Weiterlesen: Live ist es doch am schönstenNormalerweise hätte die neue Saison schon begonnen. Aber was ist in Zeiten wie diesen schon normal? Da müssen wir uns noch bis zum September gedulden. Zurzeit weilen unsere Profis im wohlverdienten Urlaub. Aber das heißt nicht, dass der Fußball Urlaub hat. Unsere zweite Mannschaft hat in der Regionalliga Tirol schon zwei Spiele hinter sich und die dritte Mannschaft hat auch schon ins Geschehen eingegriffen (souveräner Auftaktsieg, trotz einem Spieler weniger am Platz).

Weiterlesen: SchützenfesteWas war denn da bloß los? 16 Tore bei der Entscheidung in der zweiten Liga Österreichs. Es gibt also heuer doch noch Schützenfeste in Zeiten wie diesen. Aber die Schützen hatten da keine schneidigen Trachten an, sondern die trugen Trikots. Die einen das Grün-Schwarze der SV Ried und die anderen agierten in violett (oh graus) von Austria Klagenfurt. Und beide haben ein zünftiges „Schützenfest“ gefeiert. Mit allen Drum und Dran. Sogar ein Schützenschnurschießen wurde organsiert. Und da durften sich die Rieder die goldene Schützenschnur anhängen. Jene der Klagenfurter hatte tragischer Weise nur die grüne Farbe und damit um einige Treffer zu wenig, um sich die begehrte Trophäe des Spitzenreiters umzuhängen. Aber wie konnte so ein verrückter Spieltag passieren?

Weiterlesen: Auswärts nach Innsbruck zum Wahnsinn von RiedWas war das denn? Unglaublich, ein Spiel das alles hatte, was diesen Sport ausmacht. Und das in Österreichs zweiter Liga. Und ich meine es absolut ehrlich, wenn ich behaupte, ich habe heuer noch keine bessere Partie gesehen. (Ob National oder International). Sieben Tore, Dramatik pur und tolle Szenen. Da werde ich mich heute weniger mit dem Sieg in Kapfenberg befassen, viel mehr mit der Niederlage im Innviertel. So verrückt kann der Fußball sein.

Weiterlesen: Eine Einheit wie noch nieDas klitzekleine Westderby gegen die Austria aus Lustenau hat am Freitag zum Tivolikehraus remis geendet. Damit ist die Revanche für die unglückliche Cupniederlage vom März nur halb geglückt. Das war aber eigentlich Nebensache an diesem denkwürdigen Abend. In Minute 81 des Westschlagers tat es auf einmal einen „Klescha“ (Zitat Meusi). Feuerwerk, Bengalen und Gesänge - endlich wieder! Aber das war noch lange nicht das Einzige.

Weiterlesen: Luft draußen und ein Dank an GerhardEin leeres Stadion, lautes Gebrüll von Spielern und Trainern, keine Atmosphäre, keine Emotionen – Geisterspiele 2020. Bleibt zu hoffen, dass sich das bis September ändern wird. Corona hat unglaubliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, Sport, Kultur und das Leben jedes einzelnen. Der Mensch hat in seiner Existenz schon so viel geschafft, er wird auch das überwinden. Im Vergleich zu den Auswirkungen dieser Pandemie scheinen diese auf unseren Sport eher marginal zu sein. Aber die sind da und auch der Sport ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens und die Vereine ebenfalls Unternehmen. Und wir sind ein Fußballmagazin und deshalb geht es hier auch um die Geschehnisse um unseren geliebten Sport.