b_350_1200_16777215_00_images_201213_damen_gloeckner.jpgAm Sonntag geht die lange Winterpause in der ÖFB-Frauenliga zu Ende. Die Damenabteilung des FC Wacker Innsbruck schaut voller Vorfreude in die Frühjahrssaison. In einem kurzen Interview informiert uns Damentrainer Stefan Glöckner über die Vorbereitung, den Frühjahrsstart am 3. März mit dem Heimspiel gegen den FC Südburgenland, erzählt uns über den Gesundheitszustand seiner verletzten Spielerinnen, verrät die Verschiebung des Cup-Viertelfinales und feiert auch ein Jubiläum.


Stephan, wie bist du mit der Vorbereitung zufrieden?

Wir sind mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Die Spielerinnen ziehen voll mit. Es wurde zum Teil sehr intensiv trainiert. Einzig mit Verletzungen haben wir etwas zu kämpfen. In der Ferienwoche standen uns z. B. keine unserer vier Akademiespielerinnen wegen Verletzungen zur Verfügung. Nach sieben Wochen Vorbereitungszeit gehen wir jetzt in den Wettkampf-Rhythmus über.

Das Team hat eine Reihe von Testspielen absolviert. Verrätst du uns einige Ergebnisse? Haben diese neue Erkenntnisse für die Frühjahrssaison gebracht?

Zwei Hallenturniere in Andorf und Zell/Ziller wurden gewonnen. Wir haben bereits gegen unser U15-Burschenteam mit Akademiespielern ein 3:3 (nach 1:3 Rückstand) erreicht und gegen den FC Südtirol 3:2 gewonnen. Es folgten noch Testspiele gegen Wacker München (2:4) und das Team der Kansas University. Der Grundstamm des Teams steht, aber durch gute Leistungen drängen immer mehr gute junge Spielerinnen nach.

Wie sehr schmerzt der Ausfall von Torhüterin Daniela Iraschko für beide Teams?

Natürlich sehr, aber Pinky ist topmotiviert, um schnell und noch stärker zurückzukommen.

Wann ist mit einem Einsatz der im Herbst verletzten Spielerinnen Dengg, Schwarzlmüller, Jahaj und Eder zu rechnen? Wie verläuft deren Genesung?


Eva Dengg macht wöchentlich Fortschritte und wird am 3.3. topfit sein. Valentina Schwarzlmüller und Abresha Jahaj haben beide seit mehreren Monaten mit verschiedenen Verletzungen zu kämpfen und brauchen noch etwas Zeit. Anna Eder wird nach ihrem Kreuzbandriss frühestens gegen Meisterschaftsende einsatzfähig sein.

Ist die 11. Runde - das Heimspiel gegen FC Südburgenland – am 3. März 2013 wegen des eine Woche später stattfindenden Cup-Viertelfinales vorgezogen worden, um bereits ein wenig mehr Spielpraxis zu haben?

Nein, denn die ÖFB-Terminplanung hat einen U17-Teamlehrgang zeitgleich mit der Meisterschaftsrunde 11 angesetzt. Dort fehlen uns dann wahrscheinlich vier Spielerinnen, deshalb dürfen wir das Spiel vorverlegen, so dass uns der gesamte Kader am 3. 3. zur Verfügung steht. Beim geplanten Cupspieltermin ist dies ebenso der Fall, so dass auch unser Cupviertelfinale verschoben werden muss. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Wie siehst du die Chancen für das Cup-Viertelfinale? In der Meisterschaft reichte es gegen die Oberösterreicherinnen zu einem 1:1-Unentschieden.

Wir wollen und werden uns auf dem kleinen Platz in Linz in bester Verfassung und topmotiviert zeigen. Wir sind eine Cupmannschaft - das liegt uns, deshalb sehe ich große Chancen für uns.

Welche Erwartungen und Ziele hast du mit deinem Trainerteam für die Frühjahrssaison?


Zuerst einmal das Cupviertelfinale gewinnen und mit einem gutem Start ist nach wie vor Platz Drei das Ziel.

Was bedeutet für dich persönlich das 100-Jahre-Jubiläum des FC Wacker Innsbruck?

Ich feiere gleichzeitig mein 10-jähriges als Wackertrainer und bin stolz, bei so einem tollen Verein mit dieser Tradition und diesem Potential dabei sein zu dürfen.

Ist dir bekannt, ob die „Großen“ der Liga – Neulengbach und Spratzern - sich noch weiter verstärkt haben?

Ja, einige Neuzugänge haben diese Teams geholt. Ob es Verstärkungen sind, wird sich zeigen.

Siehst du eine Chance noch das „Stockerl“ in der Meisterschaft zu erreichen? (Zur Halbzeit liegt Landhaus drei Punkte vor dem FC Wacker Innsbruck)

Wir haben im letzten Spiel in Wien/Landhaus 6:1 gewonnen. Das war für das Team ein ganz wichtiger und hochverdienter Erfolg, um das Ziel (Platz 3) nicht aus den Augen zu verlieren. Die anderen Teams schlafen aber auch nicht. Wenn wir eine bessere Chancenauswertung an den Tag legen, ist dieses Ziel noch erreichbar. Wir geben unser Bestes und sehen, was sich am Ende ergibt.

 

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Heidi Roznovsky Heidi Roznovsky

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