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Ausgabe: 06. Februar 2018

Gernot Gsellmann

„Klein-Juve“ wächst & wächst

Buongiorno. Gut, dass er ein wenig italienisch kann und versteht – denn die „Alte Dame“ entlässt immer mehr Nachwuchs in die Obhut von Thomas Silberberger . Gestern Vormittag durfte der Coach der WSG Wattens seinen dritten Youngster von Rekord-Champion Juventus Turin begrüßen: Oumar Toure , ein 19-Jähriger aus Guinea. Vom Zwillingsbruder der Turin-Ikone Giorgio Chiellini , Scouting-Boss Claudio, empfohlen, laut italienischen Experten eine Klasse besser als WSG-Liebling Roger Tamba M’Pinda . „Wir hatten im Defensivbereich Handlungsbedarf“, stellt Silberberger nach den Verletzungen von Stefano Pellizzari (der Dritte im Turiner Bunde) und Florian Mader klar, „er ist auch als Vorsichtsmaßnahme zu Flo zu sehen.“ Durch die Top-Kooperation gelang es noch vor Transferende, Toure, der bei der U20-WM 2017 in Südkorea zwei Spiele für sein Heimatland bestritt, zu holen. Auf der Sechs. Schnell, wendig, mit Übersicht – dass, was Wattens beizeiten etwas abging.

Schneller als erwartet ging gestern das Trainings-Camp für Stefan Rakowitzauf Teneriffa zu Ende: Der Außenbahn-Turbo musste (mit dem schwarz-grünen Vorstand) drei Tage früher nach Hause fliegen, weil ihm das Knie leichte Sorgen bereitet. Heute Untersuchung bei Dr. Peter Gföller , „aber als reine Vorsichtsmaßnahme“. Denn selbst Rakowitz als Medizin-Laie glaubt nicht, dass sein Knie etwas Schlimmeres abbekommen hat. „Im Training bin ich im Rasen hängen geblieben, dadurch konnte ich die letzten drei Tage nicht mehr mit der Mannschaft mitmachen.“ Der 27-jährige Burgenländer versuchte es zwar am Sonntag trotz leichter Schmerzen nochmals mit dem runden Leder, musste aber schnell w.o. geben. „Das Gefühl im Knie ist trotzdem nicht schlecht. Dazu sind die Tests beim Physiotherapeuten auch gut gegangen.“ Eine kurze Regeneration sollte Rakowitz allemal ausreichen und ermöglichen, dass er in Innsbruck die letzten wichtigen Einheiten vor dem Erste-Liga-Auftakt (am 23. Februar in Hartberg) bestreiten wird können. Karl Daxbacher wird ihn brauchen.