Jeder war gegen den FC Magna gefordert, auch Markus UnterrainerJeder war gegen den FC Magna gefordert, auch Markus Unterrainer

7500 begeisterte Fans freuten sich bereits über drei Punkte im Schlagerspiel der Runde gegen den FC Magna. Doch mit seinem Treffer in der 89. Minute ließ Vaclav Kolousek die große Party platzen. Für den Tschechen war es der erste Treffer im Tivoli Stadion seit dem 9. Mai 2007 gegen den GAK. Nach dem Spiel traf die Online Redaktion zwei weitere ehemalige Angestellte des FC Wacker Helmut Kraft und Hannes Aigner, sowie unseren Erfolgstrainer Walter Kogler:

Walter Kogler zur Leistung seiner Mannschaft:



Es ist letztendlich ein 1:1 geworden. Wir haben das Spiel ausgelegt um zu gewinnen. Es hat lange Zeit gut ausgesehen und es ist natürlich bitter wenn man so knapp vor Ende den Ausgleich hinnehmen muss. Aber ich denke, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass sie funktioniert und gewillt ist, in jedem Spiel alles zu geben. An dieser Stelle möchte ich der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir waren knapp dran, können aber mit dem Punkt leben.

Wie sehr hat Fabiano gefehlt?



Natürlich hätte uns Fabiano heute gefehlt. Er hätte uns in gewissen Phasen sehr helfen können. Aber ich glaube die Mannschaft hat seinen Ausfall sehr gut wegstecken können.

Wie kannst du dir erklären, dass sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit kaum nennenswerte Chancen erspielen konnte?



Magna stand mit dem Rücken zur Wand und musste das Spiel nach vorne forcieren, hatten aber bis auf einen Lattenschuss auch keine nennenswerten Chancen. Optisch hatten sie mehr Spielanteile, aber ohne wirklich zwingend zu werden.

Hannes Aigner, ob es ein glückliches Remis war?



Wenn man in der 88. Minute den Ausgleich erzielt ist es natürlich ein glückliches Remis.

Der ehemalige Wacker Stürmer zur Chance in der 92. Minute:



Das war eine gute Flanke. Ich bin mit zwei Wacker Spielern zum Kopfball gegangen, hab mich durchgesetzt, den Ball gut getroffen, aber leider ging der Ball vorbei.

Der Magna Kapitän zur Situation mit Torhüter Fornezzi nach dem Ausgleich (Anm. d. Red.: Fornezzi provozierte mit einigen Gesten die Fans, die mit Feuerzeugwürfen und einem Trommelstock antworteten):



Da braucht man nicht lange Theater machen. Wir wollten die Partie unbedingt gewinnen, hatten noch zwei Minuten Zeit und mit der Aktion geht wieder wertvolle Zeit verloren. Da schmeiß ich das Teil halt weg!

FC Magna Trainer Helmut Kraft zum Spiel:



Wir müssen im Nachhinein zufrieden sein, dass wir zumindest den einen Punkt mit nach Hause mitnehmen können. So konnten wir den Rückstand auf Wacker Innsbruck mit fünf Punkten gleich halten.

Ein glücklicher Punkt?



Wenn man das Tor in der 89. Minute erzielt dann ja, aber über die 90 Minuten gesehen hätten wir das Spiel gewinnen müssen.

Heli, in der Tiroler Tageszeitung konnte man vor dem Spiel lesen, dass es im Falle einer Niederlage ungemütlich für dich in Wiener Neustadt werden könnte. Hat der „Last –Minute Treffer“ von Kolousek dir deinen Job gerettet?



Ich weiß nicht, was die Tiroler Tageszeitung immer für Informationen hat. Herr Neumann (Anm. d. Red.: Manager beim FC Magna) hat einmal bei der Tiroler Tageszeitung angerufen und ausrichten lassen, wenn man was wissen will, kann man ihn kontaktieren. Das hat man aber nicht gemacht und was die sich aus den Fingern saugen, ist mir langsam nicht mehr wurscht. Aber pfeif drauf (schmunzelnd), in Wien bekomme ich eh keine Tageszeitung!

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