b_350_1200_16777215_00_images_201617_amateure_da2016_17.jpgDie Saison 2016/17 war in der Damenabeilung des FC Wacker Innsbruck ein wahres sportliches Desaster. Zu viele nicht kompensierbare Abgänge und langzeitverletzte Ausfälle brachten die Schwarz-Grünen Frauen auf dem Feld in arge Bedrängnis. Viel zu oft musste das aller, aller letzte Aufgebot entsand werden um die Spiele durchführen zu können. In der 2. Liga mussten sogar Spiele abgesagt und strafverifiziert werden, aufgrund zu weniger verfügbarer Spielerinnen.

 


Tore, Tore, Tore

363 Tore gab es in der ÖFB Bundesliga der Frauen zu bewundern. Die meisten Tore schoss, wieder einmal, der SKN St. Pölten. 92 Treffer in den 18 Runden ergeben einen Schnitt von 5,1 Toren pro Spiel. Damit trug man einiges zum allgemeinen Schnitt von 4,03 Toren pro Spiel bei. Auf Platz zwei folgt die Damenabteilung von Sturm Graz. Die Spielerinnen der Schwarz-Weißen konnten 54-mal über ein Tor jubeln. Auf Platz Neun der Wertung findet sich die Spielgemeinschaft aus LUV Graz und Leoben, gemeinsam mit dem FC Südburgenland, mit elf geschossenen Toren. Den letzten Platz nimmt die Damenabteilung des FC Wacker Innsbruck ein. Nur neun Tore wurden in den 18 Runden geschossen.

Als Torschützenkönigin darf sich Fanni Vago von Serienmeister St. Pölten feiern lassen. 21-mal durfte sie jubelnd abdrehen. Knapp dahinter steht mit Stefanie Enzinger, derzeit Sturm Graz, eine Tirolerin auf Platz zwei. Zwanzig Treffer steuerte sie von den insgesamt 54 erzielten Toren ihrer Mannschaft bei. Lange suchen muss man bis man zur bestplatzierten FC Wacker Innsbruck Spielerin kommt. Vier Tore erzielte Anna Luftensteiner und ist somit die teaminterne Torschützenkönigin. Laura Hartlieb trug zwei Tore bei. Eva Maria Dengg, Jasmin Pal und Stefanie Kranebitter trafen je einmal.

In der zweiten Liga Mitte/West wurden insgesamt 309 Tore oder 5,72 pro Spiel erzielt. Klarer Spitzenreiter ist der FFC Vorderland mit 101 Toren. Auf Platz zwei folgt Rankweil mit 64 Toren. Das Tabellenende bilden die SPG Linz/Wolfern mit 17 Toren und die zweite Mannschaft der Damenabteilung des FC Wacker Innsbruck mit 12.
Torschützenkönigin wurde Yasura Garrido vom FFC Vorderland mit 28 Toren. Dahinter folgt Verena Müller mit 27 Toren, die auch beim FFC Vorderland spielt. Erneut eine Zeit lang suchen muss man bis man auf die erste Wackerianerin trifft. Mit zwei geschossenen Toren sind Miriam Hochmuth und Lisa Deutschmann die besten Schützinnen. Jeweils einen Treffer steuerten Celina Hagen, Nora Both, Caroline Riedlsperger, Magdalena Nagele, Stefanie Pfleger, Julia Stor und Lisa Appel bei.

Hinrunde, Rückrunde, Heimtabelle und Auswärts

Vier Tabllen, einige Aufschlüsse!

Hinrunde

Die Hinrunde in der ÖFB Bundesliga der Frauen konnte St. Pölten für sich entscheiden. 8 Siege und eine Niederlage standen am Ende dieser zu Buche. Damit konnte man 25 Punkte holen. Nur durch ein besseres Torverhältnis konnten sich die Damen von Sturm Graz auf Platz zwei spielen. Ansonsten hatte man die gleiche Bilanz, wie der Dritte der Liga, Neulengbach. Sechs Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Auf den neunten Platz kommt die Mannschaft des FC Wacker Innsbruck. Ein Sieg und acht Niederlagen reichten immerhin für drei Punkte. Südburgenland konnte zwei Unentschieden und sieben Niederlagen einfahren, ergo zwei Punkte.

In der zweiten Liga Mitte/West gewann Rankweil alle 8 Spiele und holte 24 Punkte. Auf Platz zwei kommt der FFC Vorderland mit sieben Siegen und zwei Niederlagen, das macht 21 Punkte. Schon auf Platz fünf ist die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck zu finden. Zwei Siege und sieben Niederlagen machen sechs Punkte. Dahinter folgt Taufkirchen (ein Sieg, ein Unentschieden und sieben Niederlagen) und Geretsberg (ein Sieg und sieben Niederlagen).

Rückrunde

Erneut Erster wurde in diesem Bereich St. Pölten. Neun Siege waren ein klares Zeichen. Sensationell Zweiter wurde USC Landhaus. Sieben Siege und zwei Niederlagen machen 21 Punkte. Von der Bilanz ex aequo wurden erneut Sturm Graz und Neulengbach: Beide holten sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen, somit 19 Punkte. Kommen wir ans andere Ende der Tabelle. Fünf Punkte, durch einen Sieg, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen wurde die SPG aus LUV Graz und Leoben. Zwei Punkte holten die Damen des FC Wacker Innsbruck mit zwei Unentschieden und sieben Niederlagen.

In der Rückrunde der 2. Liga war der FFC Vorderland klar die beste Mannschaft. Neun Siege in neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Zweiter wurde Rankweil mit sieben Siege, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Platz sechs geht an die SPG Linz/Wolfern die zwei Siege und sieben Niederlagen erreichte. Platz sieben und somit Letzter wurde die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck mit nur einem Sieg.

Heimtabelle

Auch in dieser Tabelle ist St. Pölten an erster Stelle zu finde. Alle Heimspiele konnten gewonnen werden. Auf Platz zwei folgt Sturm Graz und auf Platz drei USC Landhaus. Beide Vereine konnten sechs Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage erreichen. Das bessere Torverhältnis half den Steirerinnen. Neunter in dieser Tabelle wurde Südburgenland mit drei Punkten. Ein Sieg und acht Niederlagen lautet die Bilanz. Keinen Punkt erreichen konnten die Damen des FC Wacker Innsbruck. Alle neun Spiele gingen verloren.

Zuhause eine Macht war der FFC Vorderland in der 2. Liga. Acht Siege und eine Niederlage erreichte man. Dahinter kommt erneut Rankweil mit sechs Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Platz sechs geht an Geretsberg, die zwei Siege und sieben Niederlagen erreichten. Das gleiche Ergebnis konnte die zweite Mannschaft des FC Wacker Innsbruck erreichen. Doch das schlechtere Torverhältnis bedeutet dann doch den letzten Tabellenplatz.

Auswärtstabelle

Lediglich einen Punktverlust hinnehmen musste St. Pölten auswärts, Acht Siege und ein Unentschieden standen am Ende der Saison zu Buche. Auf Platz zwei und drei folgen Sturm Graz und Neulengbach, die wieder einmal die gleiche Bilanz vorweisen können. Sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Auf Platz neun kommt der FC Wacker Innsbruck. Ein Sieg, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen ergeben fünf Punkte. Die Spielgemeinschaft aus LUV Graz und Leoben erreichte mit einem Sieg, einem Unentschieden und sieben Niederlagen vier Punkte.

In der 2. Liga steht Rankweil an der Spitze der Auswärtstabelle. Neun Siege gab es auswärts zu feiern. Dahinter auf Platz zwei der FFC Vorderland mit acht Siegen und einer Niederlage. Platz sechs geht an Geretsberg mit drei Siegen und sechs Niederlagen. Tabellenletzter die Mannschaft des FC Wacker Innsbruck mit einem Sieg und acht Niederlagen.

Karten, Karten, Karten

In der Bundesliga der Frauen gab es folgende Verteilung der Karten: Drei Mal Rot, drei Mal Gelb-Rot und 56 Gelbe Karten. Der FC Wacker Innsbruck war folgedermaßen vertreten: Eine Rote Karte holte sich Rosa Innerhofer ab. Gelb-Rot sah niemand, dafür wurde der gelbe Karton 17 Mal gezeigt. Vier Karten erhielt Anna Luftensteiner. Katharina Pregartbauer und Lena Triendl kassierten zwei Gelbe Karten. Je einmal verwarnt wurden Johanna Morscher, Miriam Hochmuth, Ines Jele, Selina Vavruska, Giunana Prugger, Laura Hartlieb, Sarah Schwaninger, Melanie Fischer und Lisa Appel.

In der 2. Liga wurden zwei Rote, drei Gelb-Rote und 94 Gelbe Karten verteilt. Eine Rote Karte erhielt Elena Breitenberger. Auch hier gab es keine Gelb-Roten Karten für den FCW. Insgesamt 20 Gelbe Karten wurden gesammelt. Drei Mal verwarnt wurde Tamara Rofner. Je zweimal Stefanie Pfleger, Johanna Scheiber, Magdalena Nagele und Antonia Hintzer. Je eine Karte erhielten Daniela Iraschko, Laura Hartlieb, Tamara Kirchner, Romina Suppersberger, Anna Gmeiner, Katharina Pregartbauer, Lena Triednl, Nora Both und Anna Knödler.

Fazit

Am Ende der Saison steht bei beiden Mannschaften das Tabellenende. Doch nicht nur sportlich wird es einen Neuanfang geben, auch strukturell stehen der Damenabteilung neue Zeiten bevor. Diese werden wohl in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Man darf sich dann wieder auf erfreulichere Zahlen und Statistiken der beiden Damenmannschaften freuen.

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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