b_350_1200_16777215_00_images_202021_Rund_um_Wacker_einmal_keinmal.jpgDie meisten Fans des FC Wacker Innsbruck wissen, dass Michael Streiter mit 482 Einsätzen (zwei mehr als Ali Hörtnagl) der Rekordspieler des Tiroler Traditionsvereins ist, dass kein anderer als Peter Pacult mehr Tore (147) geschossen hat, oder dass Marco Hesina mit 15 Jahren 5 Monaten und 14 Tagen der jüngste Spieler war, der sein Debüt im Profiteam gab. Der jüngste Torschütze im Profiteam ist Felix Mandl (2. Liga, 17 Jahre 1 Monat 12 Tage), der jüngste Bundesligatorschütze ist Matthäus Taferner (18 Jahre 3 Monate 25 Tage) und im Cup war der jüngste Torschütze Manfred Linzmaier (17 Jahre 11 Monate 13 Tage). Doch wie schaut es auf der anderen Seite der Rekordliste aus? Wer waren die Spieler, die lediglich ein einziges Mal für die Profimannschaft der Schwarz-Grünen auflaufen durften? In dieser Serie erinnern wir an diese Spieler, von denen es tatsächlich gar nicht so wenige gibt.

Akif Güclü (Saison 2003/04)

Akif Güclü, geboren 1982, spielte in seiner Jugendzeit beim SV Hall und im Bundesnachwuchszentrum Tirol. Im Sommer 2002 wechselte er in die Türkei zu Genclerbirligi Ankara.
Im Winter 2003/04 kam er zum damaligen FC Wacker Tirol in die sogenannte "Erste Liga" (2. Liga). In der Kampfmannschaft der Schwarz-Grünen stand er im letzten Ligaspiel der Saison beim 2:6 gegen den LASK in der Startformation, musste aber nach einer Stunde beim Stand von 2:4 für Hannes Eder Platz machen. Dies blieb sein einziges Spiel für die Wacker-Profis. Im Sommer wechselte er zurück nach Hall, wo er bis auf ein kurzes Intermezzo beim IAC, auch blieb. Nach seiner Spielerkarriere übernahm er den Trainerposten in Hall und aktuell beim SC Schwaz.

Gerhard Wentz (1985 - 1990)

Gerhard Wentz, geboren 1967, kam vom SV Radfeld ins Leistungszentrum Tirol und dann in den Kader der U21-Mannschaft des damaligen FC Swarovski Tirol Innsbruck. Ursprünglich spielte er im Sturm, beim FCS rückte er dann sukzessive nach hinten bis ins defensive Mittelfeld. 1987 wurde er Kapitän der U-21 Mannschaft und hoffte auch auf Einsätze bei den Profis. Er konnte sich aber beim Bundesligisten nicht durchsetzen und wurde nur in einem Bundesligaspiel eingesetzt. Im letzten Spiel der Saison 1986/87 durfte er beim 5:3-Sieg gegen den LASK in den letzten Minuten für Harald Eder beim Stand von 4:3 auf das Feld.
Gerhard Wentz spielte in weiterer Folge noch für den FC Kufstein und die WSG Wattens, ehe er im Tiroler Unterhaus noch einige Jahre aktiv war und schließlich 2008 seine Karriere bei Radfeld beendete.

Alfred Jirausek (Saison 1988/89)

Alfred Jirausek, geboren 1965, kam vom Salzburger Landesligaklub ESV Saalfelden im Sommer 1988 zum damaligen FC Swarovski Tirol Innsbruck. Der Defensivspieler schaffte es aber nur zu einem 18-minütigen Einsatz beim 4:0 gegen den LASK im Herbst. Nach nur einem Jahr kehrte er zu Saalfelden zurück und spielte später auch noch bei Zell am See.

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