Thomas GrumserDas tivoli12 magazin hat sich vor dem Auftakt der Regionalliga West mit dem Trainer der zweiten Mannschaft des FC Wacker Innsbruck, Thomas Grumser, getroffen.



Thomas, für dich kam die Winterpause erst mit Mitte Dezember. Wie hast du deine kurze Zeit als Co-Trainer der Kampfmannschaft miterlebt?

Die Ergebnisse haben leider nicht gepasst, dennoch eine tolle Erfahrung.

Du hast seit dem Start in die Vorbereitung für das Frühjahr einen neuen Co-Trainer, nämlich Markus Seelaus. Wie wurdet ihr auf Markus Seelaus aufmerksam?

Wir sind eigentlich schon länger in Kontakt und wollten schon im Sommer mit Markus Seelaus als Co-Trainer in die Saison gehen. Doch erst mit der Winterpause wurde Markus frei. Es ist natürlich für die Betreuung der Mannschaft optimal, weil wir nun vermehrt auf gruppentaktische Prozesse eingehen können. So können wir zum Beispiel Offensive und Defensive aufsplitten. Und, zum Schluss sehen vier mehr als nur zwei Augen.

Unter Roland Kirchler wurde das Spielsystem abgestimmt. Ist dies auch unter Michael Streiter der Fall?

Es gibt natürlich laufend Gespräche zwischen mir, Andreas Schrott und Florian Klausner. Wir haben uns entschieden das Spielsystem der zweiten Mannschaft bei zu behalten, auch, wenn die erste Mannschaft in der Bundesliga eine defensivere Grundordnung hat. Doch spätestens im Sommer möchten wir wieder in beiden Mannschaften das gleiche Spielsystem praktizieren. Der Output in den letzten Monaten kann sich mit Andi Kuen, Armin Hamzic, Kevin Nitzlnader und Alexander Gründler sehen lassen.

Seit wann trainiert ihr wieder und wie sah das Programm bisher aus?

Vom 20.12. weg gab es für die Mannschaft ein „Heimprogramm" zu absolvieren. Am 19.1 ging es dann mit den sportmedizinischen Tests los, die sehr gut ausgefallen sind. Wir haben in der Vorbereitung zwei Mal gegen die Profis gespielt und acht weitere Testspiele absovliert. Zwei Mal musste man sich geschlagen geben, jedes Mal gegen die Profis. Ansonsten konnte man die anderen acht Spiele erfolgreich gestalten.

Welche Neuerungen gab es auf dem Spielersektor?

Das sind natürlich die Zugänge von Simon Pirkl, Lukas Marasek, Lukas Hupfauf und Michael Opuhac. Auf der anderen Seite die Abgänge von Bilal Durmus und Nico Nissl und die Leihe von Alexander Fröschl an die Vienna.

Wie sehen die Ziele für die Frühjahrssaison 2014 aus?

Ausbildung, aber auch Ergebnisse. Wir waren in der Vorbereitung ungeschlagen und wollen den im Herbst gezeigten Spielstil beibehalten. Natürlich geht es auch um Ergebnisse. Wir wollen die Spieler für den Profi-Bereich fit machen und dort zählen halt Ergebnisse. Grundsätzlich ist es so, dass wir für den Sommer 3-4 Spieler den Sprung in die Kampfmannschaft zutrauen. Wir haben mit diesen Spielern darüber gesprochen, dass wir mehr von ihnen erwarten.

 

 

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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