Weiterlesen: Freut sich die TT beim Tod eines Freundes lieber mit einem lebenden Fremden mit? Der FC Wacker Innsbruck hat den Profifußball verlassen. Tausende Fans und Sympathisanten im In- und Ausland sind traurig, wütend und frustriert. Da hat die Tiroler Tageszeitung (immerhin Sponsorpartner des Vereins) nichts besseres zu tun, als in ihrem Umfrage-Tool "Frage des Tages" mittels einer plumpen Suggestivfrage eine an Polemik nicht zu überbietende Antwortmöglichkeit zu lancieren. Da steht eine ganze Fangmeinde - übrigens die Größte, die es in diesem Land gibt - vor den Scherben ihres Lieblingsklubs und die TT will wissen, ob man sich nicht besser mit der WSG freuen sollte?!

Wenn ein Freund stirbt, freue ich mich dann auch besser für jemanden, der mir wurscht ist aber dem es gut geht? Worum geht es hier denn wirklich? Die Antwort ist so klar wie durchsichtig. Weitere peinliche Stimmungsmache, drauftreten auf einen am Boden Liegenden. Nichts anderes ist das! Die Tiroler Tageszeitung spuckt damit jedem Wackerfan einmal mehr ins Gesicht!

Es gibt keinen Grund, warum ich mich über einen anderen Fußballverein freuen sollte. Ich trauere um den Meinen! Ich kann etwas anerkennen und respektieren. Meine Farben sind aber Schwarz-Grün und mein Verein ist und bleibt der FC Wacker Innsbruck. Was soll da bitte der kurzfristige Erfolg eines anderen Vereins daran ändern. Geht’s noch???

Mit dem Ergebnis der Umfrage war man dem Vernehmen nach dann auch in der dortigen Sportredaktion nicht ganz so happy. Immerhin hat das jahrelange negativ campaining noch immer nicht den gewünschten Effekt erzielt. Selbst das verzweifelte positiv campaigning und das demonstrative Anfassen mit Glacéhandschuhen der WSG durch die hiesige Medienlandschaft schafft es nicht eine manipulative Umfrage zum gewünschten Ergebnis zu bringen. Im Gegenteil! Die, von den uns wohl bekannten Redakteuren favorisierte Antwort, "man sollte sich lieber über die Leistungen der WSG freuen", haben lediglich 21 % angeklickt. Die meisten Stimmen hat aber doch tatsächlich eine andere Antwortmöglichkeit bekommen. "Seit 1913 lebt dieser Verein, er wird es in den Herzen der Menschen im Land mit Sicherheit auch weiterhin tun." hat 49 % Zustimmung erhalten. Zur Vollständigkeit noch die dritte Antwortmöglichkeit: "Die Verantwortlichen des Vereins schädigten das Image des Fußballs hierzulande...". Diese erhielt 30 % Zustimmung. 

Rudolf Tilg/Christian Hummer

 

Weiterlesen: Die Totengräber des FCWJetzt ist es soweit, lange hats gedauert, einige Lizenzkerzerln verbrannt, viele abgenagte Fingernägel gekostet, aber schlussendlich hats immer wieder geklappt, in den letzten 20 Jahren. Wobei es war auch oft knapp und es haben auch viele Vorstandsteams ordentlich dran zu knabbern gehabt. Jetzt, jetzt ist es vorbei.

Weiterlesen: Schwarz-grüne GedankenNoch vor ein paar Tagen gab es „2022 Fragezeichen". Das wichtigste davon war die Frage wohin die schwarz-grüne Reise denn hinführt. Sogar die Endstation wurde befürchtet. Von meiner Seite weniger, denn es gibt fast immer irgendeinen Ausweg. Nur, wohin der führt war nicht klar. Nun scheint der Weg klarer zu sein.

Weiterlesen: BetrachtungssacheDie Glocke klingelt, der kleine Maxi sitzt aufgeregt auf seinem Stuhl, denn er muss die erste Deutsch Schularbeit seines Lebens schreiben. Der kleine Maxi mag Fußball. Deswegen freut er sich als er das Thema liest: „Mein schönstes Fußball Erlebnis“. Sofort beginnt er zu schreiben. In seiner krakligen Schrift füllt er Seite auf Seite. Er muss eigentlich nur eine schreiben, aber es werden immer mehr und mehr und mehr. Es klingelt wieder. Er gibt seinen “Roman“ ab und freut sich schon wie ein Schneekönig auf die zu erwartende gute Note. Denn der Maxi kennt sich aus. Richtig gut sogar. Er ist ja ein Wacker Fan durch und durch.

Weiterlesen: Panik auf der schwarz-grünen TitanicJeder kennt die Geschichte des Luxuskreuzers Titanic. Der FC Wacker Innsbruck war damals noch gar nicht geboren. Am 14 April 1912 rammte der riesige Dampfer einen Eisberg und versank in den Fluten des Ozeans. Dort liegt der noch immer in 4000 Meter Tiefe und schwindet immer mehr. Zerfressen von Bakterien und Algen. 1503 Menschen hat das Luxusschiff mit in die Tiefe gerissen. Dieses Schicksal will niemand teilen.