Impressum

Ausgabe: 06. April 2018

Georg Fraisl

„Schon Meister? Das denkt keiner bei uns“

Sieben auf einen Streich! In Floridsdorf will Wacker Innsbruck heute Abend zum „tapferen Schneiderlein“ der Erste-Liga werden. Mit dem siebenten Sieg im siebenten Frühjahrsspiel. Dass auf den Tabellenführer beim Letzten FAC kein Spaziergang wartet, weiß Trainer Karl Daxbacher: „Ein Arbeitssieg muss her!“

Den Schwarzgrünen sind schon einmal in der Erste-Liga sieben Siege in Serie gelungen. Das war im September 2015 mit Trainer Klaus Schmidt und Goalgetter Thomas Pichlmann. Damals riss die Serie beim ... ja, genau: beim FAC mit einem 1:1-Unentschieden.

Die wollen die Tiroler in Floridsdorf nach den Oster-Festspielen (sechs Punkte in drei Tagen) aber ausbauen. Denn satt ist der Tabellenführer auch nach Erfolgs-Völlerei dieses Frühjahrs noch nicht – auch mit neun Punkten Vorsprung in der Tabelle will keiner hören, dass Wacker schon mit einem Bein in der Bundesliga steht. „Diesen Gedanken hat bei uns niemand“, bestätigt Innenverteidiger Dominik Baumgartner, „noch stehen zehn Runden aus, da sind selbst neun Punkte Vorsprung nicht die Welt.“

Worte, die Trainer Karl Daxbacher mit Genugtuung vernimmt. Er wird nicht müde, seinen Burschen jede Art von Selbstgefälligkeit auszutreiben: „FAC spielt einen technisch guten Fußball. Aber wenn wir nicht kämpferisch auftreten, gibt’s Probleme. Das oberste Ziel sind drei Punkte. Es braucht einen Arbeitssieg.“

Viele junge Kräfte

Auch weil die Tiroler Verletzungssorgen plagen. Nach den Ausfällen von Flo Jamnig und Martin Harrer mussten für heute auch Armin Hamzic und Christoph Freitag w. o. geben. Mit Satin, Riegler, Galle, Egbe, Hupfauf und Yilmaz hat Daxbacher viele junge Kräfte als Alternativen mit dabei. Im Herbst holten die Innsbrucker beim FAC ein 1:1.