b_350_1200_16777215_00_images_201819_Haxn_haxn_31_2019.jpgDie Kinder der 70er haben es noch deutlich in Erinnerung, die erste Show im deutschsprachigen Fernsehen für ein junges Publikum: 1, 2 oder 3 hieß sie, auch heute noch.
Das Konzept ist simpel: 3 Teams treten gegeneinander an, um bis zum Ende die meisten Bälle und somit Punkte zu sammeln.

 

In den Siebzigern und Achtzigern, war die Sendung noch Kult, der Moderator Michael Schanze jedem Kind ein Begriff. So wie auch die Admira und Wacker damals. Während die Südstädter 1973 Inter Mailand aus dem UEFA-Bewerb eliminierten, schafften die Innsbrucker selbiges gegen Celtic Glasgow 1977. Zu dieser Zeit war das Aufeinandertreffen der beiden wackeren Mannschaften in Österreich ein Spitzenspiel, so wie heute. Der einzige Unterschied, damals gings um den Platz an der Sonne, heute um das nackte Überleben in der obersten Spielklasse.

Aber kommen wir zur alles entscheidenden Frage:

Wer steigt in der Bundesliga Saison 2018/19 in Österreich ab?


1) Admira Wacker Mödling steigt ab:
Wenn die Niederösterreicher das Kellerduell gegen den FCW verlieren und in der letzten Runde gegen Hartberg maximal ein Remis erreichen, dann wird es finster in der Südstadt. Aber auch ein Remis gegen Wacker bei einem Sieg der Innsbrucker gegen Mattersburg und einer Admira Niederlage gegen Hartberg in der letzten Runde würde den Gang in die zweite Liga zur Folge haben.

2) Hartberg steigt ab:
Da gibts schon mehr Optionen. Hartberg verliert morgen gegen Altach. In der letzten Runde können die Steirer nicht voll punkten und Wacker gewinnt gegen die Mattersburger, für die es um nichts mehr geht. Oder aber Hartberg verliert gegen Altach, während die Innsbrucker voll punkten und kommt gegen die Admira nicht über ein Remis hinaus.

3) Wacker Innsbruck steigt ab:
Beide letzten Spiele werden verloren, oder aber die Steirer und die Innsbrucker verlieren in der 31. Runde, und im letzten Spiel können die Innsbrucker nur remisieren. Oder, das worst case scenario: Innsbruck verliert gegen die Niederösterreicher während Altach gegen Hartberg verliert. In dieser Konstellation wäre die letzte Runde bedeutungslos.

Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn am Samstag um 19:00 das Licht ausgeht

So oder so ähnlich muss man die aktuelle Situation sehen. Mit ein wenig Glück könnte der Tiroler Traditionsverein am Samstag den Klassenerhalt fixieren, mit viel Pech aber sich bereits in die zweite Liga verabschieden. Auf jeden Fall hat man trotz des Rückstands mit zwei Punkten noch immer das Heft selbst in der Hand. Man muss aufgrund der Auslosung und des Restspielplans nicht auf die Hilfe anderer hoffen, sondern hat die dankbare Aufgabe, es aus eigener Kraft zu schaffen. Man muss „nur“ zweimal gewinnen. Dass die Grumser Elf dazu in der Lage ist, haben sie schon gezeigt, bleibt nur zu hoffen, dass am Schluss Option 1 oder 2 leuchtet. Drei sollte dunkel bleiben, mit allen Mitteln.

Hinweis / Autor

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Michael Fritz Michael Fritz

Wollte nie viel schreiben, wie man sich täuschen kann.....

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