Weiterlesen: Wenn ein Punkt wie ein Sieg gefeiert wirdEigentlich hätte der FC Wacker Innsbruck gegen den SV Horn am Freitag in Sachen Klassenerhalt (fast) alles klarmachen können. Der Lohn wäre kurzfristig der dritte Tabellenplatz gewesen. Aber es ist wieder einmal alles anders gekommen. Nach zaghaften Beginn sind die Schwarz-Grünen mit Fortdauer der Partie immer besser und gefährlicher geworden. Unsere Führung also eine Frage der Zeit?
In dieser Phase traf Kara mit einem Tausendguldenschuss für die Waldviertler, welcher das Spiel komplett auf den Kopf stellte. Es hat die fünfte Heimniederlage in Folge gedroht. Denn unsere Spieler murksten auf dem Feld herum. Man war zwar sehr bemüht, aber das mit wenig Präzision. Und dann kam die Nachspielzeit.

Weiterlesen: Fußball kann mehrZuerst zu den Fakten. Unser FC Wacker Innsbruck feierte in den Weiten des Waldviertels einen ungefährdeten 1:0 Sieg. Der erhoffte Trainereffekt zu Gunsten der Niederösterreicher wurde somit im Keim erstickt. Und diese drei Punkte sind für Schwarz-Grün Silber wert. Nun ist die erste Halbzeit der Saison vorbei. Und der FC Wacker befindet sich auf dem guten fünften Platz - punktegleich mit dem Traditionsklub aus Steyr und nur zwei Punkte hinter dem Überaschungsteam aus Lafnitz. Das Spitzenduo aus Klagenfurt und Ried dürften der Konkurrenz enteilt sein. Am Freitag beginnt die Rückrunde. Und unser Gegner wird wieder der SV Horn sein. Diesmal am Tivoli. (19.10 Uhr). Ein Dreier im Heimspiel wäre dann mehr als „Gold“ wert. Dann wären die Abstiegsplätze in etwa so weit entfernt, wie Innsbruck von Wien Favoriten.

Weiterlesen: Zwei Sensationen in wenigen TagenWas für ein Paukenschlag zur Mitte der Woche. Das hätten wohl nur die allerwenigsten erwartet. Gegner im ÖFB Cup war kein geringerer, als die unumstrittene Nummer Drei in Österreich. Die haben zuletzt eine Sensation nach der anderen geliefert. Mönchengladbach auswärts klar geschlagen und gegen die Roma ein Unentschieden erreicht. Aber im Cup gegen einen extrem jungen Wacker mussten sie sich beugen. Dieser Erfolg ist noch höher zu bewerten, wenn man sieht, dass die Wolfsberger am Wochenende Sturm Graz auswärts klar beherrscht haben.
Auch die Austria Lustenau, selbsternannter und ewiger Aufstiegsaspirant aus dem Ländle hat im klitzekleinen Westderby gegen unsere jungen Wilden den Kürzeren gezogen. Eine Woche mit gleich zwei Sensationen!

Weiterlesen: Das Kreuz mit den StandardsFreistoß - Aufsitzer - Tor. Und weil es so gruselig gewesen ist, passierte das in Halbzeit eins noch einmal: Eckball - Aufsitzer - Tor. Und dem nicht genug, auch bei der Vorentscheidung dasselbe wieder: Eh schon wissen - Eckball - Aufsitzer - Tor. Einfach zum Haare raufen. Wackers Gegenspieler haben sich dabei auch noch recht einsam gefühlt. So alleine gelassen ist doch gar nicht so gastfreundlich. Oder in diesem Fall zu sehr. So wurde eine sehr gute Leistung gegen den (noch ungeschlagenen) Tabellenführer zunichte gemacht. Aber he, schauen wir mal auf den Kader des FCW.
19-Jährige zählen zu den Routiniers und 17-Jährige zu Stammspielern. Gegen einen Gegner, der zuletzt fünf(!) Auswärtsspiele in Folge gewonnen hat. Sehr ärgerlich, aber kein Beinbruch!

Weiterlesen: Fußball kann derart ungerecht seinAm Freitag musste man aus Sicht des FC Wacker Innsbruck auf Schlimmes gefasst sein, war doch mit der SV Ried der Aufstiegskanditat Nummer eins zu Gast, gespickt mit erfahrenen Spielern. Dem Gegenüber stand eine Mannschaft vor lauter jungen Talenten. Wer nun glaubte, es würde eine klare Sache für den haushohen Favoriten werden, wurde eines Besseren belehrt. Geboten wurde ein Spiel auf hohen Niveau, vorbildlich und kampfbetont. Die knapp 2500 Zuschauer sahen eine Superpartie mit einem äußerst „unverdienten“ Spielausgang. So ungerecht kann Fußball sein.