Weiterlesen: MahlzeitAus aktuellem Anlass wird im tivoli12 forum derzeit viel über Eselchen diskutiert, die ja offensichtlich für den Geldtransfer zwischen Stuttgart und Innsbruck eingesetzt  und auf diesem gefährlichen Weg offenbar immer wieder durch unvorhersehbare Ereignisse aufgehalten werden. Wie sonst sollte denn das zermürbend lange warten auf das Eintreffen bitter benötigter Zahlungen denn halbwegs nachvollziehbar zu erklären sein... Wenigstens bleibt den Wackerianern noch ein wenig Humor. Kein Wunder also, dass dieses Thema auch im t12-Vorbericht zum Amstetten-Spiel auftaucht:

Weiterlesen: Einmal noch.Einmal noch. Das sagen Eltern zu ihren Kindern, wenn die ganz aufgeregt fragen, wann denn das Christkind endlich die Geschenke bringt. Einmal noch. Das trifft auch auf den Osterhasen zu, der mit seinen verlockenden Nestchen sehnsüchtig erwartet wird nach einer langen Fastenzeit. Einmal noch, liebes Kind. Eltern verschaffen sich Zeit. Denn wenn sie sagen: 37mal noch, wir stellen sogar die Zeit dazwischen um und die Bundesliga trifft davor den Lizenzentscheid, und ob er überhaupt kommt, der Osterhase, so wie die Umstände sind - dann ist das Geschrei riesengroß. Also: einmal noch. Und die Kinder glauben es, wenn sie klein genug sind.

Weiterlesen: Mast- und Schotbruch!Ob Ruderboot am Schwimmteich oder Hochseeschifffahrt, eine Regel ist unabdingbar: Der Kapitän geht als Letzter von Bord. Österreich wäre nicht Österreich, wenn dies nicht auch beinahe gesetzlich geregelt wäre. Das SeeSchFG (Bundesgesetz über die Seeschifffahrt) sagt in §20, Absatz 2: „Der Kapitän eines österreichischen Seeschiffes muss sich während der ganzen Dauer der Reise an Bord befinden.“ Aber da mag die Donau noch so schiffbar, der Achensee noch so groß und der Bodensee noch so grenzenlos sein – Österreich ist und bleibt ein Binnenland, maritime Traditionen gelten hier seit dem Verlust Triests nicht mehr. Und schon gar nicht im Fußball, egal, wie sehr einer Mannschaft das Wasser bis zum Halse steht. Als Erster geht der Kapitän.

Weiterlesen: Alles hat seine StundeFür jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit. Das wusste schon Kohelet, und dessen Zeit liegt schon gut 2200 Jahre zurück. Eine Zeit zum Weinen. Und eine Zeit zum Lachen. Manchmal scheint das Erstere zu überwiegen, das Zweitere kaum noch wahr zu sein. Und manchmal scheinen die einen zu lachen, man selbst aber kaum etwas zu lachen zu haben.

Weiterlesen: ProblemwölfeMan weiß es früh, schon aus den Märchen: Wölfe machen Probleme. Sie sind gefräßig, niederträchtig, hinterhältig. Schrecken nicht davor zurück, alte und wehrlose trickreich zu verschlingen, gefräßig und gierig. Problemwölfe halt, solche, die man zum Abschuss freigeben muss. Aber nicht jeder Problemwolf ist ein Problem für andere – manche sind es auch für sich selbst. Die Wölfe aus St. Pölten zählen etwa derzeit dazu...

Weiterlesen: Heute nichtEs tut mir leid. Ich habe es versucht, aber es geht nicht. Heute gibt es keinen klassischen Vorbericht von mir.

Ich geb’s zu, ich kann mich gerade schwer konzentrieren. Und über dieser Konzentrationslosigkeit schwebt ein Lied der Ärzte. Ich weiß nicht warum, ich höre die Ärzte eigentlich nicht. Aber der Text will mir irgendwie nicht aus dem Kopf. Weil der Text eben nicht zutrifft, und damit genau zutrifft. „Wenn du mit mir tanzt, bleibt mir die ganze Misere erspart“.

Weiterlesen: Hoppa, Hoppa, Hoppa!Die gute Nachricht vorweg: beide Teams kommen ausgeruht in die Liga zurück. Die Champions League pausierte, der Cup war nur mehr ein fernes Märchen, die Doppelbelastung wurde bereits früh abgelegt. Man darf sich also auf ein spannendes Spiel freuen, wenn Horn und Wacker Innsbruck aufeinandertreffen.

Weiterlesen: Tiroler FlagellantenGrad ist noch Fasching. Wir haben es lustig, finden alles super, führen nette Gespräche und erzählen uns lustige Geschichten, dass selbst Hieronymus Carl Friedrich – Gott hab ihn selig, den geselligen Baron – kaum glauben würde, was er denn hört. Und dann hat uns der Alltag wieder. Die Fastenzeit, die Zeit der Buße und Umkehr, des Verzichtes und Verlustes, des Gedenkens an die Vergänglichkeit aller weltlichen Dinge. Patsch. Da knallt der erste Peitschenhieb. Nicht ausgeführt von anderen, Selbstgeißelung ist angesagt, wenn die Flagellanten unterwegs sind.

Weiterlesen: EtikettenschwindelManchmal hat man es satt. Die Extraportion Milch für die Kinder, die doch nur reiner Zucker ist. Der Käse, der so analog ist, dass er noch niemals Milch gesehen hat. Tiroler Speck aus Schweinen, die niemals die Alpen gesehen haben, sondern höchstens den Vaalserberg oder den Rysy. Bier für Innsbrucker Bürger, das näher an der Nockalm daheim ist als an der Nockspitze. Alles Etikettenschwindel. Auch im Fußball. Juniors Oberösterreich? Na sicher...

Weiterlesen: Black FridayProzente, Ermäßigungen, Sonderangebote. Der kommende Freitag lockt nach amerikanischem Vorbild mit den verrücktesten Online-Angeboten. Dank schwächelnder Impfbereitschaft und schwächelnder Entscheidungsfähigkeit wird auch das letzte Spiel des Jahres für alle Wackerianer zum Online-Erlebnis – doch hoffentlich nicht zum erneuten Black Friday...

Weiterlesen: Tora, tora, tora!Ruhiges Meer war es keines, auf dem Wacker Innsbruck in letzter Zeit unterwegs war. Eher ein ungemütliches Schaukeln zwischen Wellenbergen und -tälern, mit Angriffen von allen Seiten. Fast von allen Seiten, die eigenen sind meist nicht ganz so in Schwung gekommen, eher im flachen Wasser versandet. Da musste sich etwas ändern. Und es hat sich das geändert, was im Fußball immer die erste Lösung ist – auf der Brücke steht nun ein neuer Trainer, Masaki Morass. Ob das allerdings schon ausreicht, das Ruder herumzureißen? Gegen die Jungspunde von Rapid Wien wird man es das erste Mal beobachten können.