Michael SteinlechnerEtwas länger hat es mit den Unterschriften der bereits im Vorfeld als Verpflichtungen angekündigten Spieler Brauneis und Steinlechner gedauert. Jetzt sind die Verträge aber unter Dach und Fach und somit präsentiert das tivoli12 magazin die ersten Interviews. Den Anfang macht Michael Steinlechner, dessen Traum vom Profi beim FC Wacker Innsbruck wahr wird.


Michael, herzlich Willkommen beim FC Wacker Innsbruck! Du hast den Schritt in den Profisport als etwas älterer Spieler gewagt: Wie ist es dazu gekommen?

Das ist eine etwas längere Geschichte. Ich war das erste Mal vor acht Jahren unter Cherchessov hier zu einem Probetraining und bin in danach zum Kooperationspartner Wattens gekommen. Letzendlich hat es im vergangenen Sommer schon danach ausgesehen, dass ich hier spielen werde. Es war eigentlich schon fix aber die Vereine konnten sich nicht einigen. Zu guter Letzt ist es jetzt zustande gekommen, was mich natürlich sehr freut - auch wenn ich kein Jungspund mehr bin (lacht).

Da du quasi ein Veteran im Amateurfußball bist kennt man deine Leistungen, auch aus der vergangenen Saison recht gut. Erzähl und doch etwas persönliches über Michael Steinlechner.

Etwas persönliches?

Ja! Was muss man über dich wissen?

Privat bin ich eigentlich ein recht ruhiger Typ. Auf dem Fußballplatz kann das ganz anders aussehen. Da legt man das ruhige beiseite und kann den Schweinehund rauslassen. Natürlich immer mit Köpfchen. Ich habe ein Studium absolviert und war als Lehrer in Schwaz an der Krankenpfelgeschule tätig. Als Lehrer bin ich keiner der schreit oder aggressiv ist. Auf dem Fußballplatz schaut das ganz anders aus.

Wo siehst Du deine Stärken am Feld?

Stärken sehe ich bei mir im Kopfballspiel und durch meine Vergangenheit als Mittelfeldspieler habe ich auch den Drang nach vorne. Das heißt, ich gehe auch mit nach vorne und bin bei Standards relativ torgefährlich. Ich werde natürlich auch als Verteidiger versuchen das ein oder ander Tor zu erzielen.

Die letzte Saison in Wattens war etwas durchwachsen.

Das ist richtig. Sieht man sich allerdings den Schluss an, wo wir eine Serie hingelegt haben, die es in der Meistersaison so nicht gab, war es ein versöhnlicher Abschluss. Zu Beginn der Saison hatten wir etwas zu kämpfen. Wir haben in Dornbirn 3:0 geführt und doch noch 3:4 verloren. Das war ein Momentum ab dem es etwas holprig wurde. Es hat sich etwas der Schlendrian eingeschlichen, den wir im Frühjahr wieder behoben haben. Den dritten Platz hätte uns nach 13 Punkten Rückstand niemand mehr zugetraut. Damit haben wir einen versöhnlichen Abschluss geschafft und ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht.

Als Tiroler gehe ich davon aus, dass Du ein gewisses Nahverhältnis zum FC Wacker Innsbruck hast. 

Auf jeden fall!

Wie ist das, wenn man als Profi hier spielen darf?

Das ist natürlich megageil! Als kleines Kind bin ich schon im alten Tivoli zuschauen gewesen. Habe hier die Neueröffnung des Stadions miterlebt. Als Tiroler Fußballfanat, der ich natürlich bin, habe ich hier ein sehr nahes Verhältnis. Um so schöner ist es natürlich, wenn man diese Dress tragen und bei diesem Verein spielen kann.

Welche persönlichen Ziele setzt Du dir für diese Saison?

Ich möchte natürlich so schnell wie möglich spielen. Ich muss mich ans Tempo gewöhnen. Die Intensität ist höher, auch beim Training. Ganz klar. Ich möchte mich aklimatisieren und voll angreifen.

Dafür wünschen wir dir alles Gute und hoffen, dass wir dich oft spielen sehen werden.

Danke, das hoffe ich auch!


 

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Christian Hummer Christian Hummer

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