b_350_1200_16777215_00_images_201314_nachgefragt_streiter3.jpgVor dem so wichtigen letzten Bundesliga-Viertel des FC Wacker Innsbruck traf sich das tivoli12 magazin mit Coach Michael Streiter. Der Cheftrainer der Schwarz-Grünen glaubt an das Team und die Trendwende. Wie diese eingeläutet werden soll, erfährt ihr in diesem Interview. 

 



Vor dem letzten Viertel der Bundesliga liegt man neun Punkte hinter dem Vorletzten. Die Statistiken sind dem entsprechend. Es spricht am Papier eigentlich nichts für den FC Wacker Innsbruck. Warum bleiben wir trotzdem in der Liga?

Weil wir weiterhin versuchen werden das Glück für uns zu erzwingen. Wir haben in vier Spielen geführt, dort aber leider nur drei Punkte eingefahren. Es wäre viel, viel mehr möglich gewesen. Und auch die Ansicht, dass wir immer auf Augenhöhe mit den Gegnern waren lässt uns daran Glauben den Umkehrschub einleiten zu können.

Die letzten beiden Spiele zeigten mit zwei Punktegewinnen eine leichte Aufwärtstendenz. Was kann man daraus Positives mitnehmen?

Dass die Mannschaft dabei ist. Sie ist nachwievor gewillt ihre Leistung abzurufen. Natürlich müssen wir in gewissen Situationen einfach ruhiger bleiben. Wir nützen unsere Chancen zum 2:0 leider nie, was bei uns eine mentale Blockade auslöst. Diese müssen wir in den nächsten Spielen vermeiden. Dann denke ich, dass wir endlich die Möglichkeit haben drei Punkte einzufahren.

Arbeitet man an der mentalen Blockade?

Absolut, absolut! Wir sind dabei. Sehr viele Spieler haben sich inzwischen mit einem Mentalcoach auseinandergesetzt. Wir lassen nichts unversucht um die richtige Richtung anzusteuern!

Was ist in der Trainingsarbeit am Platz der aktuelle Schwerpunkt?

Das Hauptthema ist natürlich der Abschluss, weil wir einfach immer wieder tolle Chancen hatten das Spiel vorzeitig zu entscheiden, es aber nicht getan haben. Dies Woche stand Ruhe vor dem Tor, richtiges Anlaufen und Abschluss forcieren auf dem Programm. Das war der Schwerpunkt in dieser Woche.

Die nächsten zwei Spiele gegen Sturm Graz und die Admira sind wahrscheinlich vorentscheidend. Zumindest könnte man mit Siegen den Anschluss nach vorne schaffen. Wie geht man diese Partien an?

Wie wir alle Spiele angegangen sind. Wir wollen am Spielfeld dominant sein. Das ist uns in den letzen Spielen nicht so geglückt. Wir wollen präsenter sein. Aber solange wir immer wieder in Führung gehen stimmt doch einiges. So werden wir es auch in den nächsten Spielen angehen und wenn wir in Führung liegen versuchen die Säcke zuzumachen.

 

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Christian Hummer Christian Hummer

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