b_350_1200_16777215_00_images_201516_Interviews_grumser.jpgDie Regionalliga hat wieder begonnen. Höchste Zeit also Wacker Innsbruck Trainer Thomas Grumser zu treffen um die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen zu erfahren. Im tivoli12-Interview gibt Grumser Einblick über die Vorbereitung Zu- und Abgänge und lässt den Herbst noch einmal Revue passieren.

Zu Beginn ein kurzer Rückblick auf die Herbstsaison 2015. Wie lautet dein Fazit?

Der Herbst war in Ordnung. Wir haben von den Ergebnissen einen schlechten Start erwischt, sind jedoch dann in die Spur gekommen und haben eine super Serie hingelegt. In dieser haben wir in sechs Spielen fünf Siege und ein Unentschieden erzielen können. Auch die Spiele gegen die Topteams wurden gut bestritten. In den letzten zwei Spielen haben wir leider nicht mehr den „Punsh“ auf den Platz gebracht und daher zweimal verloren.

Worauf führst du den schwachen Start zurück?

Ein Faktor ist natürlich das Alter. Ein anderer ist natürlich, dass die Leistung prinzipiell gut war, aber immer wieder individuelle Fehler gemacht wurden. Natürlich haben wir auch in der Folge das Spielglück etwas auf unserer Seite gehabt, wie zum Beispiel der Sieg gegen Hard in der 98. Minute. Gegen Altach haben wir dann unsere Leistung nicht komplett abrufen können und daher auch ein schlechtes Spiel gemacht. Klar ist, dass die junge Mannschaft nicht jede Runde Topleistungen abrufen kann, obwohl wir uns natürlich immer sehr viele Gedanken machen.

Wie ist die Vorbereitung ausgefallen?

Die Vorbereitung war sehr gut und vor allem sehr positiv war die Tatsache, dass wir keine Verletzungen gehabt haben. Das hat uns in der Vorbereitung sehr geholfen, da wir alle Ziele durchziehen haben können. Die Testergebnisse gegen unterklassige Vereine und gegen Mitkonkurrenten in der Regionalliga West waren positiv. Einziger negativer Ausreißer war gegen Hall. In den letzten zwei Wochen heißt es noch einmal Gas geben.

Gab es Abgänge und Zugänge?

Abgegeben wurden Marian Mair (Reichnenau), Matej Ivic (SVI), Andreas Kalinovic (Kematen) und Samuel Krismer leihweise nach Wattens.
Zugänge waren Thomas Kofler im Mittelfeld von der Akadmie und Simon Laimgruber aus Absam für den Sturm.

Auf sich aufmerksam gemacht hat sich Misel Kalinovic, der im Sommer zur zweiten Herrenmannschaft gestoßen ist und nun schon mit den Profis ins Trainingslager fahren durfte. Was zeichnet Misel Kalinvoic aus?

Misel Kalinovic passt sehr gut in unser Positionsprofil für einen Mittelfeldspieler. Er ist gut im 1 gegen 1, hat eine hohe Qualität beim ruhenden Ball. Natürlich hat er noch einige Probleme beim Spiel gegen den Ball und bei der richtigen Positionierung. Aber, er ist ein Beispiel dafür, dass die Spieler in der zweiten Mannschaft gut für die Profis ausgebildet werden und eine stetige Weiterentwicklung stattfindet.



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Alexander Riedling Alexander Riedling

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