Eigens für den Wackerball gestaltetEigens für den Wackerball gestaltet

Es sind nur noch wenige Stunden bis zum ersten gesellschaftlichen Höhepunkt in Schwarz-Grün: dem Wackerball 2008. Während beim Ballkomittee die Nervosität minütlich steigt, werden sich am Samstag wohl viele Wackerianer ärgern, dass sie nicht mehr in ihren eleganten Zwirn passen. Einem dem es vielleicht auch so ergeht, hat der Online Redaktion seine Erfahrungen und Erlebnisse des Wackerball 2007 schriftlich zukommen lassen. Lassen wir als Einstimmung für den morgigen Abend den letzten Ball noch mal Revue passieren.

 


Der Jänner ist für Fußballfans ein nicht besonders aufregender Monat. Abgesehen von Transfergerüchten und Berichten über Testspiele und Trainingslager, war tote Hose rund um das Tivoli in diesem, nicht winterlichen, Jänner 2007. Doch seit 2006 machen es sich ein paar Mädels zur Aufgabe, die Wackerfamilie auch in der fußballfreien Zeit zu vereinen. Für meine Frau und mich war dieser Ball der erste Höhepunkt für das Sportjahr 2007.

Kolpinghaus erstrahlt in Schwarz-Grün

Als meine Gemahlin und ich an diesem Samstag Abend die Pforten des Kolpinghauses Hötting West passierten, musste ich (aber meiner Frau bitte nicht sagen) den Damen vom Empfang mehr Blicke zuwerfen, als mir lieb war. Ich kam mir fast wie bei der Wahl zur Miss Wacker vor. Dennoch gelang es mir mich von diesem edlen Antlitz in Schwarz und Grün loszureißen um mich ein wenig im Kolpinghaus umzuschauen.

Der Ballsaal war in den Vereinsfarben dekoriert und dazu die Wackerbar mit Wackergetränken zu wackeren Preisen. Das Ballkomitee hat an wirklich alles gedacht, herrlich! Außerdem war ich sehr froh, als ich bemerkte, wie die Ballgäste nach und nach eintrudelten und ich nicht der einzige „ältere“ Herr am Ball bin. Das eigentlich Tolle war allerdings, dass man mit bekannten Gesichtern, die man sonst nur vom mitfiebern im Stadion kannte, auch mal „privat“ ein paar Worte wechseln konnte. Natürlich wurde auch das Tanzbein geschwungen, ging ja nicht anders, bei diesen genialen Klängen der Tanzband „Motus“.

Auch Wacker Legenden mischten sich unter die Gäste

Besonders erfreut war ich, als ich einige prominente Gesichter aus vergangenen, glorreichen Wacker Innsbruck Tagen erblickten konnte. Leo Tschenett, Werner Schwarz, Hans Eigenstiller und Roland Eschelmüller schienen vom Wackerball ebenfalls angetan zu sein. Zu den Legenden gesellte sich auch der bekennende Wackerfan und Innsbrucks Vizebürgermeister Platzgummer dazu.

Als ersten großen Höhepunkt des Abends muss ich die große Tombola nennen. An die 300 Preise wurden verlost und jeder hat gewonnen – außer ich! Umso glücklicher war ich, als sich der Abend immer mehr seinem mitternächtlichen Höhepunkt näherte. Kurz vor Mitternacht begrüßte man unter großem Hallo, Obmann Gerhard Stocker und Dennis Mimm, welche unmittelbar vom Kurztrainingslager aus Mainz kommend, es sich nicht nehmen ließen, noch am Ball teilzunehmen.

Mitternachtseinlage im Zeichen der Fankulturen

Die Mitternachtseinlage war gigantisch. Die Stimmung im Ballsaal brodelte. Ich bin sogar geneigt zu sagen, dass sie besser war, als in vielen Stadien dieser Welt. Unter tosendem Applaus wurde die Mitternachtseinlage vorgeführt, in der verschiedene Fankulturen nachgestellt wurden. Da blieb kein Auge trocken. Fußballfans aus Italien, England, Argentinien und auch Österreich wurden treffend gut präsentiert.

Um die Stimme wieder in Fahrt zu bekommen, gesellte ich mich, nach dem diesem Höhepunkt an die Bar um einen alkoholfreien Wackercocktail zu schlürfen. Nur, um im Anschluss in der Wacker Disco zu Klängen von DJ Riada mein Tanzbein zu schwingen.

Gegen 2 Uhr in der Früh ging für meine Gemahlin und mich ein gelungener Ballabend gemütlich zu Ende und sie versprach mir, auch dieses Jahr wieder mitzukommen.


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Michael Fritz Michael Fritz

Wollte nie viel schreiben, wie man sich täuschen kann.....

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