Roman WallnerVor dem Spiel in Ried traf das tivoli12 magazin Stürmer Roman Wallner und bat ihn um eine Einschätzung der Situation.



Jetzt ist es soweit: Da man bei der Admira noch nicht weiß wie es weiter geht, ist das zwar noch nicht ganz fix, aber punktemäßig sind wir Tabellenletzter. Wie kommt man da heraus?

So wie im vergangenen Jahr! Mit unseren alten Tugenden kämpfen und beißen. Schauen, dass wir über den Kampf ins Spiel kommen und einen Sieg erzwingt. Ich glaube nicht, dass wir an die Admira denken. Was die machen und was denen passiert kann uns wurscht sein. Wir müssen auf uns selbst schauen. Wir müssen selbst schauen, dass wir nach vorne kommen - egal ob die die Punkte zurück bekommen oder nicht.

Während der Woche hat der Mannschaftsrat zusammen mit dem Trainerteam getagt. Was ist da herausgekommen?

Ich denke solche Sachen sollen intern bleiben. Gewisse Sachen, die an die Öffentlichkeit kommen entscheidet der Trainer. Wenn man als Spieler etwas intern bespricht, sollte das auch intern bleiben.

Wie beurteilst du die Trainingswoche?

Ich denke, ganz gut. Wir habe relativ viel und hart trainiert. Jetzt kommen wir langsam in die Spritzigkeit zum Match hin. Im Prinzip ist es wie in jeder anderen Woche. Ich denke, dass es nicht am Training liegt. Trainiert haben wir immer gut und viel. Ich denke es liegt daran, dass wir über den Kampf ins Spiel kommen müssen, von der ersten Minute an konzentriert sein, damit wir gewisse Sachen abstellen. Gewisse Fehler, die passieren haben nichts mit der Technik zu tun, sondern es liegt an der Konzentration, damit wir in gewissen Situationen kompromissloser spielen.

Wie kann man die Konzentration trainieren?

Schwierig! Das liegt an jedem selbst. Ich denke, dass jeder Spieler für sich selbst Konzentration definiert: Der eine ist vor dem Match ruhiger, der andere muss Spass machen. Ein anderer wieder braucht eine gewisse Nervosität vor dem Match damit er funktioniert. Es liegt an jedem selbst wie er sich vorbereitet und konzentriert spielt. Das kann man auch nicht trainieren.

Ried steht vor der Tür. Wie geht man in dieses Spiel?

Im Prinzip wie vorher auch. Wir schauen nicht auf die Admira, wir schauen auch nicht auf Ried, wir müssen auf uns selbst schauen. Wir müssen sofort präsent sein und ihnen keinen Zentimeter Raum geben. Die müssen wissen, dass das kein Spass wird. Wir schenken nichts her. Was dann heraus kommt ist im Vofeld schwer zu beurteilen. Wenn wir von Anfang an präsent sind und eng am Mann stehen und ihnen das Spiel so schwer wie möglich machen glaube ich, dass wir besser ins Spiel kommen. Tore haben wir bisher immer erzielt und Torchancen herausgespielt. Da muss man sich keine Sorgen machen. Wir müssen hinten sicher stehen, wenig zulassen, kompromisslos spielen, dann schaut das ganz gut aus.

 

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Christian Hummer Christian Hummer

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