Walter Kogler konnte mit dem Punkt in Lustenau gut lebenWalter Kogler konnte mit dem Punkt in Lustenau gut leben

Es war kein Spiel für Fußballästheten welches der FC Lustenau und der FC Wacker Innsbruck am vergangenen Freitag in der Ersten Liga ablieferten. Das Resultat von 0:0 war die einzig logische Konsequenz einer mäßigen Partie. Kurz nach dem Spiel im „Ländle“ stand Innsbruck Trainer Walter Kogler der Online Redaktion Rede und Antwort.

Online Redaktion: Walter, was ist dein Resümee zum Spiel gegen den FC Lustenau?

Kogler: Es war ein gerechtes Unentschieden. Es war keine Mannschaft so überlegen, dass sie sich den Sieg verdient hätte. Wir hatten kaum Torchancen, die Lustenauer im Prinzip auch keine und somit kam das logische Resultat von 0:0 zu stande.

Online Redaktion: Woran hat es gelegen, dass sich die Mannschaft kaum Torchancen erspielen konnte?

Kogler: Am ganzen Spielstil. Die Lustenauer sind sehr tief gestanden, haben meistens nur mit weiten und hohen Bällen agiert. So kann kein gutes Spiel entstehen. Wir mussten jedes Mal das Spiel beruhigen und neu aufbauen. Dann haben wir phasenweise mit den gleichen Mitteln versucht zum Erfolg zu kommen und das hat leider nicht funktioniert.

Online Redaktion: Wie sehr hat Marcel Schreter auf der linken Mittelfeldseite gefehlt?

Kogler: Natürlich hat er gefehlt. Mit seiner Dynamik nach vorne hätte er uns sicherlich geholfen. Aber generell hat mir diese Dynamik im Spiel nach vorne gegen Lustenau gefehlt.

Online Redaktion: Für ihn hat zunächst Thomas Schrammel auf links gespielt und nach der Verletzung Bülent Bilgen Thomas Perstaller. Ein Notlösung, oder?

Kogler: Sicherlich ist die linke Mittelfeldposition nicht die angestammte Position von Julius. Aber in der Liga muss man leider improvisieren. Wenn man nur vier Feldspieler auf der Ersatzbank hat, dann muss man manchmal herum zaubern. Wir sind nicht in der Bundesliga, wo man einen 18-Mann Kader bei den Spielen zur Verfügung hat und man somit mehr Varianten hat.

Online Redaktion: Sammy Koejoe hat gegen Lustenau das erste Mal von Beginn an gespielt und auch durchgespielt. Wie zufrieden warst du mit seiner Leistung?

Kogler: Er war sehr bemüht und hat alles für die Mannschaft gegeben. Das Pech für ihn und die anderen Stürmer war leider, dass die Unterstützung aus dem Mittelfeld gefehlt hat

Online Redaktion: Zu deinem Ausschluss in der 66. Minute. Was war da los?

Kogler: Ich hab zum Schiedsrichter gesagt, Fritz, das zweite Foul pfeifst, das erste war ein Foul für uns, das musst du pfeifen. Dann hat er gesagt, dass wenn ich noch einmal die Coaching Zone verlassen würde, dann schickt er mich auf die Tribüne. Ich meinte, Fritz, hör auf und schon musste ich gehen.

Online Redaktion: Wäre es vielleicht angebrachter gewesen, Herr Stuchlik zu sagen?

Kogler (schmunzelt): Dazu kenne ich ihn schon zu lange

Online Redaktion: Abschliessende Frage: Gegen Grödig bist du schon einmal in der Saison auf die Tribüne geschickt worden. Kann es sein, dass du dir dadurch ein „Bad Boy“ Image erarbeitest und somit die Schiedsrichter anders auf dich reagieren?

Kogler: Nein, das glaube ich nicht. Foulspiele und dergleichen werde ich auch in Zukunft ansprechen.

Danke für das Gespräch



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