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Ausgabe: 04. Februar 2018

Gernot Gsellmann

Die Gefahr lauert überall

Allein Zuhaus. Und das beileibe nicht freiwillig – weil ihm der Körper (nicht zum ersten Mal) einen Streich gespielt hat.
So musste Clemens Walch , ehemals Tiroler Export in der deutschen Bundesliga, nun schwarz-grüner Gegner im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg, das Trainingslager von Leader Ried sausen lassen. „Das ist extrem bitter“, gesteht der 30-jährige Inzinger, „weil ich bis zur Verletzung echt gut drauf war.“

Ein Faserriss bei den Adduktoren im Test gegen Gurten wird ihn um vier bis fünf Wochen zurückwerfen. Bei dem Angebot, das Lassaad Chabbi im Innviertel hat, ein doppelter Schmerz. Der durch vier Stunden Reha pro Tag (Laser, Wasser, Behandlungen, etc. ) kaum gelindert wird – die Sonne über Murcia wäre Walch allemal angenehmer.

Auch im Wacker-Camp gibt’s bereits Angeschlagene – aber nicht in der Mannschaft (außer Stefan Rakowitz , der leicht am Knie blessiert ist)! Denn beim täglichen Vorstands-Kick auf der Anlage „Tenerife Top Training“ wurden Felix Kozubek (Presse), Emanuel Kopp(Sponsor) und Michael Reimair (Finanzen) bereits Opfer der (über)harten Gangart. Daher könnte es eng werden, die Altherren-Spiele noch fortzusetzen – denn es bleiben nur mehr drei gesunde Willige über. Und freiwillig wird sich bei der Quote kein Einheimischer dazugesellen wollen ...