RLW13_14Die Regionalliga West endete am vergangenen Wochenende. Das tivoli12 magazin blickt auf die Saison der Amateure des FC Wacker Innsbruck zurück. Mit 40 Punkten und Tabellenplatz 7 hat die, vor allem in der Rückrunde, sehr junge Mannschaft eine respektable Leistung abgeliefert. Doch auch die Ergebnisse der anderen Tiroler Vereine werden natürlich berücksichtigt.




Tore, Tore, Tore

846 Tore bekamen die Zuschauer zu sehen. Das ergibt einen Durchschnitt von 3,52 Tore pro Spiel. Die meisten Tore erzielte dabei Simon Zangerl von der WSG Wattens. 29 Tore konnte er in 30 Runden schießen, die ihm die Tür zur Rückkehr FC Wacker Innsbruck aufstieß. Dahinter folgt mit Marko Vujic mit 26 Toren der Torschützenkönig der letzten Saison. Aus Tiroler Sicht kompletieren Markus Obernosterer (WSG Wattens) auf Platz drei, mit 17 Treffern, Alexander Gründler (FC Wacker Innsbruck II) mit 12 und Benjamin Pranter (WSG Wattens) mit 11 Treffern, das Feld.
Die meisten Tore schoss Austria Salzburg mit insgesamt 96 Volltreffern. Dahinter folgt die WSG Wattens mit 86 Treffern. Auf Platz zwei der „Tiroler Wertung“ steht der FC Wacker Innsbruck. 51 Tore schossen die Youngster von Coach Tommy Grumser. Auf Platz drei folgt der FC Kufstein mit 49 Treffern und Schlusslicht Schwaz kann 45 Tore aufweisen.

Hin und Rückrunde

Deutliche Unterschiede kann man zwischen Hin und Rückrunde feststellen. Schoss Austria Salzburg in der Hinrunde schon 46 Tore, so waren es in der Rückrunde gleich 50. Die WSG Wattens schoss in der Hinrunde „mickrige“ 36 Tore und ließ in der Rückrunde 52 Tore folgen. Beim FC Wacker Innsbruck verschlechterte sich der Wert. Waren es noch 35 Tore, so konnte man im Frühjahr nur mehr sechszehn Mal jubeln. Auch der SC Schwaz schoss weniger Tore. Auf 22 Tore im Herbst, folgten 20 im Frühjahr. Der FC Kufstein hingegen konnte seine Ausbeute verbessern. 23 Torerfolgen im Herbst stehen 26 im Frühjahr gegenüber.

Heim und Auswärtsspiele

Deutlich einfacher taten sich die Spieler aus Wattens bei ihren Heimspielen. Konnte man dort 51 Tore verzeichnen, waren es in der Ferne nur 37 Tore. Die Austria Salzburg konnte ihre Torausbeute von 43 auf 53 Volltreffer steigern. Einen Verlust musste auch der FC Wacker Innsbruck hinnehmen. Waren es daheim 32 Tore, so jubelte man in der Ferne nur 19-mal. Auch der FC Kufstein hatte so seine Probleme auswärts. Lediglich 18 Treffer konnte man erzielen, zuhause waren es hingegen 31. Als einziger Tiroler Klub konnte der SC Schwaz in der Ferne mehr Tore holen, als daheim. 26 Treffern auswärts, stehen 19 Treffer zuhause gegenüber.

Punkte, Punkte, Punkte

191 Siege in 240 Spielen lautet die abschließende Bilanz für die Saison 2013/14 in der Regionalliga West. Die meisten Punkte konnte dabei Austria Salzburg einfahren. 79 Punkte bei 25 Siegen, vier Unentschieden und einer Niederlage lautet das Fazit. Die WSG Wattens musste sich mit 70 Punkten und einer Statistik von 22 Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen geschlagen geben. Auf den Plätzen folgt der SC Schwaz mit 45 Punkten und einer Statistik von dreizehn Siegen, sechs Unentschieden und elf Niederlagen. Im Endergebnis stehen 45 Punkte.

Der FC Wacker Innsbruck II konnte zwölf Siege einfahren und vier Unentschieden erreichen. Vierzehn Niederlagen musste man einstecken. Damit erreichte man 40 Punkte. Nur neun Siege und neun Unentschieden bei zwölf Niederlagen lautet die Bilanz des FC Kufstein. Das macht in Summe 36 Punkte.

Hin und Rückrunde

Die Hinrunde wurde klar von Austria Salzburg dominiert. 41 Punkte, 13 Siege und 2 Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache. Die WSG Wattens kam auf 35 Punkte, elf Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Platz zwei in der „Tiroler Bilanz“ holte sich der FC Wacker Innsbruck. Neun Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen bedeuten 29 Punkte für die Hinrunde. Der SC Schwaz konnte 22 Punkte durch sechs Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen erreichen. Der FC Kufstein bildet mit sechszehn Punkten und einer Bilanz von vier Siegen, vier Unentschieden und sieben Niederlagen, das Schlusslicht der "Tiroler Tabelle".

In der Rückrunde veränderte sich einiges. Austria Salzburg eroberte 38 Punkte, bei zwölf Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Die WSG Wattens konnte dieselbe Bilanz und die selben Punkte erobern, wie in der Hinrunde. Der SC Schwaz steigerte sich. Sieben Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen bedeuteten einen Punktegewinn von einem Punkt. Schlechter verlief die Rückrunde für den FC Wacker Innsbruck. Drei Siege, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen bedeuten elf Punkte und einen Punkteverlust von achtzehn Zähler. Zwanzig Punkte bei einer Bilanz von fünf Siegen, Unentschieden und Niederlagen bedeuten einen Punktegewinn von vier Zählern für den FC Kufstein.

Heim und Auswärtsspiele

Wie in so vielen Wertungen hat auch hier Austria Salzburg die Nase vorne. 39 Punkte, dreizehn Siege und zwei Niederlagen setzte es zuhause für die Salzburger. Dahinter folgt Wattens mit 38 Punkten, zwölf Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Der FC Wacker Innsbruck musste sich mit 26 Punkten, acht Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen zufrieden geben. Der FC Kufstein sollte 22 Punkte, bei sechs Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen holen. Der SC Schwaz erkämpfte sich zuhause 17 Punkte, vier Siege, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen.

Auswärts konnte die Austria Salzburg 41 Punkte, bei dreizehn Siegen und zwei Unentschieden einfahren. Wattens holte 31 Punkte, bei neun Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen. Der SC Schwaz steigerte sich auswärts und holte 28 Punkte bei neun Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen. Die Spieler des FC Wacker Innsbruck holten 14 Punkte bei vier Siegen, zwei Unentschieden und neun Niederlagen. Der FC Kufstein holt dieselbe Punkteanzahl bei drei Siegen, fünf Unentschieden und sieben Niederlagen.

Karten, Karten, Karten

Karten gehören, wie Tore zum Spiel und so kann man auch die Statistik der Regionalliga West Saison 2013/14 lesen. 34 Rote, 58 Gelb-Rote und 1100 Gelbe Karten wurden in den 30 Runden verteilt. Ein beachtlicher Schnitt von 1,3 Rote, 1,9 Gelb-Rote und 36,6 Gelbe Karten pro Runde.

Einiges zu dieser Wertung trug die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck bei. 4 Rote, 4 Gelb-Rote und 63 Gelbe Karten standen am Ende der Saison zu Buche. Maximillian Gruber und Samuel Krismer schafften dabei den „Hattrick“. Beide kassierten mindestens eine Karte in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Michael Opuhac kassierte sowohl für den FC Wacker Innsbruck vier Gelbe Karten, als auch eine Gelbe Karte für den SC Schwaz.

Die WSG Wattens kassierte, wie der SC Schwaz zwei Gelbe Karten. In der Mitte der Statistik liegt der FC Kufstein mit drei Roten Karten. Die gleiche Anzahl an Gelb-Roten Karten, wie die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck, nämlich vier, kann die WSG Wattens und der SC Schwaz aufweisen. Nur drei Gelb-Rote Karten erhielt der FC Kufstein.

Die meisten Gelben Karten kassierte der FC Kufstein. 73mal sah ein Spieler den gelben Karton. Auf den Rängen folgen die WSG Wattens mit 69 einfachen Verwarnungen, der FC Wacker Innsbruck mit den oben angesprochenen 63 Verwarnungen. Am Tabellenende liegt der SC Schwaz mit 62 einfachen Verwarnungen.

Einsätze, Einsätze

In dieser Rubrik betrachten wir abschließend ausschließlich den FC Wacker Innsbruck II.

45 Spieler wurden vom FC Wacker Innsbruck in der Saison 2013/14 eingesetzt. Darunter befinden sich auch 16 Spieler, die für die Kampfmannschaft heuer ein Spiel absolvieren durften. Julian Weiskopf, Dominik Popp und Simon Pirkl fanden dabei nur einen Platz auf dem Spielbericht. Christoph Saurer war, wie die restlichen 26 Spieler, keine Alternative für den Spielbericht bzw. für einen Einsatz in der Kampfmannschaft. Ältester eingesetzter Spieler war Egoitz Jaio mit 33 Jahren, jüngster Spieler Simon Pirkl mit 16 Jahren.

 

 

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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