b_350_1200_16777215_00_images_201617_haxn_sta_ges.jpgTraditionell kommt am Ende der Saison ein Überblick über die wichtigsten Statistiken der Mannschaften des FC Wacker Innsbruck. Es folgt die Profi-Mannschaft des FC Wacker Innsbruck.


Tore, Tore, Tore

416-mal durften in der heurigen Saison die Stadionsprecher ein Tor ansagen, das sind 2,3 Tore pro Spiel. Besonders scharf eingestellt hatte der LASK sein Visier. 77 Tore wurden vom Meister der Saison 2016/17 geschossen. Auf Platz zwei folgen der FC Liefering, Austria Lustenau und der FC Wacker Innsbruck. Diese drei Vereine schossen alle 58 Tore in den 36 Spielen der Saison. Auf Platz vier folgt die WSG Wattens mit 56 Toren. Das Ende ziert Blau Weiß Linz mit 41 Toren, dahinter Wiener Neustadt mit 40 und der FAC mit nur 39 Toren.

Die 57 Tore (eines wurde als Eigentor der gegnerischen Mannschaft gewertet) des FC Wacker Innsbruck wurden folgendermaßen erzielt: 26 Tore wurden daheim, 31 auswärts geschossen. Zwei fielen aus Standards. 17 Tore wurden mit Links, 30 mit Rechts und zehn per Kopf erzielt. 48 Tore innerhalb des Strafraumes und zehn aus Weitschüssen.

Zum Vergleich, Austria Lustenau konnte 49 Tore und der LASK konnte 68 Tore innerhalb des Strafraumes erzielen; der FC Liefering war mit 17 Toren durch Weitschüssen in diesem Segment Spitzenreiter.

Der Torjäger der Saison 2016/17 ist sicherlich Patrik Eler mit 24 Volltreffern. Drei Tore Rückstand hatte am Ende Rene Gartler, der 21 Treffer für seinen Verein beisteuern konnte. Immer noch in den Top Drei ist Raphael Dawema, der mit 18 Toren im Herbst bei Austria Lustenau aufzeigte und im Winter nach Zürich wechselte. Auf den vierten Platz folgen Mergim Berisha, Liefering, und Joao Victor, Kapfenberg, mit 14 Treffern. Fabiano, LASK, und Milan Jurdik, Wattens, erzielten zwölf Tore und blieben auch über der „Zehn-Tore-Marke“.

Die Auszeichnung zum „Spieler der Saison“ hat sich Patrik Eler auch redlich verdient. Elf Tore daheim und 13 auswärts; zwei Tore aus Standards, drei mit links, fünfzehn mit rechts und sechs Tore mit dem Kopf. Siebzehn Tore innerhalb des Strafraumes und sieben aus der Ferne. Eine beeindruckende Bilanz!
Doch auch andere Spieler haben zu Siegen des FC Wacker Innsbruck beigetragen. Florian Jamnig konnte sich auf Platz zwei schießen. Sechs Tore steuerte er in der Saison bei. Auf den Plätzen folgen Thomas Pichlmann, Roman Kerschbaum (beide vier Tore), Simon Pirkl (3), Jürgen Säumel, Sebastian Siller, Armin Hamzic (2), Florian Rieder, Claudio Holenstein, Alexander Gründler, Christoph Freitag, Alexander Hauser, Harald Pichler, Dominik Baumgartner und Ante Roguljic, die jeweils ein Tor erzielten.

Natürlich darf auf eine andere Statistik nicht vergessen werden, die der Eigentore. In dieser hat sich besonders ein Verein hervorgetan. Drei verschiedene Spieler des FAC schafften es, dem Gegner bei einem Torerfolg zu unterstützen. Nicht wesentlich weniger Unterstützung bot der LASK, Wiener Neustadt und Horn, die jeweils zwei Spieler mit kurzfristigen Orientierungsschwierigkeiten hatten. Einmal boten der FC Wacker Innsbruck, Wattens, Liefering und Kapfenberg Hilfe an. Einzig und allein Austria Lustenau und Blau Weiß Linz verweigerten derartige Hilfe für den Gegner.

Tabelle, Tabelle, Tabelle

Hinrunde, Rückrunde und die verschiedensten Saisonviertel haben unterschiedliche Sieger hervorgebracht und diese wollen wir genauer betrachten.

Hinrunde und Rückrunde

Die Hinrunde konnte sensationell Austria Lustenau gewinnen. Die Vorarlberger konnten zehn Siege, sechs Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen verbuchen. Das machte die hervorragende Ausbeute von 36 Punkten. Dahinter platzierte sich der LASK mit zehn Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen. Das sind 34 Punkte. Der FC Wacker Innsbruck war weit entfernt von „gut“. Fünf Siege, sieben Unentschieden und sechs Niederlagen ergaben 22 Punkte. Der Nachbar aus Wattens sammelte vier Siege, sieben Unentschieden und Niederlagen. Das machte 19 Punkte. Ambitioniert gestartet war der SV Horn. Ende November standen jedoch lediglich 15 Punkte auf der Habenseite (vier Siege, drei Unentschieden und elf Niederlagen). Letzter der Tabelle war Blau Weiß Linz, die zwei Siege, acht Unentschieden und acht Niederlagen, das 14 Punkte sind, sammelten.

Die Rückrunde brachte andere „Gewinner“ hervor. An erster Stelle stand der LASK mit 43 Punkten (13 Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage). An zweiter Stelle folgt die WSG aus Wattens mit 32 Punkten (neun Siege, fünf Unentschieden und vier Niederlagen). Dahinter und aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz drei findet sich der FC Wacker Innsbruck wieder (zehn Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen). Dass der FAC in der Liga blieb, hatte auch mit einem sehr guten Frühjahr zu tun. Es konnte mit sechs Siegen, drei Unentschieden und neun Niederlagen Platz sechs und 21 Punkte erkämpft werden. Auch der SV Horn, der trotzdem absteigen musste, schaffte 18 Punkte (fünf Siege, drei Unentschieden und zehn Niederlagen). Nur anhand des Frühjahrs abgestiegen wäre Kapfenberg. Drei Siege, sechs Unentschieden und neun Niederlagen ergeben zwar 15 Punkte, aber da man einen „dubiosen“ Vertrag unterschrieben hatte, wurden einem von der Bundesliga vier Punkte abgezogen.

Heimtabelle und Auswärtstabelle

Zuhause eine Macht und sicherlich der Faktor des Aufstiegs war der LASK. 13 Siege, fünf Unentschieden und keine Niederlage ließen die, nicht für jeden nachvollziehbare, Entscheidung des Vorstandes sämtliche Spiele in Pasching zu bestreiten als goldrichtig erscheinen. Denn schließlich gab es 44 Punkte. Auf Platz zwei folgt Liefering mit neun Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen und 30 Punkten. Für manch einen Spieler war vielleicht die Aussicht auf den Unterberg dann doch verlockender als das Spiel. Auf Platz drei ist die WSG zu finden, sieben Siege, acht Unentschieden und drei Niederlagen ergeben 29 Punkte. Auf Platz vier und erneut punktegleich ist der FC Wacker Innsbruck zu finde. Acht Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Auf Platz neun folgt dann der FAC mit der Bilanz von sechs Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen. Die guten Schnitzelsemmeln schienen doch nicht als Bestechung zu reichen. Tabellenplatz zehn erreichte der SV Horn mit sechs Siegen und zwölf Niederlagen. Zum Glück sind die Zeiten des Harakiris vorbei, sonst hätte der SV Horn wohl längst keine aktiven Sportler mehr in seinem Verein für die nächste Saison zu melden.

Auch auswärts war der LASK stark. Zehn Siege, drei Unentschieden und immerhin fünf Niederlagen ergeben 33 Punkte. Auf Platz zwei kommt Austria Lustenau. Neun Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen ergeben 31 Punkte. Auf Platz drei dann der FC Wacker Innsbruck. Sieben Siege, eben soviele Niederlagen und vier Unentschieden machen 25 Punkte aus. Die Wattener kamen auf sechs Siege, vier Unentschieden und acht Niederlagen, deswegen gab es auch nur 22 Punkte. Auf Platz neun folgt der SV Horn mit drei Niederlagen, sechs Unentschieden und neun Niederlagen, somit 15 Punkten. Wiener Neustadt, am Tabellenende in dieser Statistik, erreichte vier Siege, drei Unentschieden und elf Niederlagen. Dass man mit gleich vielen Punkten, wie Horn auf Platz zehn liegt, hat damit zu tun, dass Wiener Neustadt das schlechtere Torverhältnis aufzuweisen hat.

Viertel 1, Viertel 2, Viertel 3, Viertel 4

Das erste Saisonviertel konnte Liefering gewinnen. Sechs Siege und drei Unentschieden standen zu Buche. Dahinter schaffte es der LASK mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage auf Platz zwei. Platz drei gehörte Lustenau mit der Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und einer Niederalge. Der FC Wacker Innsbruck musste sich mit Platz sechs zufriedengeben. Zwei Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen machten neun Punkte. Dass man nicht auf Platz sieben, den die WSG aus Wattens inne hat, verdankte man einem besseren Torverhältnis. Platz neun geht an Horn (zwei Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen) und Platz zehn an den FAC mit zwei Unentschieden und sieben Niederlagen.

Das zweite Viertel spülte Lustenau an die erste Stelle. Fünf Siege, drei Unentschieden feierten die Vorarlberger. Sensationeller Zweiter in dieser Wertung wurde Wiener Neustadt. Vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen ergaben 15 Punkte. Der FC Wacker Innsbruck kam in dieser Statistik auf Platz vier mit drei Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen. Die WSG aus Wattens konnte lediglich zwei Siege feiern, vier Unentschieden und drei Niederlagen. Dass der FAC nicht erneut in diesem Viertel letzter wurde, verdankt man dem besseren Torverhältnis gegenüber Horn. Die Wiener errangen einen Sieg, vier Niederlagen und vier Unentschieden. Die Horner hingegen zwei Siege, ein Unentschieden und sieben Niederlagen.

Das dritte Viertel brachte erneut eine andere Tabelle zu Tage. Der LASK konnte diesmal mit acht Siegen und einem Unentschieden dieses Viertel für sich entscheiden. Dahinter kamen die Mannen von Klaus Schmidt. Blau Weiß Linz gelangen fünf Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dritter wurde die WSG mit vier Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Der FC Wacker Innsbruck konnte vier Spiele für sich entschieden, eines ging remis aus und in vier setzte es Niederlagen. Erneut konnte der Neuntplatzierte das Tabellenende durch das bessere Torverhältnis vermeiden. Kapfenberg sammelte zwar zwei Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen; die Wiener Neustädter hingegen nur einen Sieg, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen.

Das letzte Viertel brachte dann wieder einen neuen Gewinner. Der FC Wacker Innsbruck entschied jenes mit sechs Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen für sich. Der LASK folgt auf Platz zwei mit einer Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage. Die Wattener kamen auf Platz drei mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dieses Mal konnte sich Kapfenberg nicht mit dem besseren Torverhältnis auf Platz neun kämpfen. Denn die Kapfenberger konnten lediglich zwei Punkte ergattern. Zwar hätte man eine Bilanz von einem Sieg, drei Unentschieden und fünf Niederlagen, doch wie schon einmal erwähnt, gab es da ein „Vertragsproblem“.

 

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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