Freut sich auf das Spitzenspiel am Samstag in Lustenau, Innsbruck Trainer Walter Kogler.Freut sich auf das Spitzenspiel am Samstag in Lustenau, Innsbruck Trainer Walter Kogler.

Zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft wirkte Walter Kogler nach dem 6:0 Sieg gegen Hartberg am vergangenen Freitag. Doch seit Samstag liegt der Fokus komplett auf dem Spiel in dem es für den FC Wacker Innsbruck um die Tabellenführung geht. Auf dem Spiel bei der Lustenauer Austria, wie er dem Tivoli12 Magazin nach dem Spiel verriet.

Tivoli12.at: Walter, gegen Hartberg habt ihr den dritten Kantersieg in der laufenden Saison zu Hause feiern dürfen. Wie zufrieden warst du mit dem Spiel gegen Steirer?

Walter Kogler: Wir haben nach einigen Anlaufschwierigkeiten nach 20 Minuten das 1:0 geschossen und mit diesem Tor im Rücken fiel es uns leichter unser Spiel zu spielen. Wir haben wirklich schönen Fußball geboten, toll kombiniert und schöne Tore erzielt. Ich glaube der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

Du sprichst es an. Ihr habt tollen Kombinationsfußball gespielt. Ist dieses, den Ball flach halten und schnell zu spielen auch ein mögliches Erfolgsrezept auswärts gegen Lustenau?

Natürlich. Wir haben Spieler, denen diese Spielart liegt. Spieler, die in der Lage sind das Spiel schnell zu machen und den Spielfluss entsprechend zu variieren. Aber wir sind auch ein wenig zu dieser Spielweise gezwungen, weil wir im Sturm nicht die Brecher, die großen Kopfballspieler haben.

Am Freitag wurde Martin Svejnoha vorzeitig ausgewechselt. Er verletzte sich leicht. Wie schaut es bei unserem tschechischen Abwehrchef aus? Wird er spielen können?

Davon gehe ich aus. Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen und daher habe ich ihn rausgenommen. Auch Mario Sara habe ich ausgewechselt, aber bei ihm war eine Vorsichtsmaßnahme der anderen Art. Er war mit vier gelben Karten vorbelastet.

Abschließende Frage: Jetzt ist es aber auch so, dass Siege gegen schwächere Teams nur bedingt weiterhelfen, im Kampf um den Aufstieg. Es braucht vor allem die Siege in den Spitzenspielen um wirklich von der Bundesliga träumen zu dürfen. Es braucht die Siege gegen die direkten Konkurrenten, Altach und Lustenau.

Naja, ohne die Siege gegen die so genannten kleinen Vereine, gäbe es keine Spitzenspiele. So gesehen sind gerade diese Spiele von enormer Wichtigkeit für alle Mannschaften, die vorne mitmischen wollen. Würden wir diese Punkte nicht machen, müssten wir uns gar nicht freuen auf die Spitzenspiele gegen beide Vereine. Und eines können sich die Fans sicher sein, wir gehen dementsprechend vorbereitet in diese beiden Topspiele.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Hinweis / Autor

Dieser Text stellt geistiges Eigentum des tivoli12 magazins dar und ist somit urheberrechtlich geschützt. Um den Text, oder Teile davon nutzen zu können, setzen Sie sich bitte mit dem tivoli12 magazin in Verbindung.

Artikel bisher gesamt: 250