Weiterlesen: Von Thapsus über Shiloh bis nach FloridsdorfAm 6. Tag des Monats April trifft der FC Wacker Innsbruck im Rahmen der 27. Runde auf den FAC. Eigentlich ein geschichtsträchtiges Datum, denn der sechste April hat es in sich.

Weiterlesen: Heiliger BimBam!Lang hats gebraucht, bis ich verstanden hab, warum Tirol das „Heilige Land“ ist. Es war nicht die ständige Volksmission der Jesuiten im 18. Jahrhundert, nicht die vielen Kirchen, Prozessionen und Bräuche. Und schon gar nicht das pietätvolle Leben der Tiroler. Alles eine Mär. Es ist der FC Wacker Innsbruck. Wer mit ihm verbunden ist, wer seine Spiele, seine Existenz nicht emotionslos distanziert verfolgt, der lernt beten, der ist so richtig katholisch. Gegen Wr. Neustadt wird’s nicht besser werden.

Weiterlesen: Den Hut wird keiner grüßen...Die Zeiten sind vorbei, dass man vor einem Namen ehrfürchtig den Hut zieht. Das meinte schon Wilhelm Tell, der Gesslers Kopfbedeckung einst den Gruß verweigerte. Angeblich. Denn sowohl der Schweizer Held als auch sein in Habsburger Diensten stehender Widerpart sind leider nur Legende. Aber was für eine. Der kleine, unscheinbare, dessen Namen kaum jemand kennt, verweigert dem auf einer Stange aufgespießten Hut den Respekt, mehr noch, verhöhnt ihn und bringt ihn letztendlich zu Fall. Was für ein Lehrstück. Vielleicht sollten die Schwarz-Grünen noch schnell Guillaume Tell von Gioachino Rossini anschauen, vorm Spiel gegen Hartberg, und das nicht nur wegen der Musik...

Weiterlesen: Beef, Tatar!Wenn der weiße Rausch des Winters in der Frühlingssonne verschwindet und die kollektive Benebelung durch den Skisport sich langsam auflöst, werden aus Herr und Frau Österreicher wieder Fußballexperten. Manche sagen gar Teamchefs. Die Statistik Austria weist derzeit 8,77 Millionen davon aus. Und eine breite Masse davon war sich noch vor wenigen Wochen einig, der eigentliche Teamchef entspringt dem Mainzer Fasching, nicht der Rheinländischen Fußballkultur. Dieselbe Masse nebenbei, die nun davon singt, die Mannschaft wäre am Wege zu einem neuen Höhenflug. Drei Siege in Folge gegen Staaten, die zusammen so viele Einwohner haben wie Papua-Neuguinea. Oder das aktuelle Österreich unter Kaiser Franz Joseph selig vor über 100 Jahren. Einer, der in diesen Situationen allgemeiner Enthusiasmierung stets kühlen Kopf bewahrt, ist Alfred Tatar, der Experte des Ligasponsors. Seine bedachte Zurückhaltung sollte derzeit für Innsbruck Vorbild sein, wenn man als Tabellenführer gegen Liefering antritt, denn „wenn du glaubst, es geht jetzt mehr, kommt von irgendwo ein Dämpfer her.“. Meint Tatar.

Weiterlesen: Die ersten 20 FCW-Runden 2017/18Die ersten 20 Runden der laufenden Meisterschaft der Ersten Liga sind absolviert und unser FC Wacker Innsbruck liegt derzeit auf dem dritten Platz welcher zur Relegation gegen den Letzten der Bundesliga berechtigt. Aber sowohl zu Platz 1 als auch zu Platz 5 sind die Abstände so gering, dass im Frühjahr noch alles möglich ist. Wir haben einen Blick in die Datenbank gemacht, um zu sehen welche Spieler in Schwarz-Grün am Auffälligsten waren. Teilweise sind die Ergebnisse der Statistiken vollkommen logisch und auch so zu erwarten gewesen – teilweise sind sie schon etwas überraschend.

Weiterlesen: Wenns in eine Nussschale passt...Stephen William Hawking ist nicht mehr. Jener Mann, der durch eine Krankheit selbst keine Stimme mehr hatte, dessen Worte aber dennoch die Welt sprachlos machte. Gerne würd ich ja über ihn schreiben, ein paar legendäre „Wuchteln“, für die der theoretische Astrophysiker immer zu haben war, mit Fußball verbinden, irgendwie auf Wacker hinleiten. Nur, ich hab so gar keine Ahnung von dem, womit sich Hawking tagtäglich beschäftigte. Nicht einmal dann, wenn er das Universum in einer Nussschale erklärt, für Laien verständlich. Andererseits, ich hab auch keine Ahnung von Fußball und schreib darüber. Also finden wir schon einen Weg...

Weiterlesen: Einigen wir uns auf ein UnentschiedenManchmal fühlt sich ein Remis wie ein Sieg an. Fragen Sie die „Derbysieger“ im Ruhrpott, die einen 0:4-Rückstand aufholten. Und manchmal kann ein Remis eine Niederlage sein. Etwa, wenn man schon 0:4 geführt hat. Wenn man am Boden ist, wie der schwarze Ritter bei Monty Pythons Ritter der Kokosnuss, ist ein Unentschieden schon recht ehrbar. Kapfenberg ähnelt derzeit recht stark dem mutigen, doch nicht gerade erfolgreichen Kämpfer – doch gerade dann ist man oft gefährlich...

Weiterlesen: Lonely boyEigentlich muss einem ja das Herz brechen vor lauter Schmerz. Keiner will mit ihnen spielen. Gar keiner. Da laufen die anderen Buben schon frischfröhlich dem Ball nach, machen Playdates aus, ihre Eltern treffen sich und quatschen über die Probleme, die man mit dem Nachwuchs so hat – nur mit Wattens will das niemand. Dann kommt halt das, was unvermeidbar ist: der große Bruder muss raus. Und spielen. Denn dafür sind große Brüder ja da.

Weiterlesen: Zahlen, bitte!So, Halbzeit ist. Beine ausschütteln, ein bisschen hüpfen, um nicht festzufrieren, Nase putzen und die Hände am Tee wärmen. Oder umgekehrt, je nach dem, wie Sie’s erwischt haben. Und damit Ihnen in der kurzen Pause nicht langweilig wird, ein paar Infos zu den ersten 18 Runden. Aber schnell, denn gleich geht’s weiter mit der zweiten Hälfte, mit Blau-Weiß Linz. Also: Zahlen, bitte!

Weiterlesen: Ein BuchstabeWas ein Buchstabe alles ausmachen kann. Durch einen Buchstaben unterscheidet man in Vorarlberg Rheintaler von Lustenauern, denn niemand verwendet Triphtonge, also drei Vokale in Folge, so gerne wie die Reichshöfler. Da müssen andere einfach Touotblüotona schlucko, also neidvoll zuschauen. Oder verständnislos, denn der eine Buchstabe führt auch dazu, dass selbst Österreichs Alemannen manchmal Lustenauer nicht verstehen können. Ein Buchstabe ist es auch, die aus dem Besingen des Helden eine schmerzvolle Erfahrung machen, aus dem mittelalterlichen Lied zu Ehren eines Menschen eine Klage über dessen Leid. Kleinigkeiten können oft viel ändern, ein Lindenblatt zum Beispiel.

Weiterlesen: Setz dich nieder, nimm dir ein KeksDie einen glauben ans Christkindl, die anderen an Santa Claus. Und manche an den FAC. Die Athletiker aus Floridsdorf sind gern gesehene Gäste in den Stadien, bleiben nicht lang und lassen Geschenke da. Wie das Christkind. Oder eben Santa Claus. Nur, man muss nicht unbedingt das ganze Jahr brav gewesen sein. Schauen wir mal, ob sich die Wiener auch dieses Mal von ihrer besten Seite zeigen – oder doch den inneren Krampus entdecken. Oder Knecht Ruprecht. Es ist halt alles immer ein bisserl kompliziert.