b_350_1200_16777215_00_images_201213_Zwoarer_rlw1.jpgDer Nebel lichtete sich nur langsam, aber seit einem Monat ist es fix: Auch die kommende Westliga-Saison wird mit Beteiligung des FC Wacker Innsbruck über die Bühne gehen. Nach einer nicht enden wollenden Zitterpartie, an dessen Schluss schwarz-grüne Freude und Vorarlberger Trauer – in diesem Fall jene des FC Andelsbuch, der nun endgültig absteigen muss – eng miteinander verwoben sind, stehen neben den Wackerfohlen als gefühltem Rückkehrer in die Liga insgesamt drei weitere Neulinge am Start. Am 28.7. geht es für die Wacker Innsbruck Amateure los. Das tivoli12 magazin stellt Euch die neuen Gegner etwas ausführlicher vor.


USC Eugendorf

Für den diesjährigen Aufsteiger aus der Salzburger Liga geht die lange Zeit des Wartens nun zu Ende. Die Flachgauer spielten in den letzten Jahren stets in der Spitzengruppe mit, mussten zuletzt aber immer anderen Kandidaten wie dem FC Pinzgau, dem SV Wals-Grünau oder auch der Salzburger Austria den Vortritt lassen. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Hallein haben die seit dem Jahr 2002 in Salzburgs höchster Spielklasse vertretenen Eugendorfer das große Ziel erreicht. Mit mehr als 2,7 Toren pro Spiel war der USC auch die Tormaschine der Liga. Größten Anteil mit 32 Treffern hat Christof Kopleder, der in der Regionalliga bereits kein Unbekannter ist. In der Saison 2010/2011 kam der mittlerweile 23 jährige jedoch über einige Kurzeinsätze beim TSV Neumarkt nicht hinaus. Neben Seekirchen und dem TSV Neumarkt sind die Eugendorfer damit das dritte Team aus der Region um den Wallersee, was wohl spannende Lokalduelle verspricht.

FC Höchst

Zuletzt 2009 und 2011 aus der Regionalliga abgestiegen, kehren die Vorarlberger nun nach zweijähriger Abstinenz erneut zurück auf die Bühne Regionalliga. Gegen unseren FC Wacker Innsbruck hat die Mannschaft von Dieter Alge eine ausgeglichene Bilanz. In den bisher zwei ausgetragenen Duellen in der Saison 2010/2011 gewann jedes Team jeweils seine Heimpartie. In der abgelaufenen Saison holte Höchst in souveräner Art und Weise den Titel in der Vorarlbergliga. Mit neun Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Egg zeichnete sich der (Wieder-)Aufstieg bereits frühzeitig ab. Im Jubel über die Rückkehr in die Drittklassigkeit verlor man mit Steven Nenning jedoch den Torschützenkönig der vergangenen Saison. Ob der im Tausch geholte Mathias Mayer den abgewanderten 29jährigen gleichwertig ersetzen kann, bleibt abzuwarten.

SC Schwaz

Nach dem letztjährigen Drama um den Aufstiegsverzicht der Reichenau und dem Ausscheren des Tiroler Fußballverbandes aus der Regionalliga wird heuer wieder ein Team aus unserem Bundesland aufsteigen dürfen: In der UPC Tirol Liga machte mit dem SC Schwaz ebenfalls ein alter Bekannter das Rennen. In seiner ersten Regionalliga-Saison 2009/2010 gewann der Tiroler Traditionsverein, damals noch unter der Regie von Roland Ortner, beide Partien (5:0 und 1:0) gegen die Silberstädter. Mit Martin Bstieler, Hannes Oberortner, Bülent Bilgen, Daniel Marasek, Rupert Wildauer und Markus Seelaus treffen die Wackerfohlen gleich auf ein halbes Duzent Ex-Kollegen vom FC Wacker Innsbruck. Den bisher wohl größten Transferhammer landete ebenfalls der Aufsteiger aus Tirols höchster Spielklasse. Aus Kapfenberg wurde mit Thomas Burgstaller ein bundesligaerprobter Innenverteidiger in das schmucke Schwazer Stadion gelotst.

Die namenlose Nummer Vier

Abgestiegen und dennoch nicht dabei: Der in die Insolvenz geschlitterte FC Lustenau verabschiedete sich in diesem Sommer aus der Ersten Liga, nachdem die Vorarlberger von sich aus auf ein erneutes Lizenzansuchen verzichtet haben. Lange blieb die Ligazugehörigkeit des ältesten Fußballklubs des Landes unklar, eine Teilnahme an der Regionalliga West wurde jedoch schon frühzeitig ausgeschlossen. Stattdessen wird man nun in der 2. Landesklasse antreten, wo es für die leidgeprüften FCL-Fans mit den Amateuren der Lustenauer Austria weiterhin Spiele mit Derbycharakter geben wird.

 

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Sebastian Kollemann Sebastian Kollemann

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