Weiterlesen: LichterlnWeihnachten kommt mit Riesen Schritten näher, der Fussball verabschiedet sich nun auch im Profisegment in die Winterpause und es sollte langsam ruhiger werden.

Weiterlesen: GA(llrounder)KDer FC Wacker Innsbruck ist ein Fussballverein, ein Traditionsfussballverein und sonst? Bis vor kurzem zumindest nichts. Demgegenüber steht der Grazer Athletiksport Klub, als kommender Gegner mit einer Fülle an Aktivitäten.

Weiterlesen: SchwarzHeute nicht.

Heute gibt es keine Kalauer über den kommenden Gegner, keine augenzwinkernden Artikel wie „Hit The Road Jack“ über die Datenkrake IDJack, eine App, die der SK Sturm den eigenen Fans beim Stadionbesuch aufzwingt, bei der Foto, Ausweis und vieles mehr gesammelt und bei Dritten abgespeichert werden.

Weiterlesen: Die Götter müssen verrückt seinWoooom. Eines Tages fiel etwas vom Himmel. Glänzend, wunderschön, so hart wie nichts anderes, das sie bisher gesehen hatten. Ein Ding, so wunderbar und vielfältig, so nützlich, dass es jeder haben wollte. Von den Göttern gesandt, ein wahrlich göttliches Kleinod. Für Xi war es eine Cola-Flasche, achtlos von einem Piloten entsorgt und in die Kalahari geworfen. Für Rapid ist dieses glänzende, göttliche, universal nützliche Ding Steffen Hofmann.

Weiterlesen: The Apprentice„You’re fired!“. Der Schlachtruf des kapitalistischen Amerikas eroberte in den frühen 2000ern das Trash-TV auch auf angesehenen Sendern wie NBC. Zu einer Zeit, als in Österreich kräftig am langsam gewachsenen Baum der Sozialpartnerschaften gerüttelt und gesägt wurde, übernahm Donald Trump die Rolle eines erfolgreichen Unternehmers und machte damit die Pleitewelle seiner Casinos und Universities vergessen. Während er in der größten Marktwirtschaft der Welt zur Wiederwahl steht, hat sein „Hire-and-Fire“-Konzept auch Eingang in Österreichs zweithöchste Fußballliga gefunden: „The Apprentice – Horn-Edition“.

Weiterlesen: Hit the road, Jack!Manchmal kommt einem die Bundesregierung zuvor. Geisterspiel. Wenn am Dienstag Wacker Innsbruck in Liebenau aufläuft, wird Jack nicht viel zu tun haben. Hätte er vielleicht auch nicht ohne die einschränkende Verordnung aus Wien, wenn man die Aussendung des Kollektiv1909 ernst nimmt: „Weiters empfehlen wir euch, zu überdenken, ob ihr unter den gegebenen Umständen weiterhin ins Stadion gehen wollt oder ob es nicht besser wäre, darauf zu verzichten...“ Na bumm.

Weiterlesen: (Herbst-, Corona-, Fussball-) DepressionDer Nebel zieht durchs Tal, Reif liegt auf den Feldern, die Tage werden kürzer, die Dunkelheit länger.

Weiterlesen: As Lebn in de BergVor der Saison war klar, wer ganz oben stehen wird. Klagenfurt. Im vergangenen Jahr nur durch das Torverhältnis und ein interessantes Parallelspiel am Aufstieg gescheitert, von Partnern in Deutschland finanziell ordentlich unterstützt. Und außerdem ist das Stadion ja so schön, hört man. Selbst, wenn Bäume drin wachsen. Vor der Saison, das ist lange her in einer verrückten Zeit, in der einsame Tage zu Wochen und Monate der Vorbereitung auf eine zweite Welle zu einem einzigen Augenblick werden können. Jetzt lacht Liefering von der Spitze, und Lafnitz steht am Aufstiegsrang. Lafnitz. Ein Ort, den man vor drei Jahren auf der Landkarte wahrscheinlich nicht gefunden hätte. Der weniger Einwohner hat, als der Bezirk Innsbruck Land aktiv Positive. So können sich Ansichten verschieben.

Weiterlesen: Schubert statt BrucknerLinz. Stahlstadt, klar. Ohne Voest undenkbar. Tabakregie, sowieso. Man war stolz, in der Tschickbudn zu arbeiten. Und dann ist Linz natürlich Brucknerstadt. Anton Bruckner - ein Mann, der von Linz auszog, um mit seinem Symphonien die Welt der Musik auf den Kopf zu stellen. Einer, der mit seinen orchestralen Klang-Kathedralen traditionelle Formen des Komponierens sprengte. Die Klangwolke – nur denkbar mit dem Brucknerhaus, der Donaupark lebt und bebt. Wobei, derzeit ist in Linz ja eher Schubert angesagt...

Weiterlesen: Zwei Seiten WienWenn man von Wien spricht, kommen unweigerlich Bilder vor das innere Auge. Derzeit sehr traurige. Und auch unerwartete, Hoffnung gebende, von sich wildfremden, in der Not ohne Fragen helfenden Menschen. Den Wiener, den glaubt der Tiroler eigentlich als missmutigen Dauergrantler zu kennen, das goldene Wienerherz findet seine vermeintliche Vollendung im Gespräch mit einem jungen, rucksackbeladenen Dorfbewohner, der es wagt, den Lauf der Großstadt durch sein Stehen auf der linken Seite der Rolltreppe zu stoppen. Zwei Seiten Wien. Wien ist Bewegung, bis es sich staut. Der Romantiker würde sagen: Donauwalzer am Opernball. Alles dicht, und trotzdem ein beruhigendes Gewoge der tausenden Menschen. Der Realist denkt: Verteilerkreis, Südosttangente. Kampf um das Fortkommen, selbst im Stillstand. Das derzeit wohl beste Bild für die Nachbarn des Verteilerkreises, die Veilchen.

Weiterlesen: Hüte dich vor dem Dorf!Stadtstress. Die Gleichzeitigkeit von sozialer Dichte und sozialer Isolation, die zu sozialem Stress führt und das alltägliche Leben im urbanen Raum zur Gefahr werden lässt, Forschungsgebiet von Wissenschaftern der seelischen Gesundheit und Thema der Neurourbanistik, die sich mit der Behebung dieser Probleme beschäftigt. Manchem Dorfbewohner entkommt gerade ein müdes Lächeln. Wer schon einmal als Zuagroaster, also als jemand, der drei Kirchtürme weiter seine Kindheit verbrachte, in ein Seitental gezogen ist, wer schon einmal persönliche Differenzen mit dem Besitzer eines Fendt Farmer mit Jaucheanhänger ausgefochten hat, wer schon einmal im einzigen Gasthaus des Tals abends nach drei Hausgebrannten seine eigene Ansicht der Weltlage präsentiert hat, wer schon einmal eine Kulturinitiative beim Stadl auf der Wiese aufziehen wollte, der hat jegliche Angst verloren. Stadt? Pha, Kindergeburtstag. Vor dem Dorf muss man sich fürchten!