b_350_1200_16777215_00_images_201819_Fanleben_cashpoint_arena2.jpgTraditionellerweise begleiten viele Fans den FC Wacker Innsbruck durch ganz Österreich. Besonders zahlreich ist der schwarz-grüne Support in Vorarlberg. Altach bestreitet seine Heimspiele in der ausgebauten Cashpoint Arena. Das tivoli12 magazin nimmt das ehemalige Schnabelholz Stadion unter die Lupe.

 

 

 

 

 

b_350_1200_16777215_00_images_201819_Fanleben_cashpoint_arena1.jpgDie Entwicklung des Stadions in Altach

Begonnen hat der Umbau in Altach mit dem Aufstieg im Jahre 2015 als man den damaligen Gästesektor auf den jetzigen Standort auf die Nord verlagerte und die Westtribüne verlängerte. Dafür wanderte der Fanbereich mit den Fanclubs in den Süden des Stadions. Über die Jahre hinweg wurde dieser Zustand beibehalten, bis für kurze Zeit die Südtribüne überdacht wurde. Im Frühjahr 2018 gab es den letzten Entwicklungsschritt mit dem Neubau der Südtribüne, die aus einem "Mischmasch" aus Steh und Sitzplatzbereich besteht. Dass die Tribüne nach einem Sponsor benannt wurde, der maßgeblich an der Finanzierung beteiligt war, gehört mittlerweile zum guten Ton in den Stadien der Welt. International hat die neue Tribüne 1.650 Personen Platz, national können 2.200 Zuschauer Platz nehmen.
Die besten Altacher Tage hat das vormalige Schnabelholz Stadion noch nicht erlebt. Weder beim ersten Altacher Auftritt in der Europaleauge Quali in der Saison 2015/16, noch beim zweiten Auftritt in der Saison 2017/18 konnte man in Altach spielen, sondern musste nach Innsbruck ausweichen. Dies wird in Zukunft mit der Herabsetzung der Kriterien durch die UEFA bzw. durch den vorangetriebenen Umbau der Südtribüne der Vergangenheit angehören und somit auch die Partien für die Altacher finanziell attraktiver machen. Bis dann auch die Europaleauge Gruppenphase in Altach gespielt werden kann, braucht es allerdings noch seine Zeit.
Insgesamt investierte man über 7 Millionen Euro in das neue Stadion, das Land Vorarlberg unterstützte den SCR Altach mit rund 4 Millionen Euro. Die letzte Ausbaustufe dürfte dann der Nordbereich, der aktuell einen normalen Stehbereich und den Gästesektor inne hat, sein. Bekanntlich schreibt die Bundesliga ab der Saison 2019/20 überdachte Gästesektoren vor und dieses Kriterium wird der Verein auch erfüllen. Dann dürften die Altacher auch die Europaleague Gruppenphase in ihrem Stadion austragen, da das Stadion dann eine Kapazität von 8.000 Sitzplätzen aufweisen wird.

Inzwische gibt es auch in Altach eine Arenakarte, die dazu dienen soll die Vorgänge an den Verpflegungsständen schneller zu machen. Zumindest den Heimfans ist der Vorteil inne, dass ihre Jahreskarte gleichzeitig auch diese Arenakarte ist.

b_350_1200_16777215_00_images_201819_Fanleben_cashpoint_arena3.jpgKapazität und Auswärtssektor

Lange ist es her, dass man den Auswärtssektor der Altacher füllen durfte. Im August 2009 war es das letzten Mal soweit und man nimmt ambivalente Erinnerungen mit. Einerseits ein extrem gut gefüllter Sektor, der an diesem heißen Tag mit Schlauchboot, Schwimmflügerln und anderen Schwimmutensilien gefüllt war, denn die damalige Bus-Reisegesellschaft entschloss sich zu einer Beachparty- Mottofahrt. Anderseits bekam man durch den übertriebenen Polizeieinsatz dazumal eine Menge Pfefferspray ab.
Gewandert ist der Auswärtssektor bekanntlich von der Westseite auf die Nordseite. Die Tivoli Nord also auch im Auswärtsspiel auf der Nord. Im Sektor haben 850 Personen platz. Gesamt hat das Stadion eine Kapazität von 8.500 Zuschauern, wobei, wie schon erwähnt, die neue Südtribüne aktuell das Herzstück der Arena ist.

Anreise

Auf die Autobahn A12 Richtung Bregenz und dann 166 km immer weiter, so lautet die simple Anweisung. Dann die Ausfahrt "Götzis" nehmen und die Lastenstraße entlang nach Altach fahren. Dann führen nicht viele Wege zum Stadion. Einplanen sollte man zwei Stunden, sollte man sich die Gebühr für den Arlbergtunnel sparen wollen, so werden es zehn bis zwanzig Minuten mehr. Sollte man auf den Zug setzen, so heißt es 2h30min einzuplanen. Vom Innsbrucker Hauptbahnhof geht es los, in Feldkirch wird dann auf die Schnellbahn umgestiegen. Beim Altacher Bahnhof angekommen, geht es "geradeaus" hinunter zum Stadion. Um rechtzeitig beim Stadion zu sein, sollte man also schon um 13:48 im Zug sitzen.

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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