Weiterlesen: Das war 2020/21Das war sie also, die Saison 2020/21. Eine Spielzeit, die wohl als eine Saison der vergebenen Möglichkeiten in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, weil man aus den zweifelsohne besten Voraussetzungen der vergangenen Jahre mit Platz 4 vergleichsweise bescheiden abschloss und der mögliche Direktaufstieg schon viel zu früh außer Reichweite lag. Sondern auch, weil man in einem entscheidenden Spiel - einmal mehr - an sich selbst scheiterte. Dem großen Input folgte ein alles in allem doch zu bescheidener Output.

Weiterlesen: The last crusadeWer etwas Besonderes erreichen will, muss eigene Wege gehen. Irrfahrten überstehen, Rückschläge einstecken und niemals aufgeben. Darum einmal noch den Fedora auf, die Peitsche an den Gürtel und ab ins Getümmel, wie Dr. Henry Walton Jones. Das letzte Abenteuer der regulären Saison wartet – das Farmteam der Linzer Athletiker.

Weiterlesen: HomöopathischVorentscheidende Spiele gibt es nicht. Sechspunktespiele gibt es nicht. Eine Meisterschaft dauert bis zum letzten Spiel. Tja, eigentlich richtig, man braucht nur auf das vergangene Jahr blicken, Klagenfurt wird es bestätigen. 4:1 Punkte, 4:2 Tore im Duell mit dem späteren Aufsteiger, drei Runden vor Schluss noch tabellarisch in Führung. Nach dem Saison-Schlusspfiff halfen jedoch nicht mal mehr Globuli, es war trotz Kantersieg gegen Wacker Innsbruck kaum zu ertragen. Darauf kann man aufbauen am Tivoli – auf die Ergebnisse ja nicht unbedingt.

Weiterlesen: MAN-O-MANN!Es geht um die Zukunft. Mehr noch, es geht um die Existenz. Um das weiterbestehen einer langen Tradition, um den Lebensinhalt, um die Identifikation einer ganzen Region. Und derzeit schaut es nicht gut aus. Man hat gepokert, abgestimmt – und wie es derzeit ausschaut, wohl mit einem Hasard-Spiel alles auf die falsche Karte gesetzt. Ah, sorry, ich spreche nicht von Innsbruck, das hätte man jetzt missverstehen können. Steyr und MAN war gemeint.

Weiterlesen: ProporzDas waren noch Zeiten. Ganz Österreich war geteilt, die Grenzen zogen sich durch das ganze Bundesgebiet.

Weiterlesen: Pyro, Pyrrhus, Pyramideπῦρ. Also Pyr. Altgriechisch für Feuer. Derzeit ständiger Begleiter der Innsbrucker, in allen Belangen. Und wenn man sich die letzten Spiele so angeschaut hat, wohl auch mehr, schon so etwas wie das Lebensmotto – nicht Will Grigg’s on fire, ganz Wacker brennt! Kein Wunder auch, dass in Liga Zwa so manch defence so richtig terrified war am Ende eines Spieles. Ob dies bei Lafnitz auch gelingt?

Weiterlesen: Horn, Hörner, GehörnterA12. A93. A8. A1. S33. B37. B218. B34. L64. B4. Das ist keine Anleitung zum Schifferlversenken oder lustiges „Wo ist Wally?“, sondern die Anfahrt nach Horn. Nicht nur 5h und fast 500 Kilometer machen den Ausflug in das Waldviertel zu einer unangenehmen Reise, auch Horn selbst kann mehr, als es zunächst verspricht.

Weiterlesen: Teixl!Manchmal geht es schon mit dem Teufel zu. Gerade, wenn es ausschaut, als käme das Werkl ins Laufen, findet sich wieder ein Körnchen im Getriebe und lässt es abrupt stocken. Die beiden unnötigen Remis etwa in Überzahl gegen die KSV und den FAC. Schmerzhafte Ausfälle von spielentscheidenden Ballesterern. Und dann kommt auch noch der Beelzebub persönlich vorbei.

Weiterlesen: So we meet againEine rasante Autofahrt durch die menschenleere Feldkircher Innenstadt, eine Cocktailparty samt Opernbesuch in Bregenz, eine Flucht vom Gaislachkogl, die mit einem Feuergefecht in Obertilliach endet. Und immer wieder derselbe Bösewicht, dessen eigentlicher Name klingt wie ein Vorarlberger Tischler oder Tiroler Bürgermeister: Franz Oberhauser. James Bond fühlt sich wohl im Westen Österreichs. Wenn Innsbruck auf Dornbirn trifft, dann ist das kein filmreifer Showdown – aber auch dort trifft man sich nicht zum ersten Mal im Duell um Punkte und Tore.

Weiterlesen: Nur nicht andächtig werden...Sonntag, 10 Uhr 30. Der Verein eine Religion. Das Stadion eine Kathedrale. Mit eigener kleiner Kapelle (siehe Bild). Und dann auch noch einen Fußballgott als Trainer. Das kann schon Respekt einflößen. Und Respekt ist auch angesagt, wenn die Ministranten von Rapid Wien in ihr St. Hanappi einladen. Aber auch nicht mehr, denn über die bessere Mannschaft auf dem Papier sollte eigentlich kein Zweifel herrschen. Also: nur nicht andächtig werden...

Weiterlesen: TabuGesellschaftliche Grenzen begegnen uns ja jederzeit und überall. Manche sind moralisch begründet, andere folgen lediglich einer sozialen Etikette. Und viele, denen wir derzeit unterworfen sind, haben nichts als den Schutz der Schwächsten, die Gesundheit aller im Sinn. Und dann gibt es auch noch Tabus, die man sich selbst auferlegt. Keine Schokolade in der Fastenzeit – haben Sie auch so Bauchweh wie die Ratschermädels und –buben nach einer erfolgreichen Runde? Kein violett-lilanes Leiberl anzuziehen – da mag man es auch noch so freundlich angeboten bekommen. Oder: über Blau-Weiß Linz zu sprechen, ohne ihn zum Thema zu machen.