b_350_1200_16777215_00_images_201112_hintergruende_rb_fcwdii.jpgDas zweite Frauenteam des FC Wacker Innsbruck beherrschte die 2.Liga Mitte/West nach Belieben und wurde überlegen Meister! Die Trainerinnen Alexandra Bugl, Alexandra Hohenbruck und Stefanie Waibl schildern für das tivoli12 magazin ihre Eindrücke, äußern ihre Wünsche für die Zukunft und wagen einen Blick Richtung Saison 2012/13.



Wie seid ihr mit dem Verlauf der Saison und der Entwicklung heurer Schützlinge zufrieden?

Natürlich sind wir sehr zufrieden, aber nicht nur mit dem Meistertitel, sondern vor allem mit der Leistung der ganzen Mannschaft und der tollen Entwicklung der Mädels. Es ist schön zu sehen, wie motiviert alle bei der Sache sind und wie sie die Vorgaben im Training sowie im Spiel umgesetzt haben.

15 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage bedeuten 47 Punkte und ein Torverhältnis von 64:11. Wie „stark“ ist diese Liga bzw. die Konkurrenz?

Auch wenn es den Punkten nach sehr einfach aussieht, war es dennoch die harte Arbeit der Mädels, das konzentrierte Arbeiten und die Einstellung, dass man keinen Gegner unterschätzen darf. In dieser Liga gibt es schon einige gute Mannschaften, gegen die wir uns auch schwer getan haben, aber letztendlich haben wir uns durchsetzen können.

Ist euch ein besonders gutes oder schlechtes Spiel in Erinnerung geblieben?

Oh ja: das Spiel gegen Lustenau auswärts, das wir mit 1:0 verloren haben. Es war zwar kein schlechtes Spiel der Mädels, aber wir haben den Ball einfach nicht im Tor untergebracht. Besonders gut war das Spiel gegen den Tabellenzweiten Wals im Frühjahr. In diesem Spiel hat man sehr gut den Willen der Mädels sowie die kompakte Mannschaft gesehen.

Wie seht ihr die Entwicklung der Spielerinnen insgesamt?

Die Entwicklung kann man wirklich bei allen Spielerinnen sehen. Sie haben so viel dazu gelernt in diesem Jahr und das freut uns natürlich sehr. Das geht jedoch nur, wenn jede einzelne Spielerin an sich selbst arbeitet – und das war so!

Wird es Abgänge nach der Saison geben bzw. Spielerinnen fix in das Bundesligateam aufrücken? (Überhaupt den Verein verlassen, außer Maria Senkowsky, die beim Saisonfinale verabschiedet worden ist.)

Sandra Eberhard ist für ein Jahr in Florenz, steigt in der nächsten Saison aber wieder bei uns ein. Ansonsten gibt es bis jetzt keine Abgänge. Hinsichtlich des Aufrückens in das Bundesligateam ist noch keine Entscheidung getroffen. Die Trainer beider Teams werden sich in nächster Zeit zusammensetzen und dieses Thema besprechen.

Habt ihr neue Spielerinnen in Aussicht?

Ja, aber bis zum Trainingsbeginn haben wir ja noch ein bisschen Zeit.

Wie wird die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit aussehen? Wann beginnt sie?

Nachdem wir noch nicht wissen, wann unsere Meisterschaft anfängt, ist auch der Trainingsbeginn unsicher. Wir starten aber sicherlich noch im Juli, also in der der dritten oder vierten Juliwoche. Wir werden dann mit vier Trainings pro Woche beginnen und einige Aufbauspiele absolvieren.

Gibt es ein Trainingslager? Wie sehen die Trainingsbedingungen in Innsbruck aktuell aus?

Ja, ein Trainingslager wird es geben in Angerberg für ein Wochenende Ende Juli. Dieses wurde für beide Mannschaften übernommen. Für die Trainings in Innsbruck haben wir noch keine Platzeinteilung, aber es werden wieder viele Mannschaften sein, die auf den zur Verfügung stehenden Plätzen trainieren wollen. Da die Rasenplätze im Juni gesperrt sind, kann sich der Platz erholen, aber danach wird er wieder voll eingesetzt.

Ab wann wird wieder Meisterschaft gespielt?

Das erfahren wir erst. Aber ich denke, es wird Ende August werden.

Welche Spielerinnen könnten den Sprung in das ÖFB-Frauenligateam bald schaffen? Einige sind ja regelmäßig in den Nachwuchskadern des U17-Nationalteams vertreten. (Anm.: Pal, Schwarzlmüller, Billa, Hasler)

Es haben einige die Möglichkeit den Sprung mit dem nötigen Ehrgeiz und Willen zu schaffen, so wie Nici Billa letztes Jahr. Potential wäre unseres Erachtens vorhanden, aber die Entscheidung werden wir in nächster Zeit zusammen mit den Trainern des Bundesligateams treffen.

Als ehemalige Spielerinnen, die auch den Aufstieg in die höchste Spielklasse gefeiert haben, genießt ihr den Titel da besonders?

Ja natürlich, es ist wirklich ein tolles Gefühl den Titel mit den Mädels geholt zu haben. Man kann das mit dem damaligen Aufstieg keinesfalls vergleichen, da es als Trainer eine ganz andere und neue Erfahrung ist.

 

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Heidi Roznovsky Heidi Roznovsky

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