarz-Grünen ein.

Heute wird Chaibi auch von Wacker Innsbrucks Vorstands-Riege begrüßt werden. Denn angeführt von Präsident Gerhard Stocker und General Manager Alfred Hörtnagl werden die Verantwortlichen ein paar Tage auf den Kanaren verbringen. „Auch um die Ausrichtung des Vereins für die Zukunft zu besprechen.“ Bei der noch offen ist, ob Hörtnagl selbst ein Bestandteil sein wird – denn sein Vertrag beim Traditionsverein läuft in fünf Monaten aus. „Darüber mach ich mir derzeit keine Gedanken. Wir haben andere Aufgaben zu bewerkstelligen.“

Nach der Leihe von Simon Pirkl aber nicht mehr auf dem Transfermarkt. Apropos Pirkl: Beim durchaus nachvollziehbaren Deal gibt ein Wort Anlass zum Stirnrunzeln: Kaufoption (im Sommer)! Eine für Austria Lustenau! Zum einen, weil Wacker wohl eines seiner Juwele nicht an einen Erste-Liga-Klub verscherbeln will. Zum anderen, weil Lustenau-Boss Hubert Nagel nicht gerade bekannt dafür ist, dass er für einen Österreicher Ablöse zahlt – der allmächtige Austria-Macher „sitzt“ zu sehr auf seinen Euros.

Was im Fall Pirkl aus schwarz-grüner Sicht schon wieder beruhigend ist ...