Der technisch starke Markus ObernostererDer technisch starke Markus Obernosterer

Was haben Johann Sebastian Bach, Herbert von Karajan, Wilhelm Busch, Vincent Gogh, Franziska van Almsick, Doris Day und Markus Obernosterer gemeinsam? Sie sind alle im Tierkreiszeichen des Widders geboren. Doch während die erstgenannten alle Weltberühmt sind, steht der 17-jährige erst am Beginn seiner, hoffentlich, sehr erfolgreichen Karriere.


Debüt in Schwarz-Grün


Der Hallencup in Salzburg war der erste große Auftritt des jungen Talentes. Dementsprechend nervös begann er das Turnier gegen Austria Salzburg. Er sah, nachdem er den Salzburger Schleindl am Trikot zurückzog, die blaue Karte. Diese Dummheit dürfte zum einen an der, für Markus Obernosterer, imposanten Kulisse in der Halle gelegen haben, zum anderen mit seinem Tierkreiszeichen erklärbar sein. Der Widder ist instinktiv und dynamisch und handelt manchmal unüberlegt, was zu folgeschweren Fehlern führen kann. Und diese blaue Karte, eine Zwei-Minuten-Strafe, führte zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich. Doch mit der, für den Widder typischen Kraft und Energie kämpfte sich Markus in die Partie zurück und erzielte nach einem sehenswerten Solo den Treffer zum 2:1. Wieder typisch für einen Widder, denn dieses Tierkreiszeichen wird oft als sehr egozentrisch charakterisiert.

„Von den eigenen Fans angefeuert werden, das ist der Hammer!“

Das Spiel gegen Austria Salzburg war für Obernosterer jedenfalls ein besonderes Spiel wie er der Online Redaktion verriet. „Bei uns im Hof hat es früher einen Austria Salzburg Fan gegeben und immer wenn die Großen gegeneinander gespielt haben, gab es die typischen Häkeleien bei uns." Auf die Frage, ob er die anwesenden Wacker Innsbruck Fans in der Halle hören konnte, meinte er: "Unsere Fans haben uns toll angefeuert. Obwohl ich mich auf das Spiel konzentrieren musste, habe ich immer wieder die Schlachtgesänge gehört. Ich stehe selber oft auf der Nord, kenne alle „Gsangln“ . Doch selber von den eigenen Fans angefeuert zu werden, das ist der Hammer!“

Im kleinen Finale ganz „groß“

Auch am zweiten Turniertag wusste das Nachwuchstalent zu gefallen. Obernosterer, der sich im Verlauf des Turnieres immer besser an das höhere Tempo der Profis gewöhnen konnte, spielte im Spiel gegen Burghausen sehr mannschaftsdienlich, um im Spiel um Platz drei groß aufzutrumpfen.Gegen Grödig brillierte der 17-jährige mit zwei wunderschönen Toren. Wie schon im Spiel gegen Austria Salzburg traf Obernosterer nach einem tollen Solo zum 1:0 und setzte mit seinem Volleytor zum 2:1 noch einen sensationellen Treffer drauf.

Eines bewies Obernosterer bei diesem Hallenturnier, denn mit der Muse eines Sebastian Bachs, dem Ehrgeiz eines von Karajans, dem spitzbübischen Gemütes eines Wilhelm Buschs, der Verrücktheit eines van Goghs, der Zielstrebigkeit einer van Almsick und der spielerischen Leichtigkeit einer Doris Day, hat Markus alle Voraussetzungen um ein ganz Großer zu werden.

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