b_350_1200_16777215_00_images_sta14_15.jpgWie üblich gibt es einen kleinen statistischen Überblick der abgelaufenen Saison. Den Anfang macht die Herrenabteilung mit der Profi-Mannschaft. In den nächsten Tagen folgen dann die zweite Herrenmannschaft, sowie die beiden Damenmannschaften.

 

„Er schießt ins Tor, ins Tor..."

476 Tore erzielten die zehn Erste Liga Vereine in den 36 Runden. Am meisten Tore schossen dabei die Spieler des FC Liefering. Siebzig Volltreffer konnten erzielt werden. Knapp dahinter folgt der Meister aus dem Burgenland, der SV Mattersburg, mit 69 Treffern. Am Tabellenende findet sich der FC Wacker Innsbruck wieder. Lediglich 32 Tore gelangen den Spielern in 36 Partien.

Den Torschützenkönig stellt der Meister, der SV Mattersburg. Markus Pink erzielte 21 Treffer. Auf Platz zwei findet sich ebenfalls ein Mattersburger: Karim Onisiwo, der 18 Tore beisteuerte. Lange in der Torschützenliste suchen muss man, um einen FC Wacker Innsbruck Spieler zu finden. Doch, wenn man einen gefunden hat, dann hat man gleich mehrere gefunden. Fünf Tore nämlich haben sowohl Alexander Gründler, Danijel Micic, als auch Thomas Hirschhofer erzielt. Mit vier Treffern konnte sich Rene Renner für weitere Einsätze empfehlen. Dahinter folgen mit zwei Toren Alexander Hauser, Jürgen Säumel und Florian Jamnig. Einen Treffer konnten Peter Hlinka, Thomas Bergmann, Andreas Hölzl, Stjepan Vuelta und Simon Zangerl beisteuern.

Insgesamt fünfzehn Mal verwechselten die Spieler das Tor und fabrizierten ein Eigentor. Dabei sind die Austria Lustenau und die Kooperationsspieler vom FC Salzburg mit jeweils vier Eigentoren die besten Vereine. Marco Kofler und Armin Hamzic lassen den FC Wacker Innsbruck zweimal in dieser Liste auftauchen.

„Hin und her ist nicht schwer"

Konnte in der Hinrunde noch der LASK mit 39 Punkten und einer Bilanz von elf Siegen, sechs Unentschieden und nur drei Niederlagen zum erfolgreichsten Team kürne, so war dies in der Rückrunde ziemlich sicher der SV Mattersburg bzw. der Kapfenberger SV. Der SV Mattersburg holte in der Rückrunde 33 Punkte, bei zehn Siegen und jeweils drei Unentschieden und drei Niederlagen. Auf Platz zwei der Rückrunde konnte sich der Kapfenberger SV platzieren. 27 Punkte bei acht Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Der FC Wacker Innsbruck war in der Hinrunde noch auf Platz neun zu finden, bei einem Output von 21 Punkten, sechs Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen. In der Rückrunde konnte man sich mit 22 Punkten, einer Bilanz von fünf Siegen, sieben Unentschieden und vier Niederlagen auf Platz fünf einordnen.

Auf den letzten beiden Plätzen der Rückrunde finden sich der Floridsdorfer AC und SV Horn wieder. Die Floridsdorfer konnten sechszehn Punkte ergattern, bei vier Siegen und Unentschieden und acht Niederlagen. Der SV Horn kam auf fünfzehn Punkte, drei Siege, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen bedeuten das Ende der Tabelle.

„Home, home and away"

Eine Hausmacht waren der SV Mattersburg und der LASK. Der Meister aus dem Burgenland eroberte zuhause 41 Punkte, bei dreizehn Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Einzig und allein der LASK musste noch weniger Heimniederlagen einstecken. Nämlich genau zwei. Dafür ging man sechs Mal mit einem Unentschieden vom Platz. Aber, das Publikum konnte zehn Siege bestaunen.

Der FC Wacker Innsbruck findet sich in dieser Tabelle auf den achten Tabellenplatz wieder. Sechs Heimsiege, vier Unentschieden und acht Niederlagen sind es am Ende der Saison. Besonders unwohl fühlen sich Austria Lustenau und TSV Hartberg auf heimischen Geläuf. Austria Lustenau konnte nur fünf Spiele gewinnen, vier Unentschieden erkämpfen und neun Spiele wurden verloren. Der TSV Hartberg konnte überhaupt nur drei Siege verzeichnen. Auch die sechs Unentschieden halfen nicht viel. Denn die neun Niederlagen kosteten wohl den Hartbergern den Klassenerhalt.

Auswärts verändert sich doch einiges. Bestes Auswärtsteam ist der FC Liefering. Zehn Siege in der Ferne, sowie zwei Unentschieden bei sechs Niederlagen ergeben 32 Punkte. Dahinter liegt der SV Mattersburg mit acht Siegen, sechs Unentschieden und sogar nur zwei Niederlagen. Deutlich wohler fühlt sich der FC Wacker Innsbruck in der Fremde. Fünf Siege, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen sind eine geringfügige Verbesserung der Statistik. Auf Platz neun liegt dort der Floridsdorfer AC. Vier Siege, sieben Unentschieden und Niederlagen reichen zu neunzehn Punkten. Erneut am Ende der Tabelle scheint der SV Horn auf. Zwei Auswärtssiege konnte man feiern. Fünf Unentschieden und elf Niederlagen steckte man ein.

„Punkte, Punkte...always funny in a sportsmen world"

Zwölf Punkte in den direkten DuellEn konnten drei Teams einholen. Der SV Mattersburg besiegte sowohl den St. Pölten, als auch den TSV Hartberg in allen vier Partien. Der LASK besiegte viermal die Austria Lustenau. Dem FC Wacker Innsbruck gelang dieses Kunststück gegen den SV Horn.

Doch gegen die anderen Vereine schaut es nicht sonderlich gut aus für den FC Wacker Innsbruck. Sechs Punkte konnten gegen Hartberg und den LASK geholt werden. Fünf Punkte immerhin gegen St. Pölten und den FAC. Vier Punkte gegen Austria Lustenau und SV Mattersburg. Nur einen Punkt konnte man gegen den FC Liefering und den Kapfenberger SV erkämpfen.

„Welch ein schöner Karton"

450 gelbe Karten, 20 gelb-rote und ebenso viele rote Karten wurden in der Saison 2015/16 verteilt. Dabei stellte sich der TSV Hartberg um die meisten Karten an. 87 gelbe, 5 gelb-rote und 4 rote Karten bekam man in den 36 Runden. Der FC Wacker Innsbruck ist auf Platz fünf in dieser Statistik zu finden. 78 gelbe, eine gelb-rote und eine rote Karte sind die Ausbeute dieser Saison. Die wenigsten Karten bekam der SV Mattersburg. Nur 54 gelbe und 1 rote Karte sahen die Spieler.
Acht gelbe Karten kassierte Christian Deutschmann* in seinen Spielen für den FC Wacker Innsbruck. Sieben Mal sahen den gelben Karton Jürgen Säumel und Alexander Hauser. Fünf Mal Thomas Bergmann, Danijel Micic und Rene Renner. Vier gelbe Karten sahen Andreas Hölzl und Thomas Hirschhofer. Drei sahen Pascal Grünwald, Sebastian Siller, Christian Schilling, Peter Hlinka und Alexander Gründler. Zwei Davidson Drobo-Ampem und Armin Hamzic. Eine gelbe Karte kassierten Dominik Popp, Kevin Nitzlnader, Florian Jamnig und Simon Zangerl.

Gelb- Rot sah in dieser Saison Stjepan Vuleta. Rot sahen Pascal Grünwald (2), Simon Zangerl und Marco Sahanek.

[*Anmerkung der Redaktion: laut der Homepage der Bundesliga hat Christian Deutschmann 13 gelbe Karten kassiert, wobei er davon 5 bei Wiener Neustadt gesehen hat. In der Gesamtstatistik scheint er mit den angemerkten dreizehn Karten auf, für den Verein selbst hat er nur acht Karten erhalten. Im Teamvergleich wurden nur diese acht Karten gezählt.]

„Qualitätsfußball aus Österreich"

Der ein oder die andere mag ob dieser Aussage schmunzeln, doch schaut man sich die Zahlen der eingesetzten Österreicher in der Erste Liga an, dann stimmt sie schon. 79,9% der gesamten Spielminuten gab es für Österreicher in der Saison 2014/15. Zu diesem Wert trug insbesondere der Floridsdorfer AC bei. Nämlich 94% der Spieler des FAC kamen aus Österreich. Immerhin auf 90% schaffte es der SV Mattersburg. Auf Platz drei landete der FC Wacker Innsbruck mit respektablen 89%. Am Tabellenende rangiert St. Pölten mit 74% und der FC Liefering mit 51%.

Vom Kader des FC Wacker Innsbruck kam Jürgen Säumel auf die meisten Spielminuten. 2.487 Minuten stand er am Feld. Samuel Krismer erreichte mit 31 Spielminuten die wenigsten. Lukas Wedl, Michael Opuhac und Michael Augustin blieben ohne Einsatz im Kader des FC Wacker Innsbruck.

„Ich möcht euch spielen sehen"

354.429 Zuschauer hatten diesen Gedanken und folglich kam die Erste Liga Saison 2014/15 auf einen Zuschauerschnitt von 1.969 pro besuchte Partie. Ein Plus von rund 62.000 Zuschauer oder dreihundert pro Partie. Attraktivster Klub war in dieser Saison der FC Wacker Innsbruck. Vor allem das letzte Heimspiel gegen den SV Horn ließ den Zuschauerschnitt von rund 3.300 auf 3.959 Zuschauer steigen. Damit konnte man im Endeffekt den SV Mattersburg, mit 3.591 Zuschauern im Schnitt, auf Platz zwei verdrängen. Die Burgenländer konnten übrigens den größten Zuwachs an Zuschauern verzeichnen. 69,5% mehr Zuschauer konnten im Pappelstadion begrüßt werden, als letzte Saison. Immerhin noch im Klub der 3.000 ist die Austria Lustenau, mit genau 3.002 Zuschauern pro Partie. Nicht über die 1.000 Zuschauermarke pro Spiel kam Hartberg mit 997, der Kapfenberger SV mit 628 und der FC Liefering mit 465 Zuschauern.

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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