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Ausgabe: 09. April 2018

Gernot Gsellmann

„Tue alles, um bald am Platz zu stehen!“

Auch wenn der „slowenische Pfeffer“ in Floridsdorf fehlte – einen Riesenschritt Richtung Bundesliga und Meistertitel in der Erste-Liga machte Wacker mit dem 2:0 auch ohne Zlatko Dedic allemal. „Ich hab mich vor dem TV mit meiner Familie riesig für die Mannschaft gefreut“, war auch der verletzte Goalgetter erleichtert.

Ein Nerv’ im Rücken. Wie schon einmal in seiner Bochumer Zeit. Die Bewegungsfreiheit war beim 33-jährigen Dedic seit Mittwoch Abend, nach dem Training, stark eingeschränkt. „Wir haben zwar alles probiert. Aber für die Auswärtsfahrt nach Wien ging sich’s einfach nicht aus.“ So mussten auch seine Frau Melissa und die gemeinsamen Kinder Sara (8) und Alan (5) gegen die Wochenend-Gewohnheiten aus Frankfurt anreisen. „Das Sitzen im Auto hätte mir wirklich nicht gut getan ...“

Heute wird der schwarz-grüne Goalgetter wieder einen Rücken-Spezialisten aufsuchen, wenn’s geht am Dienstag erstmals wieder trainieren. „Auch wenn es bereits ein ganzes Stück besser geht, garantieren kann ich nichts. Außer eines: Ich versuche natürlich alles, um möglichst bald wieder auf dem Platz zu stehen.“ Denn auf Dauer wird der Tabellenführer der Erste-Liga seinen Top-Torschützen im Meisterschafts-Endspurt nicht vorgeben können. Zumal der zweite (Florian Jamnig) noch einige Wochen pausieren wird müssen.