Weiterlesen: Meister der Täuschung (8)Wenn der Tabellenletzte zu Besuch kommt, hört man landauf, landab ein deutliches Aufatmen. Immerhin scheinen die Gäste im Vorfeld etwas nicht ganz so gut zu machen wie man selbst. Wenn die Admira nach Innsbruck kommt, klingt das etwas anders. Eher ein tiefes Einatmen, ein gepresstes Ausatmen, ein bisschen nervös. Denn die Südstädter sind Meister der Täuschung.

Weiterlesen: Come as you are (9)Noch neun Spiele bis zum Ende der Meisterschaft. Mit Rapid Wien kommt ein alter Bekannter nach Innsbruck. Ein alter Bekannter mit vielen Gesichtern. Rekordsieger und Krisenclub. Titelaspirant und Abstiegskämpfer. Ewige Konstante der Bundesliga – und dennoch dem Tod auch schon von der Schaufel gesprungen.

Weiterlesen: The incredible Admira-ManJede anständige Gruppe hat es. Das eine Mitglied, das irgendwie so gar nicht dazu passt, aber dennoch mitgeschleppt wird. Die Avengers rund um Hulk, Thor und Iron Man haben Black Widow, deren Superkraft es ist, sich in einen Latexanzug zu zwängen. Die Liga der Gerechten rund um Superman, Batman und Wonder Woman hat Aquaman, der ein oranges Leiberl trägt und ziemlich gut schwimmen kann. Die Klassiker des Films haben Star Wars, in dem eine hochtechnisierte Zukunft mit leuchtenden Stäben kämpft, die Geräusche machen. Tja. Die Bundesliga hat dafür die Admira. Keiner weiß, warum die dabei ist, niemand kennt ihre Superkraft. Ein möglicher Stolperstein ist sie allemal.

Weiterlesen: Take your protein pills and put your helmet on (10)Der Countdown startet. Noch 10 Spiele, die über den Ligaerhalt, die über die Zukunft des Fußballs beim FC Wacker Innsbruck entscheiden. Der Auftakt findet in der Oststeiermark statt, beim TSV Hartberg. Vor ein paar Jahren, ja sogar vor ein paar Monaten hätte man wohl entspannt durchgeatmet, wenn die Hellblauen auf dem Spieltableau gestanden wären. Doch die Zeit heilt alle Fehleinschätzungen.

Weiterlesen: Wenn’s Weihnacht wirdWenn hoch vom Himmel sanft und leise

nach einer unendlichen Reise

das Flöcklein still herniederschwebt

und Schnee sich auf die Felder legt,

Weiterlesen: Fly me to the moonSich einfach mal so auf den Mond zurückziehen zu können, das hätte was. Ein bisserl Flucht vor der Realität. Nicht so wie old-blue-eyes Frank Sinatra beflügelt durch Liebe, eher aus Frust vor dem, was ist, was kommen wird. Jetzt zum Beispiel, jetzt kommt Salzburg. Da ist ein bisserl Mond, weit weg vom Rasen, gar nicht so unverlockend...

Weiterlesen: Slowpoke RodriguezHartberg ist ein Phänomen. Eines, das die Liga, das die Zuschauer, das auch die Gegner nicht fassen können. Eigentlich gehören sie ja gar nicht hierher, und eigentlich müsste man ja doch gegen die Steirer leicht Punkte holen können. Aber irgendwie klappt das nicht so wie vorgesehen. Fast wie bei Lento Rodriguez, dem Tranquilino, dem Langsamen...

Weiterlesen: Linz bei NachtAlles neu macht der M...ärz. Hofft man zumindest in Innsbruck, denn der Neustart mit Thomas Grumser, der Neubeginn der Liga nach der Punkte- und Tabellenteilung, all das soll bei Wacker Innsbruck den Motor wieder zum Laufen bringen. Starthelfer ist dabei ein Team, das in diesem Jahr so gar nicht für Startilfe bekannt ist: der Linzer ASK.

Weiterlesen: GötterdämmerungTheothanatologie. Das ist griechisch, so wie der Blade mit den Peckerln, der damals beim Wiener Derby... Nein, das ist eine ganz andere Geschichte. Theothanatologie heißt die Lehre vom toten Gott, also dem Tod der Religion, dem Aufleben der Säkularisierung. Am Anfang davon steht das Sterben eines Unsterblichen – etwa so wie Rapid Wien derzeit. Die Grün-Weißen, Ursprung der Religion um Wien Penzing, röcheln seit einiger Zeit schon vor sich hin. Aber noch sind sie nicht tot...

Weiterlesen: Wollen’s eana a bisserl fürchten...?„Heit fohr ma mit da Geisterbauhn, heit schau ma si des nüchtern aun...“. Voodoo Jürgens weiß den Wiener Charme in Worte zu packen. Aber um sich zu fürchten, muss man nicht in den Würstelprater. Oder in die U6 nachts, wenns regnet. Brrr... Früher reichten auch Fotos von Oberlippenbärten, Vokuhilas und Strähnchen. Später das Ankündigen einer Finanzprüfung. Heute reicht es auch aus, sich der Realität zu stellen.

Weiterlesen: Das Nilpferd in der AchterbahnSo viele Kerzelchen wie gerade wird der Hl. Hippolyt wohl schon lange nicht mehr gesehen haben. Der Patron und Namensgeber der Stadt St. Pölten ist nicht nur Patron der Gefängniswärter und Pferde, sondern wird auch bei Körperschwäche angerufen. Also wohl auch, wenn die Heimmannschaft am Boden ist, wie derzeit St. Pölten. Bei denen geht’s nämlich gerade zu wie beim Nilpferd in der Achterbahn, dem chaotischen Kinderspiel...