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Ausgabe: 11. Februar 2018

Gernot Gsellmann

Kein Kinderspiel in San Pedro

Die Zeit der großen Experimente ist (fast) vorbei. Denn zwölf Tage vor der Eröffnung der Frühjahrssaison müssen sowohl Karl Daxbacher als auch Thomas Silberberger langsam aber sicher ihre Stamm- und Start-Elf im Kopf haben. Wobei: Bei Wacker Innsbruck dürfte für die Premiere 2018 in Hartberg wohl nur mehr ein „Ticket“ zu vergeben sein. Jenes auf der offensiven linken Seite. Dort heißt’s: Eins aus drei. Imbongo, Harrer oder Rakowitz.
Da wird sich Silberberger in San Pedro schon eher den Kopf zerbrechen müssen. Denn für den WSG-Coach sind noch mindestens drei bis vier Positionen vakant. Eine in der Innenverteidigung, ein Sechser, der rechte Mittelfeldmann und der Solo-Stürmer.

Erste Aufschlüsse soll der heutige schwere Test gegen Guizhou Hengfeng FC (mit dem ehemaligen Rapid- und Everton-Stürmer Nikica Jelavic ) bringen. „Im Hinblick auf die Erste-Liga werde ich nicht mehr so krass durchmischen“, verspricht Silbi. Wohl auch weil das Ergebnis nicht absolut sekundär wäre – gegen den Erstligisten aus dem Reich der Mitte will man nicht unbedingt unter die chinesischen Räder kommen. Ohne die Routiniers Florian Mader , Michael Steinlechner(beide verletzt) und Benjamin Pranter (Grippe) wird ein Achtungserfolg ohnehin kein Kinderspiel werden.