Weiterlesen: Prost Mahlzeit ihr Schwarz-GrünenEs ist angerichtet. Der FC Wacker Innsbruck bittet zu Tisch und was geboten wird, schmeckt ausgesprochen gut. Zwar haben uns vergangenen Sonntag zu Mittag die Oberösterreichischen Gäste etwas die Suppe versalzen. Aber das Menü konnte sich durchaus sehen lassen. Da war speziell in der ersten Halbzeit dieses Ganges ordentlich Pfeffer drinnen. Und auch g'schmackiges Junggemüse war dabei. So rührte der erst 17-Jährige Sefik Abali neben unserem Routinier Stefan Meusburger ( der mit seinen 26 Lenzen immer besser wird) ordentlich in der Vereidigung um. Auch der 16-jährige Felix Mandl durfte eine Talentprobe in Schwarz-Grün abgeben. Die Steyrer am Sonntag haben es des Öfteren mit dem Dosenöffner versucht. Sind aber nie durchgekommen und das einzige Gegentor, das Wacker hinnehmen musste resultierte sprichwörtlich aus einem (zugegeben sehenswerten) Sonntagsmittagsschuss. Da hat auch kein Tischgebet geholfen.
Ansonsten war Vorwärts offensiv nicht wirklich vorhanden. Dass es für die kein Salto rückwärts geworden ist, haben sie der zweitbesten Defensive der Liga (nach der SV Ried) zu verdanken. Die 2590(!) Zuseher haben den Sonntagsbraten jedenfalls genossen und sagenhaft: nach dem trotzdem bitteren (und nicht verdienten) Punkteverlust gab es für unsere Mannschaft die Hymne von der Nordtribüne. Es wurde gefeiert, als ob gewonnen worden wäre!

Weiterlesen: Auf das Siegen vergessenSonntags um 12.30 Uhr Tivoli. Man lernt selbst nach 45 Jahren Fußball nicht aus. Auch mal was Neues. Statt dem Braten zu Mittag hätte es saftige Steyrer geben sollen und zum Nachtisch ein paar fette Bummerln in deren Kasten. Das alles wäre angerichtet gewesen. Aber ich habe den Eindruck, vor lauter Kultspeisen haben wir glatt auf das Siegen vergessen.

Weiterlesen: Das Jahr beginnt mit HighlightsSportlich „anscheinend“ in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, finanziell „anscheinend“ am Boden. Von diversen Medien und gewissen "Journalisten", die uns in wirren Kommentaren und sogar via Video ausrichten ließen, wie tot der FC Wacker Innsbruck doch wäre und sich in den Chor diverser Entscheidungsträger einreihten, man möge doch die Konkurrenz unterstützen. So kann man sich täuschen, denn tot, DAS ist der FC Wacker Innsbruck wahrlich nicht. Ganz im Gegenteil!

Weiterlesen: Wacker schreibt einmal mehr GeschichteUnglaublich und unfassbar was da in der Niederösterreichischen Landeshauptstadt abgegangen ist. Es ist mir unmöglich die Emotionen nach dem Spiel wieder zu geben. Ich habe ja mit dem FCW bereits alle Höhen und Tiefen miterlebt. Das am Freitagabend war mehr als ein Höhepunkt. Europacuptriumpfe, Viertelfinale Meistercup, Halbfinale UEFA Cup, den Aufstieg in Florenz und in meiner Ära haben wir den Pokal fünfmal geholt und den Österreichischen Meister siebenmal. Doch St. Pölten 2020 gehört zu den Highlights unserer Geschichte. In Tirol hatten uns nach dem verpassten Klassenerhalt fast alle abgeschrieben. Vom Pleiten, Pech und Pannenverein war die Rede. Mitnichten, es begann in Kitzbühel wo an die 1000 Wackerianer für ein Volksfest gesorgt haben. Das war der Startschuss in eine Saison, die Wackerianer nicht so schnell vergessen werden.

Weiterlesen: Ein Jahr voller GegensätzeDas Jahr neigt sich dem Ende zu. Draußen ist es länger dunkel. Die „stille Zeit" hat uns wieder. Bald glitzert und funkelt der Christbaum. Die wackere Anhängerschaft hat schon fleißig ihre Wunschzettel geschrieben. Bitte nicht jedes Jahr um IHREN Verein zittern zu müssen. So der bescheidene Wunsch. Die weniger bescheidenen Wünsche heißen dann, Auftstieg mittelfristig und langfristig wieder „durch Europa gondeln“ Ob was eintrifft, oder nicht, weiß nur die Hobagoaß oder vielleicht das Kasermandl. Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben!