Weiterlesen: Alles relativ?Es ist alles relativ. Der Cup, so sehr ich ihn auch mag, ist in Österreich relativ unbeliebt. Und trotzdem ist es gut, dass es ihn gibt, sagen manche, denn so kann Wacker Innsbruck endlich wieder gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe antreten. Die Aussage ist dann relativ unhöflich, muss man sagen. Obwohl... Im Cup ist jeder Gegner Augenhöhe, ob jetzt Bundes- oder Regionalligist, also auch der SC Neusiedl.

Weiterlesen: Remember the Fight-ClubAm Sonntag kommt also wieder einmal, nach langen Jahren der Trennung, ein alter Bekannter (146 Begegnungen) aufs Tivoli. Die Admira aus der Südstadt wird ab 14:30 Erinnerungen an alte Zeiten wieder aufleben lassen. Werbung für den Fußball - das war 2006 bei dem legendären 1:1 Unentschieden zwischen den beiden Teams im Vorfeld kommuniziert worden.

Weiterlesen: SystemfehlerDer Weg ist klar gezeichnet: Bambini-Kick im lokalen Verein, möglichst früh als Nachwuchsspieler in den nächsten Club mit Namen und Anspruch, pendelnde Eltern im Landesleistungszentrum oder gleich Umzug der Familie in die Nähe einer Akademie, vielleicht kommt der Bub auch ins Internat, um in Salzburg, Wien, München seine Ausbildung zu erhalten. Und am Ende steht der Profivertrag. Wenn sie jetzt ganz leise sind, hören sie ein lautes Lachen über den Arlberg, es kommt wohl aus Altach. Denn dort, beim SCRA, sind zwei Tiroler Systemfehler engagiert, die dem FC Wacker Innsbruck das Leben schwer machen wollen.

Weiterlesen: Schaf im WolfspelzWer hat Angst vorm bösen Wolf? In den Märchen so einige, und hört man an den Stammtischen genau hin, dann wohl auch viele erwachsene Österreicher, die eine Rückkehr des Meisters Isegrim in die heimischen Wälder befürchten. Aber vor den Wölfen aus dem Lavanttal, den Wolfsberger AC? Noch immer ist der Name nicht wirklich in das Angstzentrum der Ballesterer durchgedrungen – zu Unrecht.

Weiterlesen: Null, positiv„Der Gegner war um mehrere Nuancen besser. Glückwunsch.“ Und: „Nach dem Gegentreffer sind wir nur noch dem Ball hinterhergerannt und haben keinen Ball gesehen.“ Selbstkritische Worte. Aber nicht aus Innsbrucker Mund, sondern aus schwarz-weißem. Heiko Vogel, Trainer des SK Sturm Graz, und Stefan Hierländer, der selbst mit einem schönen Distanzschuss eine Marke gegen Ajax setzte, setzen eine harte Analyse nach dem Ausscheiden aus der Champions-League-Quali mit null Siegen und null (eigenen) Toren. Positives nehmen sie aber dennoch aus dem Spiel mit – Wacker Innsbruck kann sich auf einen, Verzeihung, Sturmlauf gefasst machen.

Weiterlesen: I wüll wieda hamZuhause ist es doch am schönsten. Das wusste auch die steirische Austropop-Band STS, als sie ihre Hymne "Fürstenfeld" schrieb. Zu Hause ist es doch am schönsten, das denkt sich auch der TSV Hartberg. Daheim, das ist da, wo man die Punkte geholt und die Tore geschossen hat, die die Blau-Weißen in der Tabelle vor den FC Wacker Innsbruck geschoben haben. Um ein mickriges Tor, einen Verlusttreffer ist die Differenz der Hartberger besser, als jene des FCW. Doch jetzt geht´s ins Tivoli.

Weiterlesen: Der alte Mann und das MehrDer FC Wacker Innsbruck ist zurück. Ein neues Team in der neuen Zwölferliga hat die Ehre, die neue Saison im neuen Stadion des FK Austria Wien zu eröffnen, bei dem auch kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Wenn aber Karl Daxbacher am Freitag an den Verteilerkreis zurückkehrt, dann sind das keine neuen Gewässer für ihn. Dort führte er die Favoritner schon vor Jahren durch stürmische See, dort erlebte der junge Karl so manches Wellental und noch mehr Wellenberge. Der alte Mann hat schon viel gesehen, wenn er nun in ein neues Abenteuer ausfährt.

Weiterlesen: Build that wall!Eine Mauer muss her, dann ist alles gut. So einfach kann Politik sein, zusammengefasst in einen einzigen Chant, der den Wahlkampf in den Staaten dominierte. Überhaupt, die Chants. Verkürzte Ideen, die in den Köpfen der Menschen hängen bleiben und Meinungen bilden bzw. wiedergeben. Egal, ob sie Probleme bekämpfen oder erst schaffen, sie beherrschen immer mehr das Tagesgeschehen. Prinzipiell abzulehnen, könnte es gut sein für den FC Wacker Innsbruck, dieses Denken. Schauen Sie nach bei Rapid Wien.

Weiterlesen: Zurücktreten hinter die gelbe LinieTeam Wiener Linien – klingt wie eine Betriebssportmannschaft. Ein paar Straßenbahnschaffner, der Rest U-Bahn-Stationsmitarbeiter, in der Defensive ein Schwarzkappler ohne Humor und vorne der Star der Mannschaft, ein junger Techniker aus der Hauptwerkstätte der Wiener Linien nahe dem Zentralfriedhof im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering. Dann wäre auch die Ansage am Samstag klar: „Zurücktreten hinter die gelbe Linie, Zug fährt ab.“. Nur – dem ist nicht so. Aber sogar nicht.

Weiterlesen: Kühbauers KulinarikJetzt schaut er wieder einmal vorbei in Innsbruck, und mit ihm sein neuer Verein, der SKN St. Pölten. Wenn er kam, dann kochte oft das Stadion. Und er selbst, er zeigte sich gerne als Häferl, das auch manchmal überging. Dietmar Kühbauer ist wohl nicht der stoisch ruhige Analyst, der mit Abstand ein Spiel kommentiert. Er ist Emotion, er lebt Emotion. Dafür liebt man ihn, oder man hasst ihn – aber auf jeden Fall beschäftigt man sich mit ihm.

Weiterlesen: Was machen eigentlich die noch aktiven Ex-Wackerianer?Sie haben Eines gemeinsam – sie spielten einmal für Schwarz-Grün im Tivoli. Und sie sind auch nach dem Abgang aus Innsbruck immer noch aktiv. An dieser Stelle wollen wir zeigen, wie Ex-Wacker-Spieler die Saison 2017/18 verbracht haben. Die Bandbreite ist groß. Der Erfolgreichste dürfte wohl der Schweizer Darko Jevtic sein, der es in Polen bei Lech Poznan immerhin auf einen Marktwert von 2,1 Mio € (lt. Transfermarkt.at) gebracht hat. Für andere war es wohl eine Saison zum Vergessen, da sie aufgrund von Verletzungsproblemen nur zu wenigen Einsätzen kamen, wie Boris Prokopic (Altach). Ein besonderes Schicksal ereilte Andres Kuen, der mit 23 Jahren seinen bereits dritten Kreuzbandriss erlitten hat.