altInaki Bea Jauregi versprüht spanischen Flair in unserer Abwehr
Groß war der Jubel nach dem grandiosen Auftaktsieg gegen Rapid. Mit Entzücken nahmen die Zuschauer die gute Leistung der Neuen und die Tore der Alten zur Kenntnis. Auch Doppeltorschütze Marcel Schreter geizte nicht mit Lob und strich einen heraus, dessen Tivolipremiere für manch Überraschung sorgen sollte.

„Unglaublich. Der spielt mit der Krawatte an, lässt nie etwas anbrennen und braucht dazu nicht ein einziges Mal zu sprinten,“ war Schreter von der Leistung Inaki Bea Jauregis beeindruckt. Der Spanier präsentierte sich als Mister Cool. Kein Hauch von Nervosität war dem Abwehrchef anzumerken. Jede Aktion hatte Hand und Fuß, die beste Zweikampfbilanz aller Akteure auf dem Platz war da nur die logische Folge. Seine Übersicht und das abgeklärte Spiel aus der Abwehr heraus wusste zu überzeugen und unterstrich seine Klasse , was für einen Spieler mit Primera Division Vergangenheit keine Überraschung war. Eine Überraschung ganz anderer Art waren allerdings die österreichischen Fußballsitten für den Basken.

Als es aus dem Rapid-Sektor Feuerzeuge und sogar Handys auf ihn und Goalie Grünwald herabregnete, war er etwas erstaunt. Offensichtlich ist er das aus Spanien nicht gewöhnt. Er nahm die Sachen auf und entsorgte sie hinter der Linie. Für Verblüffung bei den Rapidlern sorgte er aber, als er - laut Augenzeugen - nach dem 3:0 einen hereingeworfenen Bierbecher aufhob, den kleinen verbliebenen Rest austrank und den Becher wegkickte. Da blieb so manchem Rapid-Fan der Mund offen stehen.

"Rapid spielt ungefähr so wie eine gute Mannschaft aus der zweiten spanischen Liga. Wenn man so wie ich gegen Real Madrid oder Valencia gespielt hat, genießt man solche Spiele gegen vermeintlich stärkere Gegner. Wenn man dann noch siegt, muss man das genießen - und wir wollen weiter genießen.", meinte Jauregi nach dem Spiel. Die Ehrenrunde nach dem Spiel will er unbedingt noch öfter machen, denn in Spanien gibt es die nach einem normalen Meisterschaftsspiel nicht. Wir würden uns darüber freuen.

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Christian Hummer Christian Hummer

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