Walter Kogler musste eine 4:1 Niederlage seiner Mannschaft mitansehenWalter Kogler musste eine 4:1 Niederlage seiner Mannschaft mitansehen

Wien – In der 13. Runde der ADEG Ersten Liga setzte es mit dem 4:1 (3:1) die zweite Saisonniederlage für unseren FC Wacker Innsbruck. Bei den Amateuren der Wiener Austria wusste die Mannschaft von Walter Kogler nur zu Beginn überzeugen. Durch Eigenfehler brachte man sich um die Früchte der frühen Führung durch Sammy Koejoe in der siebten Minute. Nach dem Spiel haben wir die Trainer beider Mannschaften zur Partie befragt.

Walter Kogler zur bitteren Niederlage im Horrstadion



Wir haben heute zu viele Eigenfehler gemacht. Sowohl bei den Gegentreffern, als auch im Spielaufbau. Wir haben in der ersten Hälfte die Bälle reihenweise verloren. Kaum haben wir einen Ball verloren, war er auch schon wieder weg und so kann man nicht spielen. Das ist schade, weil wir mit 1:0 Führung gegangen sind und da hätten wir eigentlich ruhiger werden müssen, aber wir sind immer hektischer geworden und deswegen haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.

Walter Kogler auf die Frage, warum Markus Anfang erst nach der Pause ins Spiel gekommen ist.



Es ist so, dass erstens ist er erst seit zwei Tagen bei uns, zweitens Markus hat seit Sommer kein Pflichtspiel absolviert und drittens ist die Mannschaft auch ohne ihn Tabellenführer geworden. Es spricht also nichts dafür, dass man einen Spieler, den man kurzfristig geholt auch sofort spielen zu lassen. Auch Markus muss erst reinwachsen. Man hat aber in der zweiten Halbzeit gesehen, dass er schon das Spiel beruhigen hat können und dass er gute Pässe hat machen können.

Darf man als Fazit sagen, dass das Gute nach dem Spieltag ist, dass wir immer noch Tabellenführer sind?



Ja wenn es so sehen will, ist es sicher so (und lacht).

Austria Amateure Trainer Janeschitz, ob es Innsbruck seiner Mannschaft teilweise zu leicht gemacht hat?




Es hängt immer von vielen Faktoren ab. Wir sind unnötig in Rückstand gegangen, haben uns aber nicht aus der Bahn werfen lassen und haben konzentriert weitergespielt. Wir haben gewusst, dass wenn wir den neuen Tormann im Innsbrucker Tor unter Druck setzen, dass wenn wir bei Standardsituationen sehr gute Möglichkeiten haben, gute Chancen haben das Spiel zu gewinnen. Die Mannschaft hat das toll umgesetzt. Ich möchte gar nicht sagen, dass wir von den Fehlern der Innsbruckern gelebt haben, sondern möchte von einer starken Leistung meiner Mannschaft sprechen.

Aus Wien berichteten Florian Sitz und René Soukopf

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