Weiterlesen: Salzburger NockerlnDer Traum eines jeden Salzburg-Besuchers: drei wunderschöne, kleine Häufchen, die jeden Abend versüßen. Zart, flaumig, ein himmlischer Genuss. Die Nockerln sind mittlerweile der verführerische Ersatz dafür, dass die Ballesterer aus Salzburg bei den Punkten etwas klemmen – drei wunderschöne, kleine Zähler aus dem Stadion in Wals-Siezenheim mitzunehmen, das ist zum Vergnügen geworden, das sich kaum jemand gönnen darf.

Weiterlesen: Jö schau, ein Zebra!Zebras sind schon ganz besonders herzige Tierchen. So herzig, dass etwa im International Garden in Kairo den Besuchern ein schwarz-weiß bemalter Esel präsentiert wurde, weil man kein Original im Zoo hatte. Der LASK, nächster Gegner des FC Wacker Innsbruck, ist nicht bemalt, sondern wirklich schwarz-weiß. Leider. Sie sind zwar nicht ganz so herzig wie die kleinen Streifentierchen, haben aber leider andere Eigenschaften übernommen.

Weiterlesen: I wüll wieda hamZuhause ist es doch am schönsten. Das wusste auch die steirische Austropop-Band STS, als sie ihre Hymne "Fürstenfeld" schrieb. Zu Hause ist es doch am schönsten, das denkt sich auch der TSV Hartberg. Daheim, das ist da, wo man die Punkte geholt und die Tore geschossen hat, die die Blau-Weißen in der Tabelle vor den FC Wacker Innsbruck geschoben haben. Um ein mickriges Tor, einen Verlusttreffer ist die Differenz der Hartberger besser, als jene des FCW. Doch jetzt geht´s ins Tivoli.

Weiterlesen: Horror vacuiPlötzlich ist sie da. Lacht einen quasi an mit ihrem dicken Bäuchlein und ihren vollkommenen Rundungen. Manchmal hilfsbereit, wenn sie mit anderen zusammensteht, aber gnadenlos Böse, wenn sie teilen soll. Kein Wunder, dass die Kirche sie lange Zeit für ein Machwerk des Teufels hielt – die Null. Horror vacui, der Schrecken des Nichts, der kann auch einen Fußballer manchmal eiskalt erwischen. Dabei steckt so viel Schönheit in der Null. Zumindest, wenn sie an der richtigen Stelle steht, etwa bei der Sportvereinigung Mattersburg.

Weiterlesen: Build that wall!Eine Mauer muss her, dann ist alles gut. So einfach kann Politik sein, zusammengefasst in einen einzigen Chant, der den Wahlkampf in den Staaten dominierte. Überhaupt, die Chants. Verkürzte Ideen, die in den Köpfen der Menschen hängen bleiben und Meinungen bilden bzw. wiedergeben. Egal, ob sie Probleme bekämpfen oder erst schaffen, sie beherrschen immer mehr das Tagesgeschehen. Prinzipiell abzulehnen, könnte es gut sein für den FC Wacker Innsbruck, dieses Denken. Schauen Sie nach bei Rapid Wien.

Weiterlesen: Alles relativ?Es ist alles relativ. Der Cup, so sehr ich ihn auch mag, ist in Österreich relativ unbeliebt. Und trotzdem ist es gut, dass es ihn gibt, sagen manche, denn so kann Wacker Innsbruck endlich wieder gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe antreten. Die Aussage ist dann relativ unhöflich, muss man sagen. Obwohl... Im Cup ist jeder Gegner Augenhöhe, ob jetzt Bundes- oder Regionalligist, also auch der SC Neusiedl.

Weiterlesen: Kühbauers KulinarikJetzt schaut er wieder einmal vorbei in Innsbruck, und mit ihm sein neuer Verein, der SKN St. Pölten. Wenn er kam, dann kochte oft das Stadion. Und er selbst, er zeigte sich gerne als Häferl, das auch manchmal überging. Dietmar Kühbauer ist wohl nicht der stoisch ruhige Analyst, der mit Abstand ein Spiel kommentiert. Er ist Emotion, er lebt Emotion. Dafür liebt man ihn, oder man hasst ihn – aber auf jeden Fall beschäftigt man sich mit ihm.

Weiterlesen: Remember the Fight-ClubAm Sonntag kommt also wieder einmal, nach langen Jahren der Trennung, ein alter Bekannter (146 Begegnungen) aufs Tivoli. Die Admira aus der Südstadt wird ab 14:30 Erinnerungen an alte Zeiten wieder aufleben lassen. Werbung für den Fußball - das war 2006 bei dem legendären 1:1 Unentschieden zwischen den beiden Teams im Vorfeld kommuniziert worden.

Weiterlesen: SystemfehlerDer Weg ist klar gezeichnet: Bambini-Kick im lokalen Verein, möglichst früh als Nachwuchsspieler in den nächsten Club mit Namen und Anspruch, pendelnde Eltern im Landesleistungszentrum oder gleich Umzug der Familie in die Nähe einer Akademie, vielleicht kommt der Bub auch ins Internat, um in Salzburg, Wien, München seine Ausbildung zu erhalten. Und am Ende steht der Profivertrag. Wenn sie jetzt ganz leise sind, hören sie ein lautes Lachen über den Arlberg, es kommt wohl aus Altach. Denn dort, beim SCRA, sind zwei Tiroler Systemfehler engagiert, die dem FC Wacker Innsbruck das Leben schwer machen wollen.

Weiterlesen: Schaf im WolfspelzWer hat Angst vorm bösen Wolf? In den Märchen so einige, und hört man an den Stammtischen genau hin, dann wohl auch viele erwachsene Österreicher, die eine Rückkehr des Meisters Isegrim in die heimischen Wälder befürchten. Aber vor den Wölfen aus dem Lavanttal, den Wolfsberger AC? Noch immer ist der Name nicht wirklich in das Angstzentrum der Ballesterer durchgedrungen – zu Unrecht.

Weiterlesen: Null, positiv„Der Gegner war um mehrere Nuancen besser. Glückwunsch.“ Und: „Nach dem Gegentreffer sind wir nur noch dem Ball hinterhergerannt und haben keinen Ball gesehen.“ Selbstkritische Worte. Aber nicht aus Innsbrucker Mund, sondern aus schwarz-weißem. Heiko Vogel, Trainer des SK Sturm Graz, und Stefan Hierländer, der selbst mit einem schönen Distanzschuss eine Marke gegen Ajax setzte, setzen eine harte Analyse nach dem Ausscheiden aus der Champions-League-Quali mit null Siegen und null (eigenen) Toren. Positives nehmen sie aber dennoch aus dem Spiel mit – Wacker Innsbruck kann sich auf einen, Verzeihung, Sturmlauf gefasst machen.